facultas.at
facultas.at

Meine Lust ist Leben




Meine Lust ist Leben
Die Peter Rosegger Anthologie

von Herausgeber: Franz Preitler
Autor: Peter Rosegger
228 Seiten; 195 mm x 129 mm
2011 Staackmann
ISBN 978-3-88675-070-2

Verfügbarkeit

15.90 EUR (inkl. USt.) 

Langtext
Das Zustandekommen der Anthologie:
Seien Sie von allen Autorinnen und Autoren dieser Anthologie eingeladen, sich durch die Seiten des Buches leiten zu lassen. Auf der Website www.mein-rosegger.at wurde dazu aufgerufen, Texte, Geschichten und Gedichte zu den Themen Natur, Liebe, Land und Leute einzureichen. Mitwirkende Autorinnen und Autoren erhielten eine eigene Rubrik auf der Webseite, in welcher ihre Texte publiziert wurden. Aus den passenden Einsendungen wurde das vorliegende Buch erstellt. Der Titel mein-rosegger.at wurde deshalb gewählt, weil die Texte im Sinne der Werke des steirischen Schriftstellers Peter Rosegger ausgesucht wurden, der zu seiner Zeit bereits visionär Themen unserer Gegenwart gesehen hat. Peter Rosegger wurde am 31. Juli 1843 in Alpl bei Krieglach geboren und starb am 26. Juni 1918 im Kreise seiner Familie in seinem Krieglacher Heimathaus. Von den insgesamt 55 Büchern, die Rosegger veröffentlicht und im Laufe der Jahre in verschiedenen Ausgaben neu bearbeitet herausgebracht hatte, in letzter Fassung auf 40 Bände gesammelter Werke reduziert, ist die Mehrzahl zeit- odersozialkritisch gesehen und geschrieben, wenn auch dem belletristischen Genre entsprechend in unterhaltsamer Form. Dieses Buch, bereichert mit Gedichten und Zitaten Roseggers sowie Betrachtungen des Herausgebers der Anthologie, Franz Preitler, soll eine flüssig lesbare, themenbezogene Zusammenstellung von Texten verschiedener Autorinnen und Autoren sein. Sie schreiben mal laut, mal leise, mal ernst, mal heiter, mal umfassend, mal bruchstückhaft oder ausführlich ihre Geschichten und Gedanken. Ihre Werke halten Eindrücke und flüchtige Momente fest und schaffen es dabei, den Leser zu unterhalten, aber auch Gefühle auszulösen, die nachdenklich stimmen. Roseggers lebensnaher Erfahrungsschatz kommt in seinen Gedichten und Zitaten wohl am besten zum Ausdruck.
Franz Preitler

Biografische Anmerkung zu den Verfassern
Zum Herausgeber Franz Preitler

Geboren in Mürzzuschlag, lebt und arbeitet er in Langenwang und
Graz. Als Autor veröffentlichte er bisher 7 Bücher. Damit verbunden
waren zahlreiche Lesungen im In- und Ausland. Zu seinen Werken zählen
Gedichte, Balladen, Kurzgeschichten, Betrachtungen sowie steirische Mundarttexte.
Franz Preitler ist Mitglied der IG Autorinnen, Autoren Österreich und
der Interessengemeinschaft deutschsprachiger Autoren e.V. (IGdA).

Kurztext / Annotation
So verschieden die Menschen sind, so facettenreich und unterschiedlich sind ihre Prosatexte und Gedichte. 64 Autoren haben zur Herausgabe dieses Buches beigetragen und beweisen damit, wie vielseitig das Schreiben sein kann. Das Buch stellt eine Sammlung von klassischen Rosegger-Texten, Betrachtungen des Herausgebers Franz Preitler und modernen Texten zeitgenössischer Autoren dar. Natur, zwischenmenschliche Beziehungen, Leben, Glauben, Heimat, Lebenswege und Schicksale sind die Themen mit denen sich die Verfasser der Anthologie auseinandergesetzt haben.

