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Nach Mattias

Roman

Cover Nach Mattias
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Amber singt bei einem Konzert gegen ihren Schmerz an; Quentin läuft Kilometer um Kilometer, um der Erinnerung zu entkommen, und Kristianne möchte die wahre Geschichte ihres Sohnes erzählen. Diese Leben und das von fünf weiteren Menschen überkreuzen sich durch Mattias’ unerwartetes Verschwinden auf schicksalhafte Weise. Wie Puzzlesteine fügen sich ihre Geschichten zu einem Abbild von ...
Beschreibung
Amber singt bei einem Konzert gegen ihren Schmerz an; Quentin läuft Kilometer um Kilometer, um der Erinnerung zu entkommen, und Kristianne möchte die wahre Geschichte ihres Sohnes erzählen. Diese Leben und das von fünf weiteren Menschen überkreuzen sich durch Mattias’ unerwartetes Verschwinden auf schicksalhafte Weise. Wie Puzzlesteine fügen sich ihre Geschichten zu einem Abbild von Mattias und werden trotz aller Trauer zu Zeugen seiner Begeisterungsfähigkeit und seines unbeugsamen Mutes, sich dem Leben jeden Tag vorbehaltlos hinzugeben.

Werbliche Überschrift
Was von uns bleibt, wenn wir nicht mehr da sind.

Eine neue, aufrüttelnde Stimme aus den Niederlanden, ein Roman, der mitten ins Herz zielt.

Cover Nach Mattias
Auf die Merkliste

Veröffentlicht 2020, von Peter Zantingh bei Diogenes

ISBN: 978-3-257-07129-0
Auflage: 1. Auflage
240 Seiten
18.4 cm x 11.6 cm

Über Peter Zantingh

Peter Zantingh, geboren 1983 in Heerhugowaard in der niederländischen Provinz Nordholland, studierte Wirtschaft und Digitale Kommunikation und arbeitet heute als stellvertretender Chefredakteur bei der Wochenendausgabe des ›NRC Handelsblad‹. Sein Romanerstling ›Een uur en achttien minuten‹ war für diverse Literaturpreise nominiert. Peter Zantingh lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Utrecht.


Über Peter Zantingh

Über Hanni Ehlers

Kundenrezensionen

Nicole Koppandi

veröffentlicht am 22.05.2020

Dieser ganz besondere Roman hat mich sofort angesprochen, denn ich wollte etwas Tieftrauriges lesen. Schon der Klappentext hat mich sehr bewegt: Mattias ist nicht mehr. Und sein Umfeld berichtet über ihn: Wer er war. Wie es jetzt ohne ihn ist. So ergibt sich ...

Dieser ganz besondere Roman hat mich sofort angesprochen, denn ich wollte etwas Tieftrauriges lesen. Schon der Klappentext hat mich sehr bewegt: Mattias ist nicht mehr. Und sein Umfeld berichtet über ihn: Wer er war. Wie es jetzt ohne ihn ist. So ergibt sich nach und nach ein Bild von Mattias. So habe ich mir das vorgestellt. Dann begann ich zu lesen und eigentlich war das Buch nicht traurig. Dieser Umstand hat mich zuerst fast ein bisschen enttäuscht. ABER ich habe selten so ein tolles Ende in einem Roman gelesen. Während des Lesens habe ich mir klarerweise versucht vorzustellen, was Mattias nun zugestoßen ist. Alles Mögliche ist mir in den Sinn gekommen, aber das nicht! Erst wenn die letzten beiden Kapitel gelesen sind und danach, wenn das Buch zugeschlagen ist, wirkt dieses Werk so richtig nach.

skiaddict7

veröffentlicht am 03.05.2020

Mattias ist nicht mehr da. Mitte dreißig wurde er abrupt aus dem Leben gerissen. Er hinterlässt viele Lücken – bei seiner Partnerin Amber, seinen Freunden, seinen Eltern und bei scheinbar Unbekannten. Alle versuchen, irgendwie mit dem Leben ...

