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Der Abgrund in dir

Roman

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Rachel Childs hat alles, was man sich erträumt: ein Leben ohne finanzielle Sorgen, einen gutaussehenden, liebevollen Ehemann. Doch im Bruchteil einer Sekunde macht ausgerechnet dieser Mann ihr Leben zu einer Farce aus Betrug, Verrat und Gefahr. Nichts ist mehr, wie es scheint, und Rachel muss sich entscheiden: Wird sie kämpfen für das, was sie liebt, oder im Strudel einer unglaublichen ...
Werbliche Überschrift
Ein neuer Roman. Ein neuer Lehane. Eine Sensation. »Ich habe dich geliebt. Ich habe dich gehasst. Ich weiß nicht, wer du bist.« Atemberaubend spannend – ein brillanter neuer Dennis Lehane.

Beschreibung
Rachel Childs hat alles, was man sich erträumt: ein Leben ohne finanzielle Sorgen, einen gutaussehenden, liebevollen Ehemann. Doch im Bruchteil einer Sekunde macht ausgerechnet dieser Mann ihr Leben zu einer Farce aus Betrug, Verrat und Gefahr. Nichts ist mehr, wie es scheint, und Rachel muss sich entscheiden: Wird sie kämpfen für das, was sie liebt, oder im Strudel einer unglaublichen Verschwörung untergehen?

Cover Der Abgrund in dir
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Veröffentlicht 2018, von Dennis Lehane bei Diogenes

ISBN: 978-3-257-07039-2
Auflage: 2. Auflage
528 Seiten
18.4 cm x 11.6 cm

Über Dennis Lehane

Dennis Lehane, irischer Abstammung, geboren 1965 in Dorchester, Massachusetts, schrieb für ›The Wire‹ und war Creative Consultant und Produzent bei ›Boardwalk Empire‹. Seine erfolgreich verfilmten Bücher ›Mystic River‹ und ›Shutter Island‹ sind Weltbestseller. Dennis Lehane lebt in Los Angeles und Boston.

Dennis Lehane, irischer Abstammung, geboren 1965 in Dorchester, Massachusetts, schrieb für ›The Wire‹ und war Creative Consultant für ›Boardwalk Empire‹. Seine erfolgreich verfilmten Bücher ›Mystic River‹ und ›Shutter Island‹ sind Weltbestseller. Dennis Lehane lebt in Los Angeles und Boston.


Kundenrezensionen

StefanieFreigericht

veröffentlicht am 29.11.2018

– das muss hier unbedingt vorab gesagt werden, zur Erwartungshaltung. Dazu das ganze noch in durchaus anspruchsvoller Sprache, mit sehr intensiven Bildern. „Ein Mann ist das, was er dir über sich erzählt, und das meiste davon sind Lügen.“ S. 8 so ...