Inhaltsverzeichnis
Inhalt
Vorwort
Zustandekommen der Anthologie
Auf dem Wege zum Licht
Diese eine Nacht ~ Diana Buhl
Sonnenuntergang ~ Anna Maria Sauseng
Der taube Jüngling ~ Sandy Green
Auf dem Wege zum Licht ~ Friederike Amort
grenzenlos ~ Franz Preitler
Wer sagt mir ~ Karl Reiter
Begegnung im Park ~ Margarete Karetta
Meine Lust ist leben
Liliths Gruß ~ Diana Buhl
küssen lernen ~ Renate Gradwohl
Farben ~ Anita Namer
Der Nerventee ~ Fred Feiner
Ich bin großer Künstler ~ Martin Rausch
Geschenke des Weges ~ Erika Schlögl
Die schönen Tage im Leben ~ Fred Feiner
Gegenwart verloren ~ Klaus Schlögl
Süße Träume ~ Myrte Steinbock
Innere Ruhe ~ Daniel Dornhöfer
Mein Ideal
Liebe im Handeln ~ Jutta Knubel
Die Zapfsäule ~ Tobias Sommer
Abrasion ~ Tobias Sommer
Ihr Wesen ~ Daniel Dornhöfer
Drei Gnaden ~ Toni Schruf
Der zu weit fort Schritt ~ David Thamm
Mein Leben ~ Manfred Nagl
Leute gibt es allerlei
Leben(s)Leiter ~ Edeltrud Wisser
Der Rübenplatz ~ Eva-Maria Peer
Als ich um Hasenöl geschickt wurde ~ Heinz Säring
Wie die Natur ~ Franz Preitler
Der Schmetterling ~ Christina Stöger
Verfluachter Kerl ~ Fred Feiner
Peter Rosegger sei‘ „Verfluachter Kerl“ mit Vorgedanken
Was ich aus Trutz vollbracht
Zäune ~ Ilse Storfer
Da Kuchlhead ~ Maria Kainradl
Das Lied des Waldes ~ Hermann Bauer
Ich liebe ~ Anita Namer
Baumgespräch ~ Anita Namer
Blumenfreude ~ Willi Volka
Trotz dem ~ Diana Buhl
Vielleicht nur ~ Eva-Maria Peer
Klingende Funken
Du mein Traum ~ Alina Stoica
Nur a Håndvull ~ Heidemarie Sixt
Graublaue Träume ~ Sandy Green
Irritierende Nebel ~ Klaus Thomanek
Ein schöner Traum ~ Klaus Thomanek
Neubeginn ~ Annerose Scheidig
Des Morgens Frühe ~ Annerose Scheidig
Haiku zum Leben ~ Andrea Redmann
Was die Erde mir geliehen
Das Meer rauscht ~ Sandy Green
zerbrochen ~ Marlene Harmtodt-Rudolf
Ebbe und Flut ~ Marlene Harmtodt-Rudolf
Der Kroas schliaßt sih ~ Richard Mösslinger
a Stoanl ~ Richard Mösslinger
Stille ~ Markus Parthe
Regenweisheit ~ Sandy Green
Wanderung zwischen Welten ~ Eva-Maria Peer
Das Mutterherz
Im Schatten der Nebelkrieger ~ Martin Czerwinka
Mette im Wald ~ Anna Maria Sauseng
Mütter sind wir ~ Friederike Weichselbaumer
Ein bisschen mehr Friede
Max und Maurice ~ Reinhold Hartmann
Kluge Entscheidung ~ Gerhild Decker
Erntedank ~ Anna Maria Sauseng
Zueinanderstehen ~ Hildegard Paulussen
Hochzeit im Leuchtturm ~ Christina Stöger
Die Fremde
S’ Roasn ~ Karl Reiter
Mei Dahoam ~ Andrea Nierer
Dialog mit Peter Rosegger ~ Christa Maria Elias
Steiermark Heimatland ~ Erika Schlögl
Zurück nach Hause ~ Hermann Bauer
Meine Straße ~ Angelika Pauly
Mein Geschenk für dich ~ Klaus Thomanek
Meine Heimat ~ Franz Preitler
Verbrannte Erde ~ Bernd Rosarius
Der Stein ~ Bernd Rosarius
Begegnung in der Früh ~ Ernest-Edmond Keil
Die Christtagsfreud ~ Richard Mösslinger
Ich habe soviel verlernt ~ Kai-Uwe Götz
Bombays zwei Gesichter ~ Rainer Tiemann
Stunde der Kraft
Wem gehört die Welt ~ Waltraud Schlimm
Gedanken ~ Ernst Ferstl
Stromausfall ~ Margarete Karetta
Erst denke die Sprache ~ David Thamm
Sehgn muasst’s ~ Richard Mösslinger
Im Buche der Natur
Sortieren ~ Kai-Uwe Götz
Da Bam vor’m Fenster ~ Heidemarie Sixt
Bergjoahr ~ Maria Magdalena Höfler
Lebenselixier ~ Barbara Greskamp
Winter ~ Toni Schruf
Alter Baum ~ Ingrid Drewing
Gasteiner Sommerende ~ Ernest-Edmond Keil
Sphärenbilder ~ Edeltrud Wisser
Versprochen ~ Maria Magdalena Höfler
Da rauhe Winter ~ Friederika Amort
Mein letzter Wunsch
Stille ~ Irmhild Karner
Herzenstrauer kurz ~ Franz Preitler
Endlich frei ~ Maha Guemei
Am Rosegger Grab ~ Luitgard Kasper-Merbach
Es wirkt so leicht ~ Myrte Steinbock
Sommertraum ~ Alina Stoica
Im alten Wald ~ Kai-Uwe Götz
An der Schwelle ~ Christine Holzinger
Himmlische Aussichten ~ Maria Muster
Schneewittchen goes Hollywood ~ Constanze Dennig
Haiku zum Nachdenken ~ Andrea Redmann
Eisherbst ~ Rainer Tiemann
Weltgift
Weltgift ~ Maria Muster
Weltgift ~ Angelika Pauly
Weltgift ~ Ilse Storfer
Weltgift ~ Maha Guemei
Weltgift ~ Helga Strasser
Weltgift ~ Erika Schlögl
Freue dich des Lebens
Was bei den Sternen war ~ Peter Rosegger
Peter Rosegger und ich ~ Gaby G Blattl
Ein Nachklang ~ Peter Rosegger
Autorinnen und Autoren