Mattias ist nicht mehr da. Mitte dreißig wurde er abrupt aus dem Leben gerissen. Er hinterlässt viele Lücken – bei seiner Partnerin Amber, seinen Freunden, seinen Eltern und bei scheinbar Unbekannten. Alle versuchen, irgendwie mit dem Leben weiterzumachen. Und das tun sie auf sehr unterschiedliche Weise. Die Idee dieses Romans gefällt mir außerordentlich gut. Jedes Kapitel wird von einem anderen Protagonisten erzählt. Der Zusammenhang zwischen den Protagonisten bzw. die Verbindung zu Mattias wird manchmal erst nach und nach klar. Vom Aufbau her erinnerte ich der Roman sehr an „Der Sprung“. Nach einem berührenden Start verlor die Erzählung jedoch an Tiefe und konnte mich schlussendlich nicht so berühren, wie ich es gehofft hatte. Die Erzählung ist ruhig, manchmal schleppend, und stimmt den Leser nachdenklich. Ich bleibe stumm und nachdenklich zurück und frage mich, was der Autor mir damit mitgeben wollte.

Claudia

veröffentlicht am 04.04.2020

Ein berührendes Buch über Verlust eines geliebten Menschen und Trauer von Peter Zantingh wird hier vorgelegt. Mattias ist tot, soviel erfährt man schon zu Beginn, um das Wie und Warum geht es zunächst nicht. In einzelnen Kapiteln kommen Menschen zu ...

Ein berührendes Buch über Verlust eines geliebten Menschen und Trauer von Peter Zantingh wird hier vorgelegt. Mattias ist tot, soviel erfährt man schon zu Beginn, um das Wie und Warum geht es zunächst nicht. In einzelnen Kapiteln kommen Menschen zu Wort die Mattias kannten und einen kleinen Abschnitt in seinem Leben begleitet haben. Seine Freundin, sein bester Freund, seine Großeltern, seine Mutter und andere Bekannte. Erst am Schluß erfährt man was passiert ist. Der Schreibstil ist eher ruhig und einfühlsam. Manche Stellen sind humorvoll, andere dagegen sehr traurig. Es werden viele brandaktuelle Themen angesprochen ohne bewertend zu sein. Es zeigt auch wie die Menschen mit der Trauer umgehen. Ein Buch das mich sehr berührt hat.

B?cherwald13

veröffentlicht am 12.03.2020

So ein Buch wie dieses habe ich bisher noch nicht gelesen. Es geht um Mattias ohne dass es um Mattias geht. Wir erfahren in den Kapiteln das Leben einiger Menschen kennen, nachdem Mattias aus dem Leben schied. Manche kannten Mattias und manche kannen ihn fast ...

So ein Buch wie dieses habe ich bisher noch nicht gelesen. Es geht um Mattias ohne dass es um Mattias geht. Wir erfahren in den Kapiteln das Leben einiger Menschen kennen, nachdem Mattias aus dem Leben schied. Manche kannten Mattias und manche kannen ihn fast gar nicht. Dabei hat jede*r seine eigene Art mit der Trauer umzugehen. Manche Geschichten schienen fast banal. Aber genau da liegt für mich der zauber. Im Unbesonderen liegt das Besondere. Auf finde ich es bemerkenswert, dass der Autor es schafft dass jede Sichtweise einer Person seinen eigenen Schreibstil hat. Ich denke dadurch waren die vielen Perspektiven und vielen Persönlichkeiten auch nicht verwirrend. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Allerdings hat es mich emotional nicht gepackt. Ich hatte keine Bindung.

Tara

veröffentlicht am 26.02.2020

„Nach Mattias“ ist ein zutiefst bewegender und berührender Roman des niederländischen Autors Peter Zantingh. Unerwartet stirbt der dreißigjährige Mattias und es bleibt eine Lücke, eine Lücke, die für jeden Zurückgebliebenen anders aussieht. ...

„Nach Mattias“ ist ein zutiefst bewegender und berührender Roman des niederländischen Autors Peter Zantingh. Unerwartet stirbt der dreißigjährige Mattias und es bleibt eine Lücke, eine Lücke, die für jeden Zurückgebliebenen anders aussieht. Die Geschichte wird aus der Perspektive von der Familie, Freunden und Bekannten berichtet. Jeder von ihnen hatte einen anderen Bezug zu Mattias und jeder geht mit seinem Tod anders um. Das Leben der Charaktere ist nur lose miteinander verbunden und während des Lesens setzt sich langsam aus vielen zusammenhangslosen Stücken ein komplettes Bild von Mattias zusammen und es ist äußerst interessant wie unterschiedlich der Verstorbene wahrgenommen wurde. Über seinen Tod erfährt man erst recht spät Näheres. Der Schreibstil des Autors ist sehr ruhig, klar und angenehm zu lesen. Durch den kapitelweisen Wechsel der Perspektive der Charaktere ist das Buch äußerst abwechslungsreich. Die Personen sind so unterschiedlich, dass in jedem Kapitel eine andere Atmosphäre vorherrscht. Die Themen des Buches umfassen Trauer, Verlust, Schmerz und berichtet von Spuren, die jeder Mensch hinterlässt. Es wirft Fragen auf. Was passiert, wenn ein Mensch unerwartet stirbt ? Wie geht es nach seinem Tod für die Zurückgebliebenen weiter ? Mich hat das Buch bewegt, berührt und auch sehr nachdenklich gestimmt, so dass es mir noch lange Zeit im Gedächtnis bleiben wird. Mein Fazit: Ein wirklich gelungener Roman, nach dem ich mit Sicherheit nach weiteren Büchern des Autors Ausschau halten werde.