– das muss hier unbedingt vorab gesagt werden, zur Erwartungshaltung. Dazu das ganze noch in durchaus anspruchsvoller Sprache, mit sehr intensiven Bildern. „Ein Mann ist das, was er dir über sich erzählt, und das meiste davon sind Lügen.“ S. 8 so hatte Rachels Mutter zu ihr gesagt und zu Rachels Vater „Wenn du durch diese Tür gehst, werde ich dich aus meinem Leben löschen.“ S. 14 Sie hatte Wort gehalten, und mit diesem Ballast, mit dieser Bitterkeit war Rachel vaterlos aufgewachsen, in einer wohlsituierten, gebildeten Welt von Collegedozenten wie ihrer Mutter an der Ostküste der USA. Als sie nach dem Tod der Mutter endlich Antworten zu ihrem Vater will, lernt sie den Privatdetektiv Brian Delacroix kennen. Auch während ihrer Ehe mit dem TV-Kollegen Sebastian begegnet man sich gelegentlich, zufällig. Dann kommt Rachels Auftritt vor den Kameras ihres Senders, der in einer Panikattacke endet und damit auch Rachels Karriere und Ehe beendet. Und wieder begegnet sie Brian. Das Leben hat für Rachel wieder einen Sinn, auch wenn ihre Ängste sie meist ans Haus fesseln. Doch dann bemerkt sie erste Brüche im Leben Brians, meint, ihn zu sehen, wo er gar nicht sein dürfte. Wow, das war gerade echt so ein Zwitter zwischen Literatur und Krimi/Thriller, Lehane kann Bilder entwerfen, genial: „Das unvermittelte, unsichere Lächeln eines Mannes, der darauf getrimmt worden war, um Erlaubnis zu fragen, ehe er seiner Freude Ausdruck verlieh.“ S. 56 oder zu Rachel: „Für dich ist nicht die Liebe das Wichtigste, sondern Sicherheit.“ S. 41 oder „Irgendwas passiert immer, wenn man jemandem in die Augen sieht: Man gibt Macht ab, man nimmt sie oder teilt sie. Sie kamen zu dem wechselseitigen Entschluss, ihre Macht zu teilen.“ S. 275 Die erste Hälfte liest sich mehr als Roman, mit einer gewissen Vorahnung zwar dank des Prologs und noch mehr dank des Klappentextes, aber sie schreitet gemächlich voran, Autor Lehane baut seine Charaktere sorgfältig auf: sonst wäre der rasante zweite Teil schlicht nicht möglich.Und rasant wird es, und wie. Ich bin begeistert, besonders vom „Showdown“ und dem Ende (ja, das hat hier zwei Stufen). Mankos? S. 43 „Er war ungefähr zweiundsechzig Jahre alt…“ was für ein Quatsch, das sollte dann „er war ungefähr Anfang Sechzig“ heißen. Wie viele Autos fahren nach einem doppelten Überschlag noch weiter? Wofür war der doppelte Überschlag überhaupt nötig, hätte „das Auto prallte hart gegen die Kante und alles flog herum“ nicht gereicht? Also, reine Erbsenzählerei, nix Wildes (ich wundere mich da eher über das US-Lektorat). Top. 5 Sterne.

Gluecksklee

veröffentlicht am 07.11.2018

Für mich ist Dennis Lehane gleichbedeutend mit psychologisch geschickt aufgebauten Spannungsbögen und überraschenden Wendungen, die einem im sprichwörtlichen Sinn den Boden unter den Füßen wegziehen können. Auch „Der Abgrund in dir“ ist hier für ...

Für mich ist Dennis Lehane gleichbedeutend mit psychologisch geschickt aufgebauten Spannungsbögen und überraschenden Wendungen, die einem im sprichwörtlichen Sinn den Boden unter den Füßen wegziehen können. Auch „Der Abgrund in dir“ ist hier für mich keine Ausnahme, wenn sich Dennis Lehane dieses Mal auch ein wenig zu viel Zeit nimmt, bis die Handlung an Tempo aufnimmt. Dafür nimmt sich Lehane viel Zeit, um Rachel als Protagonistin einzuführen. Man erfährt viel über sie: ihre Kindheit, ihre Zeit als Reporterin, die Traumata, die sie erfahren hat. Kurzum, man erhält einen Einblick in die Schlüsselmomente und -personen, die dafür gesorgt haben, dass Rachel so ist wie sie ist. Dennis Lehane schafft es in diesem Werk, seinen Lesern vermeintlich bekannte Muster in Form der Handlungsweise seiner Charaktere vorzuführen, nur um dann alles, was man zu wissen glaubte, auf den Kopf zu stellen. Für mich haben gerade diese Momente im Handlungsstrang dazu geführt, dass ich unbedingt weiterlesen wollte. Wer sich während der etwas in die Länge gezogenen Einführung von Rachel ein bisschen stört, dem sei an dieser Stelle gesagt, dass das Durchhalten meiner Meinung nach wirklich belohnt wird. Mein Urteil lautet daher, volle fünf Sterne für den „Neuen“ von Dennis Lehane.

Kerstin Petry

veröffentlicht am 02.09.2018

„Ich habe dich geliebt. Ich habe dich gehasst. Ich weiß nicht, wer du bist.“ Inhalt: Rachel Childs hat alles, was man sich erträumt: ein Leben ohne finanzielle Sorgen, einen gutaussehenden, liebevollen Ehemann. Doch im Bruchteil einer Sekunde ...

