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Leinsee

Roman

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Karl ist noch nicht einmal 30 und hat sich schon als Künstler in Berlin einen Namen gemacht. Er ist der Sohn von August und Ada Stiegenhauer, ›dem‹ Glamourpaar der deutschen Kunstszene. Doch in der symbiotischen Beziehung seiner Eltern war kein Platz für ein Kind. Nun ist der Vater tot, die Mutter schwer erkrankt. Karls Kosmos beginnt zu schwanken und steht plötzlich still. Die einzige ...
Beschreibung
Karl ist noch nicht einmal 30 und hat sich schon als Künstler in Berlin einen Namen gemacht. Er ist der Sohn von August und Ada Stiegenhauer, ›dem‹ Glamourpaar der deutschen Kunstszene. Doch in der symbiotischen Beziehung seiner Eltern war kein Platz für ein Kind. Nun ist der Vater tot, die Mutter schwer erkrankt. Karls Kosmos beginnt zu schwanken und steht plötzlich still. Die einzige Konstante ist ausgerechnet das kleine Mädchen Tanja, das ihn mit kindlicher Unbekümmertheit zurück ins Leben lockt. Und es beginnt ein Roman, wild wie ein Gewitter, zart wie ein Hauch.

Werbliche Überschrift
Das Debüt einer Ausnahmeautorin Frech und einfühlsam, fordernd und klug »Wenn seine Mutter jetzt starb, dann saß er wenigstens an einem Tisch mit Tischdecke.« Eine Liebesgeschichte zwischen großer Trauer und großem Glück Ein Debüt, das Aufsehen erregen wird

Cover Leinsee
Auf die Merkliste

Veröffentlicht 2018, von Anne Reinecke bei Diogenes

ISBN: 978-3-257-07014-9
Auflage: 1. Auflage
368 Seiten
18.4 cm x 11.6 cm

Über Anne Reinecke

Anne Reinecke, geboren 1978, hat Kunstgeschichte und Neuere deutsche Literatur studiert und für verschiedene Theater-, Film- und Ausstellungsprojekte sowie als Stadtführerin gearbeitet. ›Leinsee‹ ist ihr erster Roman. Für das Manuskript wurde sie mit einem Stipendium der Autorenwerkstatt Prosa des Literarischen Colloquiums Berlin ausgezeichnet. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Berlin.


Kundenrezensionen

gaby2707

veröffentlicht am 20.03.2018

Der Künstler August Stiegenhauer hat sich das Leben genommen. Seine Frau Ada, eine ebenfalls gefeierte Künstlerin, liegt nach einer schweren Gehirn-OP mit wenig Überlebenschancen im Krankenhaus. Beider Sohn Karl, der sich ebenfalls in der Kunstwelt einen ...

Der Künstler August Stiegenhauer hat sich das Leben genommen. Seine Frau Ada, eine ebenfalls gefeierte Künstlerin, liegt nach einer schweren Gehirn-OP mit wenig Überlebenschancen im Krankenhaus. Beider Sohn Karl, der sich ebenfalls in der Kunstwelt einen Namen gemacht hat, lerne ich auf der Zugfahrt zu seinem Elternhaus nach Leinsee kennen. Ein junger Mann, der nie die Liebe seiner Eltern erlangen konnte, früh ins Internat abgeschoben wurde und mir einen sehr einsamen Eindruck macht, dessen Eltern immer nur um sich selbst kreisten, steht nun in einem Haus voller Erinnerungen. Konsequent verbrennt er den gesamten Hausrat nach dem Tod der Mutter um sich wieder seiner Kunst zu widmen und vielleicht zu sich selbst zu finden. Neben Karl taucht plötzlich die 8-jährige Tanja auf, die ihn ab jetzt stückweise begleitet, ihn zu inspirieren scheint. Seine Freundin Mara Schlüter, der ehemalige Vertraute seiner Eltern Torben Behning genannt Buddy Holly, Galerist Maximilian Raiken und wenige weitere Protagonisten tauchen immer wieder in Karls Leben auf. Bis zum Schluss kommt er mir fremdbestimmt und einsam vor.   Die meisten Personen bleiben für mich blass, anstrengend, und nicht allzu sympathisch. Ich kann ihre Handlungen teilweise nicht verstehen oder nachvollziehen. Alles ist mir etwas zu abstrakt. Alle leben in ihrer eigenen Welt zu der ich keinen rechten Zugang finde. Trotzdem werde ich immer aufs Neue verblüfft. Sei es durch Tanja, die auf die absurdesten oder liebevollsten Ideen kommt, sei es durch Karl, der sich plötzlich befreien will und seinen Kunststil ändert. Die von ihm erschaffenen Skulpturen habe ich direkt vor Augen und sie verleiten mich, ebenfalls einen Blick hinein zu tun.   Vor allem aber ist es die farbige Ausdrucksweise der Autorin, die mich stark beeindruckt und fasziniert hat. Sie schafft es mit wenigen Worten so vieles auszudrücken, bringt vieles direkt auf den Punkt. Ihre bildhaften Beschreibungen werden mir immer wieder ins Gedächtnis kommen und präsent bleiben. Die poetischen Farbüberschriften der einzelnen Kapitel gefallen mir sehr gut und ich habe beim Lesen des Textes schon darauf gewartet, dass ich sie dort wiederfinde. Gewürzt mit einer Prise Sarkasmus und einer Prise Humor liest sich das Buch leicht und locker weg. Trotzdem ist es eine Geschichte, die ich auf mich wirken lassen musste um mich darauf einlassen zu können.   Alles in allem ein interessantes, sprachlich geniales Debüt von einer Autorin, von der ich unbedingt mehr lesen möchte.


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