Miro76

veröffentlicht am 26.02.2020

Mattias lebt nicht mehr und was nach Mattias kommt, müssen alle Betroffenen für sich herausfinden. Peter Zantingh erzählt uns in seinem Roman nicht von Mattias. Er lässt seine Figuren Erinnerungen, Gefühle und Anekdoten erzählen, aus denen sich ein ...

Mattias lebt nicht mehr und was nach Mattias kommt, müssen alle Betroffenen für sich herausfinden. Peter Zantingh erzählt uns in seinem Roman nicht von Mattias. Er lässt seine Figuren Erinnerungen, Gefühle und Anekdoten erzählen, aus denen sich ein Bild von Mattias ergibt. Seine Mutter erzählt uns beispielsweise, was sie gerne beim Begräbnis gesagt hätte, wenn sie da hätte sprechen können. Amber, seine Freundin erzählt uns, wie schwer es ist weiterzumachen und wie einfach es sein könnte, zu ihm zu gehen, obwohl sie gar nicht an einen Himmel glaubt. Aber es kommen auch Menschen zu Wort, die Mattias nur aus der Ferne kannten. Deren Leben aber dennoch von seinem Tod berührt wurden. Wir lesen von einem Roadie, der Mattias von einem Online-Game kannte, oder von einem alkoholkranken Verkäufer, bei dem Mattias und Amber ein Ferienhäuschen mieten wollten. Anfangs mutet es ein bisschen wie Kurzgeschichten an, die sich nur lose treffen, aber später werden sie doch wieder aufgegriffen und die Verbindungen werden klarer. Nach Mattias ist einerseits ein Buch über Verlust und Trauer, es ist aber auch ein Buch über Veränderung. Welche Auswirkungen hat das Verschwinden eines Menschen auf andere, die nur zufällig davon berührt werden. Es ist eine interessante Auseinandersetzung mit diesem Thema. Das Buch lebt von Begegnungen, die den Blickwinkel verändern und das fand ich am schönsten daran!

Nil_liest

veröffentlicht am 26.02.2020

Hier stirbt ein junger Mann Namens Mattias. Und mehr weiß man lange nicht. Dieser Roman „Nach Mattias“ ist nichts für Fakten-Leser, hier muss man erst einmal die eigene Unwissenheit aushalten, um dann recht spät die Zusammenhänge zu verstehen. Es ...

Hier stirbt ein junger Mann Namens Mattias. Und mehr weiß man lange nicht. Dieser Roman „Nach Mattias“ ist nichts für Fakten-Leser, hier muss man erst einmal die eigene Unwissenheit aushalten, um dann recht spät die Zusammenhänge zu verstehen. Es kommen 9 verschiedene Personen als Ich-Erzähler zu Wort, alle verbindet sie etwas mit Mattias, die einen sehr viel, die anderen nur ein Ereignis – die Bandbreite ist groß. Und so auch die Themenvielfalt der einzelnen Personen. Was sie beisteuern ist aus ihrem sehr persönlichen Blickwinkel erzählt. Mal verlierend in Details, mal hadernd, mal ausschweifend – mal mehr über Mattias, mal weniger. Sicher wächst die Erkenntnis im Laufe des Romans was überhaupt passiert ist und wie diese Personen zusammenhängen, aber durch die minimalistische Schreibkunst Peter Zantinghs bleibt viel unklar und die eigne Vorstellungskraft ist gefragt. Minimalistisch ist der Roman nicht nur auf inhaltlicher Ebene, auch die Sätze selbst, wirken zum Teil unnatürlich verkürzt. Wie beispielsweise auf Seite 153 “Dafür war sie Mutter: zu glauben, dass eine bessere Version ihrer selbst existierte, die das Glück länger festhalten und gesünder sein und sie unsterblich machen würde.“ Musik spielt in diesem Roman auch eine entscheidende Rolle, es gibt sogar eine Playliste am Ende des Buches, die auch der Autor beim Schreiben hörte. Es werden immer wieder Lieder benannt. Der Autor, Peter Zantingh, hat den Roman geschrieben um den zufälligen Tod als Handlungsauslöser und Einflussgröße bei Dritten zu untersuchen. Was passiert wem, wenn eine Person jetzt verstirbt? Aus dieser Gedankenspiel entstand dieser Text, was ich als interessanten Untersuchungsgegenstand empfinde. Insgesamt hat der Roman mich nicht überzeugt, vor allem durch die stakkatoartige Schreibweise und einzelne Inhalte wie Fußball. Meine Vermutung ist, dass es Leser geben wird, die dieses Buch feiern werden, mir fallen auch gleich ein paar Männer ein, die hier Freude am Lesen haben könnten – aber meins ist es nicht.

