Wir verwenden Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzererfahrung auf unserer Website zu bieten und erlauben das Setzen von Drittanbieter-Cookies. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie zu, dass Cookies auf Ihrem Gerät gespeichert werden. Weitere Informationen zu den verwendeten Cookies, und zu ihrer Deaktivierung finden Sie hier.

HRSG: Gernot Sonneck; Nestor Kapusta; Gerald Tomandl; Martin Voracek

Krisenintervention und Suizidverhütung

2016, Utb; Facultas
Auflage: 3. aktual. Aufl.
Taschenbuch
352 Seiten
ISBN: 978-3-8252-4641-9

> Coverbild

EUR 21,60inkl. MwSt.

Verfügbar
Lieferung innerhalb von 48 Stunden
In den Warenkorb Merkzettel Empfehlen

Veränderungen, Trennungen, familiäre Probleme, Suizid – Erfahrungen mit psychosozialen Krisen im näheren Umfeld oder auch bezogen auf die eigene Person sind in unserer heutigen Gesellschaft häufig. Welche Arten von Krisen gibt es? Wie kann man Menschen in schwierigen Situationen helfen? Wie kann ich Krisenintervention lernen? Und wie gehe ich mit der Thematik Suizid um? Dieses Lehrbuch gibt einen Einblick in den Umgang mit Menschen in psychosozialen Krisen und mit akut Suizidgefährdeten. Es erläutert Maßnahmen der Krisenintervention, gibt Hilfestellung beim Erkennen von Suizidalität und stellt antisuizidale Therapien und Maßnahmen zur Suizidprävention vor.