Einführung oder Vorwort
Vorwort
Johann Reischl
Vorsitzender
Roseggerbund Waldheimat Krieglach

Der Dichter und die Leute
Wir säen Samen, es wachst nix.
Wir schreiben Dramen, es wirkt nix.
Wir erzählen Geschichten, es tut nix.
Wir dichten Gedichte(n), es hilft nix.
Wir sprechen Sprüche, es nutzt nix.
Wir fluchen Flüche, es schad’t nix.
Peter Rosegger
(Mein Lied)

Die vorliegende „Rosegger“-Anthologie führt in jedem Kapitel von
Peter-Rosegger-Worten ausgehend mit Betrachtungen des Herausgebers
auf die Texte der Autorinnen und Autoren hin.
In bangen Augenblicken mag wohl auch Rosegger die Enttäuschung
über die möglicherweise ausbleibende Wirkung seines Schaffens gefürchtet
haben, wie es im oben stehenden Mundartgedicht zum
Ausdruck kommt.

Dann aber wieder ist Rosegger von seiner Sendung als Dichter
überzeugt, wenn er seine Absichten im folgenden im Jahr 1907 erschienenen
Gedicht so zusammenfasst:
„Ich bin ein Geselle, der lacht und trutzt,
der weder nach Titel noch Knittel hascht,
der nicht Magnaten die Stiefel putzt
und nicht Proleten die Hemden wascht.
… Der Menschen Herzschlag ist mein Motor,
der Menschheit Seheraug’ mein Fanal;
ich seh’ das Geheimnis durch jeden Flor
und kenne die Sünde mit ihrer Qual.“
In Rosegger steckt ein Mann mit dreifacher Berufung: Erzieher,
Priester und Dichter. Das bezeugen vielfach seine Werke. Er wurde
nicht müde, auch mit seiner Monatszeitschrift Heimgarten zu rufen,
zu mahnen und seine Mitwelt auf den „Weg des Heils“ zu bringen.
Dabei wird er auch durchaus zum Propheten und dadurch auch für
das Heute interessant und lesenswert.
Es ist dem Herausgeber zu danken, der sich mit viel Sachkenntnis
und Fleiß dem steirischen Dichter genähert hat und dessen Einladung
so viele zeitgenössische Autorinnen und Autoren aus mancherlei
Landen gefolgt sind, in Rosegger-Bezügen zu schreiben, zu dichten,
zu singen …
Als Vorsitzender einer Rosegger-Vereinigung gebe ich gerne und
mit Überzeugung dem Buch die besten Wünsche mit auf seinem Weg
zu den Leserinnen und Lesern. Mögen jene die Texte der Zeitgenossen
wie auch die Roseggers erreichen.

Johann Reischl


Schlagworte
Login



Facultas im Facebook