„Ich habe dich geliebt. Ich habe dich gehasst. Ich weiß nicht, wer du bist.“ Inhalt: Rachel Childs hat alles, was man sich erträumt: ein Leben ohne finanzielle Sorgen, einen gutaussehenden, liebevollen Ehemann. Doch im Bruchteil einer Sekunde macht ausgerechnet dieser Mann ihr Leben zu einer Farce aus Betrug, Verrat und Gefahr. Nichts ist mehr, wie es scheint, und Rachel muss sich entscheiden: Wird sie kämpfen für das, was sie liebt, oder im Strudel einer unglaublichen Verschwörung untergehen? Meine Meinung: Die Geschichte gliedert sich in drei Teile, sie beginnt 1977 und endet 2014. Man begleitet Rachel durch ihre Kindheit, die nicht einfach war, diese macht dem Leser verständlich, warum sie so ist wie sie ist. Immer wieder scheitern ihre Beziehungen, und das formt sie. Sie scheint irgendwie immer gehetzt und auf der Flucht zu sein. Seit ihrer frühesten Kindheit leidet sie an unglaublich vielen Ängsten, traut sich überhaupt nichts zu, kann am Leben nicht wirklich teilhaben. Zumindest nicht an solch einem, wie wir es kennen. Im zweiten Abschnitt trifft sie auf ihren Ehemann. Der letzte Abschnitt ist eine wirkliche Überraschung. Man kann Rachels Leben und ihre Entwicklung sehr schön beobachten und gut nachvollziehen. Sie ist ein interessanter Charakter, mit dem es nicht langweilig wird. Aber auch Brain, ihr gutaussehnder und liebevoller Ehemann war ein sehr vielseitiger und facettenreicher Charakter. Auf den ersten Blick könnte man ihn mögen, so lange man nicht hinter die Fassade blickt. Man schaut in die tiefsten menschlichen Abgründe, man weiß nicht mehr was real ist und was nicht. Niemand scheint der zu sein für den er sich ausgibt. Ein gelungenes Verwirr- und Versteckspiel. Einmal angefangen, konnte ich mit dem Lesen nicht mehr aufhören. Jedes Kapitel hat immer ein echt fieses Ende, welches es einem nicht erlaubt dieses Werk beiseite zu legen. Normalerweise gefallen mir die Cover vom Verlag eigentlich nicht so sonderlich gut, dieses hier bildet aber eine Ausnahme. Im Nachhinein kann ich sicher sagen, dass es absolut zur Geschichte passt. Auch der Schreibstil war toll, modern, flüssig und bildhaft. Man fliegt nur so durchs Buch. Fazit: Eine klare Lesempfehlung für alle Krimifans. Spannend, verwirrend, beängstigend. Eine psychologisch tiefgründige und super durchdachte Story. Ein Highlight für mich in diesem Jahr.

Harakiri

veröffentlicht am 29.08.2018

Rachel Childs ist auf der Suche nach ihrem Vater, doch was sie findet, hätte sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht auszumalen gewagt. Als sie ihren Ehemann, den sie auf Geschäftsreise wähnt, in ihrer Heimatstadt sieht, beginnt sie zu recherchieren. ...

Rachel Childs ist auf der Suche nach ihrem Vater, doch was sie findet, hätte sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht auszumalen gewagt. Als sie ihren Ehemann, den sie auf Geschäftsreise wähnt, in ihrer Heimatstadt sieht, beginnt sie zu recherchieren. Sie verfolgt ihn und findet heraus, dass er nicht der ist, der er zu sein scheint. Und dass er noch viel mehr verbirgt… Bereits zu Beginn liest man, dass Rachel ihren Mann erschießt. Doch aus welchem Grund? Das dauert ziemlich lange bis sich die ganze Handlung aufzulösen beginnt. Anfangs – die Suche nach dem Vater – fand ich das ganze Buch noch etwas zäh und langatmig, diesen Teil hätte es in meinen Augen gar nicht gebraucht, um Rachel zu verstehen. Denn verstehen wie sie tickt, muss man schon, um der Handlung komplett folgen zu können. Erst als Rachel dann ihren Mann verfolgt, war ich ganz in der Handlung gefangen. Und hier wurde das Buch dann auch sehr spannend. Die Wendungen, die die Story nimmt fand ich sehr faszinierend. Fazit: braucht ein wenig bis es in Fahrt kommt, ist dann aber spannend und die Handlung unerwartet.