1. Krisenintervention und Umgang mit akut Suizidgefährdeten (für den eiligen Leser) 15 1.1 Definitionen 15 1.2 Aspekte von Krisen 18 1.3 Ziel der Krisenintervention 18 1.4 Interventionskonzept 20 1.4.1 Beziehung in der Krisenintervention, Nähe und Distanz 21 1.4.2 Emotionale Situation 23 1.4.3 Aktueller Anlass 25 1.4.4 Soziale Situation 25 1.4.5 Weiteres Vorgehen 25 1.4.6 Beendigung 25 1.5 Falldarstellung 26 1.6 Betroffenheit des Helfers 27 2. Krisen im menschlichen Leben (Ein kurzer Leitfaden zur Bewältigung von Krisensituationen) 29 2.1 Psychosoziale Krisen 32 2.1.1 Traumatische Krisen 33 2.1.2 Veränderungskrisen 36 2.1.3 Chronisch-protrahierte Krisen 38 2.1.4 Das Burnout-Syndrom als Entwicklung zur Krise 40 2.1.5 Posttraumatische Belastungsstörungen 50 2.2 Verlauf von akuten Krisen 61 2.3 Allgemeine Charakteristika von Krisen 62 2.4 Gefahren von Krisen 63 3. Krisenintervention 65 3.1 Der Erstkontakt 68 3.2 Das erste Gespräch 75 3.3 Interventionskonzept für akute Krisensituationen/-zustände 81 3.4 Krisenintervention und Medikamente 86 3.4.1 Tranquilizer 87 3.4.2 Antidepressiva 89 3.4.3 Neuroleptika 90 3.4.4 Allgemeine Prinzipien der Medikamentenbehandlung in der Krisenintervention 91 3.5 Telefonische Krisenintervention 92 3.6 Beziehungen der Krisenintervention zur Notfallpsychiatrie 100 3.7 Organisation der Krisenintervention 102 4. Krisenintervention kurzgefasst (Das BELLA-System) 105 5. Spezielle Kriseninterventionen 111 5.1 Krisen und Familie 111 5.2 Krisen in Paarbeziehungen 119 5.3 Entwicklungskrisen bei Jugendlichen 127 5.3.1 Entstehung von Entwicklungskrisen 127 5.3.2 Kennzeichen psychosozialer Krisen beim jungen Menschen 129 5.3.3 Umgang mit jungen Menschen in Krisen 130 5.4 Der krisengefährdete Schüler 132 5.5 Krisen und Gewalt 138 5.6 Krisen von Patienten im Krankenhaus 149 5.7 Krisen älterer Menschen 154 6. Krisen und Suizidgefährdung 160 6.1 Suizidgefährdung 160 6.2 Strukturierung des Umgangs mit „Suizidalität“ 162 6.2.1 Suizidgedanken 163 6.2.2 Suizidankündigung/Suizidhinweise 164 6.2.3 Suizidversuch 166 6.2.4 Suizid 171 6.3 Die Einschätzung der Suizidalität 172 6.4 Antisuizidale Therapie 186 6.4.1 Umgang mit Freund oder Angehörigem des Suizidgefährdeten 191 6.4.2 Gespräch mit Suizidgefährdeten 193 6.4.3 Besondere Aspekte im Umgang mit Suizidgefährdeten 194 6.4.4 Therapeutisches Arbeiten mit chronisch Suizidalen 195 6.4.5 Umgang mit Hinterbliebenen nach Suizid 196 6.4.6 Suizidprävention durch den Hausarzt 210 6.4.7 Selbstschädigung, Alkohol- und Drogenmissbrauch 213 6.4.8 Suizidales Verhalten in Institutionen 216 6.4.9 Seelsorgeerfahrung in der Krisenintervention 222 6.4.10 Ethische Fragen im Umgang mit Suizidgefährdeten 224 6.4.11 Auseinandersetzung des Beraters mit sich selbst 228 7. Chronische Suizidalität 231 7.1 Definition 231 7.2 Motive; psychoanalytische bzw. psychodynamische Erklärungsmodelle 232 7.2.1 FREUDS zentrale These zu Suizidalität 233 7.2.2 HENSELERS narzissmustheoretische Überlegungen 234 7.2.3 KINDS objektbeziehungstheoretische Überlegungen 235 7.3 Überlegungen zur psychotherapeutischen Behandlung 237 7.3.1 Häufig vorkommende Themen 237 7.3.2 Einweisung, Antisuizidpakte, Setting 238 7.3.3 Übertragung, Gegenübertragung 239 7.4 Schlussbemerkung 241 8. Suizidalität und Arbeitslosigkeit 243 8.1 Psychische Folgen von Arbeitslosigkeit 243 8.2 Depressivität, Suizidalität, Suizid als Folgen von Arbeitslosigkeit 245 9. Suizid und Kultur 248 10. Suizid – Klischee und Wirklichkeit 256 10.1 Ein Beispiel gutgemeinter praktischer Krisenintervention 257 10.2 Suizid und Presse 259 10.2.1 Der Einfluss der Presse auf den U-Bahnsuizid in Wien 261 10.2.2 Protektiver Einfluss der Medien auf suizidales Verhalten 264 10.2.3 Suizid und Internet 264 10.2.4 Empfehlungen für die Medien 266 10.2.5 Der Einfluss der Medien auf das Inanspruchnahmeverhalten 270 10.2.6 Statistisches zur Suizidproblematik 277 10.2.7 Chronobiologie und Saisonalität 282 11. Wie lerne ich Krisenintervention? 289 11.1 Die Ausbildungsschritte 289 11.2 Die praktische Arbeit – erste Erfahrungen 290 11.3 Die praktische Arbeit – Schwierigkeiten 291 12. Erhöhung der Suizidpräventions-/Kriseninterventionskompetenz in einer bestimmten Region 295 12.1 Aktionsplan zur umfassenden Suizidprävention 298 13. Mitwirkung am Suizid aus strafrechtlicher Sicht in Österreich, der Schweiz und Deutschland 308 14. Wer betreibt Krisenintervention? 318 Kommentierte Auswahlbibliografie 326 Literatur 333 Sachregister 349 Autorenverzeichnis 351

Uni.-Prof. o. em. Dr. med. Gernot Sonneck ist Facharzt für Psychiatrie, Neurologie und Psychotherapeut (Individualpsychologie). Prof. Dr. Nestor Kapusta lehrt an der Medizinischen Universität Wien. Mag. phil Gerald Tomandl ist Klinischer Psychologe und Psychotherapeut (Gestalttheoretische Psychotherapie). Dr. Martin Voracek lehrt an der Universität Wien.