TanyBee

veröffentlicht am 28.08.2018

Rachel Childs wächst bei Ihrer Mutter auf, ihr Vater ist gegangen, als sie drei war. Natürlich fragt Rachel nach ihrem Vater, doch ihre Mutter will ihr seinen Namen nicht sagen und schiebt den Termin dafür immer weiter nach hinten. Irgendwann macht sich ...

Rachel Childs wächst bei Ihrer Mutter auf, ihr Vater ist gegangen, als sie drei war. Natürlich fragt Rachel nach ihrem Vater, doch ihre Mutter will ihr seinen Namen nicht sagen und schiebt den Termin dafür immer weiter nach hinten. Irgendwann macht sich Rachel selbst auf die Suche. Ich versuche, in meinen Rezensionen Spoiler zu vermeiden, deswegen bleibe ich bei dieser kurzen Inhaltsangabe, obwohl sie das Buch eigentlich nur unzureichend beschreibt. Denn es beginnt mit dieser „harmlosen“ Familiengeschichte. Es geht um die schwierige Beziehung von Rachel zu ihrer Mutter und um das Geheimnis um den Vater. Doch als ich das Buch durchgelesen hatte, kam mir dieser Teil der Geschichte schon ganz weit weg vor. Denn Dennis Lehane ist ein Meister der unerwarteten Wendungen und mit der Zeit entwickelt sich das Buch fast schon zum Thriller und die Handlung vom Anfang rückt in den Hintergrund. (Warnung: es wird auch blutig!) Der Autor ist sehr geschickt darin, den Leser hinters Licht zu führen. Viele der Plottwists habe ich nicht mal ansatzweise erahnt, obwohl ich doch schon so einige Krimis gelesen habe in meinem Leben. Die Stärke des Romans ist allerdings auch zugleich seine Schwäche. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass der Autor nun unbedingt noch einen draufsetzen wollte und es wurde mir fast schon zu abstrus. Man sollte sich hier wahrscheinlich einfach gut unterhalten lassen und nicht alles auf die Goldwaage legen. Dann ist eine spannende Lektüre garantiert. Was mich auch gewundert hat ist, dass einige Handlungsstränge irgendwie ins Leere laufen. Doch wie gesagt, ich will jetzt nicht zu viel verraten. Doch diese Kritikpunkte sollen nur erklären, warum ich keine 5 Sterne gebe. 4 gibt es auf jeden Fall. Lehane hat es einfach drauf, spannend zu schreiben und den Leser zu fesseln (und zu täuschen). Wer sich gerne von einem Buch überraschen lassen will und auch Thrillern nicht abgeneigt ist, der findet hier die perfekte Lektüre.

HEYN Leserunde Barbara Maria Angerer

veröffentlicht am 27.08.2018

Nachdem ich erfahren habe, dass der Autor Dennis Lehane normalerweise Drehbücher schreibt, kann ich den Aufbau des Buches besser verstehen. Nur, ich will kein Drehbuch für einen Film lesen. Als Roman war mir die Geschichte zu aufgesetzt, ...

Nachdem ich erfahren habe, dass der Autor Dennis Lehane normalerweise Drehbücher schreibt, kann ich den Aufbau des Buches besser verstehen. Nur, ich will kein Drehbuch für einen Film lesen. Als Roman war mir die Geschichte zu aufgesetzt, zusammengestückelt, konstruiert und hat mir nur im ersten Teil kurzfristiges Lesevergnügen bereitet.

HEYN Leserunde Manfred Angerer

veröffentlicht am 14.08.2018

In durchaus schöner und bildhafter Sprache liest man sich zunächst lange durch die Empfindungen von Rachel auf der Suche nach ihrem leiblichen Vater, den ihre Mutter bis zu ihrem frühen Tod nicht preisgegeben hat. Der Erfolg im Außen, vermutlich auch ...

In durchaus schöner und bildhafter Sprache liest man sich zunächst lange durch die Empfindungen von Rachel auf der Suche nach ihrem leiblichen Vater, den ihre Mutter bis zu ihrem frühen Tod nicht preisgegeben hat. Der Erfolg im Außen, vermutlich auch gepaart mit einer optischen Attraktivität von Rachel, führt zu einem Leben steil auf der Erfolgsleiter nach oben und bald wieder zurück, weil das Trauma, nicht zu wissen, wer der eigene Vater ist, eben deutliche Spuren in ihrer Seele hinterlässt. In der nachfolgenden Ehe mit einem liebevollen Mann kann ihre Seele etwas heilen, bis sie sein Doppelleben durchschaut, selbst in den Strudel seiner kriminellen Machenschaften gerät und dabei aus ihrem Selbsterhaltungswillen heraus keine Rücksicht auf ihre psychischen Belastungen mehr nehmen kann. Am Ende ist alles gut und beide gehen ein paar Leichen hinterlassend gestärkt in ihre (hoffentlich gemeinsame und etwas friedlichere) Zukunft. Eine durchaus ansprechende Sommerlektüre.

HEYN Leserunde Erika Liebminger

veröffentlicht am 13.08.2018

Es ist eine wilde Geschichte, die sich Lehane für Rachel Childs ausgedacht hat. Um den Namen ihres Vaters zu erfahren gibt es wilde Auseinandersetzungen mit der seelisch stark beschädigten Mutter. Sebastian, ihren ersten Ehemann, der allerdings sein Boot ...

Es ist eine wilde Geschichte, die sich Lehane für Rachel Childs ausgedacht hat. Um den Namen ihres Vaters zu erfahren gibt es wilde Auseinandersetzungen mit der seelisch stark beschädigten Mutter. Sebastian, ihren ersten Ehemann, der allerdings sein Boot mehr liebt als sie, lernt sie beim Sender kennen, wo sie als Reporterin sehr gefragt ist. Eine Panikattacke währen einer Sendung kostet sie ihren Job, und Panikattacken hindern sie mehr als eineinhalb Jahre ihre Wohnung zu verlassen, liebevoll betreut von Brian, Ehemann Nummer zwei, liebevoll und scheinbar reich, leider ein Betrüger, detto Freund Caleb, dessen Frau sich als Ex-Prostituierte herausstellt. Rachels Geschichte endet damit dass sie ihn erschießt, als er doch noch lebt schlägt sie ihn halb tot, holt sich seine ergaunerten Millionen und flieht mit ihm nach Kanada. Angeblich aus Liebe. Vielleicht ist es eher eine irre Geschichte.

HEYN Leserunde Marianne Schaffer-Schellander

veröffentlicht am 09.08.2018

Dennis Lehanes Buch ist ein Meisterwerk an Spannung. Es entwickelt sich vom eher einfühlsamen Psychodrama zum knallharten Krimi. Ich finde, dass es eine gut gelungene Sommerlektüre ist, die ich, obwohl ich kein Krimifan bin, weiterempfehlen kann.

 

HEYN Leserunde Barbara Lichtenegger

veröffentlicht am 08.08.2018

Since I fell for you Die ersten vier Textzeilen des Jazzstandards von Buddy Johnson "Since I fell for you" leiten den Roman ein. When you give love and never get love, You'd better let love depart, I know it's so and still I know, I ...

Since I fell for you Die ersten vier Textzeilen des Jazzstandards von Buddy Johnson "Since I fell for you" leiten den Roman ein. When you give love and never get love, You'd better let love depart, I know it's so and still I know, I can't get you out'a my heart. Unabhängig von diesem Lieblingssong von mir ist der Roman spannend, detailreich, ausufernd, mitreißend, überraschend, vorhersehbar und dann wieder gar nicht, in allen Wendungen und Windungen nicht immer ganz nachvollziehbar bis haarsträubend … Ich war trotzdem konstant neugierig zu erfahren, wie diese Aufdeckungsgeschichte nach mehr als 500 Seiten zu Ende gehen könnte. Wikipedia weist mehr als 50!!! Interpreten des Songs „Since I fell for you” aus. Ich persönlich empfehle das Buch als Sommerlektüre und die Version des Liedes von Al Jarreau, Bob James, und David Sanborn (1986).

HEYN Leserunde Renate Geissler

veröffentlicht am 08.08.2018

Diogenes Bücher lese ich eigentlich immer mit großem Vergnügen,da der Verlag normalerweise für literarische Qualität steht. Aber dieses Buch ? Die erste Hälfte zieht sich wie Kaugummi dahin,dann nimmt die Geschichte endlich Fahrt auf und wird spannend. ...

Diogenes Bücher lese ich eigentlich immer mit großem Vergnügen,da der Verlag normalerweise für literarische Qualität steht. Aber dieses Buch ? Die erste Hälfte zieht sich wie Kaugummi dahin,dann nimmt die Geschichte endlich Fahrt auf und wird spannend. Unglücklicherweise wird die Protagonistin dann erschossen-oder doch nicht ?? Das letzte Drittel wieder zäh und mühsam. Zusammenfassend : mir hat sich das Buch nicht erschlossen !

HEYN Leserunde Nicola Strahl

veröffentlicht am 08.08.2018

Ein absolut spannender und lesenswerter Roman über die von Selbstzweifeln und Selbstvorwürfen getriebene Rachel im Strudel von Täuschungen und Selbsttäuschungen.

 

h_schellander

veröffentlicht am 08.08.2018

Ein Roman, den ich kaum aus der Hand legen konnte und der dem Titel entsprechend, in die Abgründe der menschlichen Seele blicken lässt. Wozu sind wir fähig, wenn unser Welt- und Menschenbild zusammenbricht? Und wie erlangen wir – trotz allem – wieder ...

Ein Roman, den ich kaum aus der Hand legen konnte und der dem Titel entsprechend, in die Abgründe der menschlichen Seele blicken lässt. Wozu sind wir fähig, wenn unser Welt- und Menschenbild zusammenbricht? Und wie erlangen wir – trotz allem – wieder unsere Selbstbestimmtheit? Ob der nach einem etwas langatmigen Beginn überraschenden Wendungen ein Leservergnügen auch für jene, die wie ich sonst keine Thriller mögen.

Maria D?rfler

veröffentlicht am 06.08.2018

Nach den ersten Seiten habe ich mir ziemlich viel erwartet von dem Buch. Ich habe es auch relativ schnell weitergelesen - was ich an sich für eine Qualität halte. Aber im Laufe des Lesens wurde es immer flacher, langweilig, die Verwicklungen recht ...

Nach den ersten Seiten habe ich mir ziemlich viel erwartet von dem Buch. Ich habe es auch relativ schnell weitergelesen - was ich an sich für eine Qualität halte. Aber im Laufe des Lesens wurde es immer flacher, langweilig, die Verwicklungen recht künstlich, viel Action ohne inneren Zusammenhang. Die Sprache hat mir absolut nicht gefallen. Und - und das erscheint mir besonders negativ - ich habe es sofort vergessen. Heute schreibe ich die Rezesion, nach dem Lesen hatte ich absolut keine Motivation dazu und heute musste ich wirklich nachlesen, um mich zu erinnern. Maria Dörfler

Ingrid Weilharter

veröffentlicht am 06.08.2018

Lehanes Roman ließ mich irritiert, ja etwas orientierungslos, zurück. Natürlich ist er sehr schön und spannend geschrieben, nur, was habe ich gelesen: die Lebensgeschichte einer Neurotikerin mit schwierigem Familienhintergrund, die Geschichte einer jungen ...

Lehanes Roman ließ mich irritiert, ja etwas orientierungslos, zurück. Natürlich ist er sehr schön und spannend geschrieben, nur, was habe ich gelesen: die Lebensgeschichte einer Neurotikerin mit schwierigem Familienhintergrund, die Geschichte einer jungen Frau auf der Suche nach ihrem Vater oder doch einen handfesten, spannender Psychokrimi? Lehane scheint sich nicht entscheiden zu können, zu viele verschiedene Handlungsstränge werden aus meiner Sicht uns hier dargebracht. Schade, dadurch wirkt der Roman etwas sprunghaft und in sich nicht schlüssig. Richtig spannend wird es dann ab Mitte des Buches, als Lehane sich entschließt, aus seinem Plot einen Psychothriller herauszuarbeiten. Zu diesem Teil des Romans kann man ihn nur beglückwünschen! Das ist Spannung pur auf hohem erzählerischem Niveau!

HEYN Leserunde Ewa Wiercinska

veröffentlicht am 06.08.2018

Dennis Lehane ist es gelungen dem Leser die Flucht vor der Wirklichkeit und den realen Anforderungen des Lebens in eine imaginäre Scheinwirklichkeit zu erzählen. Das Buch bietet eine gute Unterhaltung, Charakterstudie, Liebesgeschichte und "blutigen ...

Dennis Lehane ist es gelungen dem Leser die Flucht vor der Wirklichkeit und den realen Anforderungen des Lebens in eine imaginäre Scheinwirklichkeit zu erzählen. Das Buch bietet eine gute Unterhaltung, Charakterstudie, Liebesgeschichte und "blutigen Geschmack im Mund". Durch unerwartete Wendungen und Überraschungen flaut die Spannung nie ab.

HEYN Leserunde Petra Gutsche

veröffentlicht am 05.08.2018

Anfänglich hat mich das Buch nicht wirklich interessiert, das erste Drittel erschien mir eher langweilig und unspektakulär. Die lange Suche nach Rachels Vater, immer dieselben Themen betreffend der verstorbenen Mutter? Ab dem zweiten Drittel, als Rachel ...

Anfänglich hat mich das Buch nicht wirklich interessiert, das erste Drittel erschien mir eher langweilig und unspektakulär. Die lange Suche nach Rachels Vater, immer dieselben Themen betreffend der verstorbenen Mutter? Ab dem zweiten Drittel, als Rachel ihren zweiten Mann Brian kennengelernt hat, wurde es spannender. Rachels Jagd nach der Wahrheit, was das Doppelleben ihres Mannes anbelangte, hat mich zumindest motiviert das Buch etwas rascher weiter zu lesen. Dennoch kam es mir teilweise vor, als ob das Buch von zwei Personen geschrieben worden ist, das erste Drittel unterscheidet sich doch wesentlich vom Rest des Buches. Am Ende wird's wieder langweilig. Lesen? Ja? Nein? Das ist dann wohl Geschmacksache.

HEYN Leserunde Manuela Meierhofer

veröffentlicht am 05.08.2018

Eine Frau auf der Suche nach ihren Wurzeln. Meinte ich zu Beginn. Ist es aber nicht. Ein Liebesroman? Nicht wirklich. Vielleicht ein Krimi? Nein! Es kommt ja kein Ermittler darin vor. Also doch ein Psychothriller? Aber das ist es für mich auch nicht. Von ...

Eine Frau auf der Suche nach ihren Wurzeln. Meinte ich zu Beginn. Ist es aber nicht. Ein Liebesroman? Nicht wirklich. Vielleicht ein Krimi? Nein! Es kommt ja kein Ermittler darin vor. Also doch ein Psychothriller? Aber das ist es für mich auch nicht. Von Allem ein bisschen und nichts richtig. Damit habe ich so meine Probleme. Und obwohl sich der Roman sehr flüssig liest, kann er mich nicht erreichen.

HEYN Leserunde Renate Pfeiffer

veröffentlicht am 05.08.2018

Fast 30 Jahre lang sucht Rachel nach ihrem Vater und findet ihn schließlich- erstes Drittel des Buches. Den Rest der Geschichte schlägt sie sich herum mit einem Netz von Lügen, in die ihr Mann Brian verstrickt ist. Gebremst wird alles durch quälend ...

Fast 30 Jahre lang sucht Rachel nach ihrem Vater und findet ihn schließlich- erstes Drittel des Buches. Den Rest der Geschichte schlägt sie sich herum mit einem Netz von Lügen, in die ihr Mann Brian verstrickt ist. Gebremst wird alles durch quälend langweilige Schilderungen über Zustände und Umstände ihrer Beziehung, über Panikattacken, über die Verwicklungen des Verbrechens, über den Sinn des Lebens überhaupt… Viele Tote, viel Gewalt, aber so ein richtig dunkles deutsches Märchen ist aufregender!

HEYN Leserunde Lieselotte Fieber

veröffentlicht am 28.07.2018

Der erste Teil beginnt spannend und der Aufbau der Geschichte macht zum Teil atemlos. Aber was ist mit dem zweiten Teil passiert? Unwillkürlich hatte ich das Gefühl, das hat jemand anderer geschrieben, denn die Geschichte wirkt an den Haaren herbeigezogen ...

Der erste Teil beginnt spannend und der Aufbau der Geschichte macht zum Teil atemlos. Aber was ist mit dem zweiten Teil passiert? Unwillkürlich hatte ich das Gefühl, das hat jemand anderer geschrieben, denn die Geschichte wirkt an den Haaren herbeigezogen und weit entfernt von einem Thriller oder ist es schon ein Thriller, wenn es viel Blut und einige Tote gibt?

Irmgard Mandl

veröffentlicht am 26.07.2018

Eine turbulente Reise durch das Psychogramm einer jungen, scheinbar selbstbewussten und erfolgreichen jungen Frau, ihren Rückzug in die innere Emigration und letztendlich ihre Rückkehr ins Leben. Die Charaktere sind wunderbar beschrieben, ein Lesevergnügen ...

Eine turbulente Reise durch das Psychogramm einer jungen, scheinbar selbstbewussten und erfolgreichen jungen Frau, ihren Rückzug in die innere Emigration und letztendlich ihre Rückkehr ins Leben. Die Charaktere sind wunderbar beschrieben, ein Lesevergnügen für den Sommer oder lange Nachmittage- Spannend bis zum Ende!

Manfred Kohl

veröffentlicht am 25.07.2018

Wer eine fade Beschreibung komplexer Charaktere mag, lese bitte bis Seite 322. Wer Krimis im Action-Movie-Stil mag, lese ab Seite 322. Das Buch hat 526 Seiten. Mehr ist dazu nicht zu sagen

 

HEYN Leserunde Laszlo Zoltan

veröffentlicht am 19.07.2018

Ein Krimi oder ein Thriller, der allmählich Tempo aufnimmt und neugierig macht. Allerdings hat sich die Übersetzung aus dem Amerikanischen sehr an deutschen Soap-Serien orientiert. "... er hatte vermutlich nie einen Menschen geliebt, aber dieses Boot, Mann, ...

Ein Krimi oder ein Thriller, der allmählich Tempo aufnimmt und neugierig macht. Allerdings hat sich die Übersetzung aus dem Amerikanischen sehr an deutschen Soap-Serien orientiert. "... er hatte vermutlich nie einen Menschen geliebt, aber dieses Boot, Mann, das hatte er geliebt." Ein leichtes Buch für den Strand. Aber Vorsicht! Nicht in die pralle Sonne legen, denn sonst tritt der Schmalz der Geschichte ohne Lesen zu Tage.

Gudrun Gaber

veröffentlicht am 15.07.2018

Ich habe das Buch nicht aus der Hand gelegt, weil ich wissen wollte wie die Geschichte sich entwickelt, aber ich musste mehr als 150 Seiten darauf warten bis die Geschichte Fahrt aufnimmt. Und dann wirds auch richtig lässig aber es überschlägen sich auch ...

Ich habe das Buch nicht aus der Hand gelegt, weil ich wissen wollte wie die Geschichte sich entwickelt, aber ich musste mehr als 150 Seiten darauf warten bis die Geschichte Fahrt aufnimmt. Und dann wirds auch richtig lässig aber es überschlägen sich auch die Schauplätze, Personen, historischen Begebenheiten wie 9/11, Erdbeben auf Haiti und Underground Railroad werden "eingestreut". Und dann wird's wieder ruhig und zum Ende flaut die Geschichte ab. Der Autor bedankt sich am Schluss bei jemanden die "all die Bälle jongliert und alle Züge pünktlich fahren ließ."

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