RE

veröffentlicht am 26.02.2020

Mattias ist gestorben, plötzlich aus dem Leben gerissen. Doch was genau passiert ist, erfährt der Leser erst relativ spät und es ist eigentlich auch nicht so entscheidend, zumindest zu Beginn. Erzählt wird das Buch in kurzen Episoden. Zu Beginn und zum ...

Mattias ist gestorben, plötzlich aus dem Leben gerissen. Doch was genau passiert ist, erfährt der Leser erst relativ spät und es ist eigentlich auch nicht so entscheidend, zumindest zu Beginn. Erzählt wird das Buch in kurzen Episoden. Zu Beginn und zum Ende erfährt der Leser, wie es seiner Freundin nach seinem Tod ergeht. Sehr berührend fand ich die Stelle mit dem Fahrrad, das nach Mattias' Tod geliefert wurde. Weitere Perspektiven sind sein Freund, seine Mutter, seine Großeltern, aber auch andere, die auf den ersten Blick nichts oder nicht viel mit ihm zu tun hatten. Doch am Ende ergibt sich ein rundes Bild und alles fügt sich zusammen. Mich hat dieses Buch sehr berührt. Es ist jedoch weniger ein Buch über das Trauern, wie ich erst vermutet hatte. Es ist viel mehr als das. Es geht darüber hinaus, es zeigt, wie das Leben weitergeht, wie neue Impulse gegeben werden, wie man sich weiter entwickelt. Ein kleines, aber sehr feines Buch.

yellowdog

veröffentlicht am 25.02.2020

Ein Roman eines niederländischen Autors über Tod, Verlust und Trauer sowie das Leben. Mattias ist tot. Das Buch erzählt von den Menschen, die ihn gekannt hatten, manche sehr gut, andere nur flüchtig. Da ist Amber, seine Freundin, die alleine in der ...

Ein Roman eines niederländischen Autors über Tod, Verlust und Trauer sowie das Leben. Mattias ist tot. Das Buch erzählt von den Menschen, die ihn gekannt hatten, manche sehr gut, andere nur flüchtig. Da ist Amber, seine Freundin, die alleine in der gemeinsamen Wohnung versucht, mit der Trauer umzugehen. Besucht wird sie von Kristianne, Mattias Mutter, die ebenfalls versucht den Verlust zu verarbeiten. Es gibt Quentin, ein Freund von Mattias, sie wollten zusammen ein Cafe aufmachen. Alleine kann er das nicht, denn Mattias war der Macher. Quentinn ist Läufer und er erzählt einem blinden Läufer, den er begleitet, von Mattias. Weitere Figuren tauchen auf. Alle zusammen sollen ein Bild von Mattias geben bzw. was es bedeutet, wenn jemand plötzlich nicht da ist. Erzählt wird reigenhaft. Dazu passt, das es mit Amber beginnt und endet. Das hat mir ganz gut gefallen. Viele der Figuren sind gelungen. Mit einigen weiß ich weniger anzufangen, aber das kann man als Leser leicht in Kauf nehmen, da es so viele überzeugende Passagen gibt. Der Autor nutzt einen sparsamen Stil, fast schon schlicht, aber nicht ohne Eleganz. Hinzu kommt auch eine gewisse Musikalität, die sich sogar in einer die Kapitel begleitende, niveauvolle Playlist ausdrückt. Viele der Songs habe ich mir zwischen oder nach dem Lesen angehört. Ich würde weitere Romane von Peter Zantingh lesen, wenn sie ins Deutsche übersetzt würden.

begine

veröffentlicht am 24.02.2020

Der niederländische Schriftsteller Peter Zantingh hat mich mit seinem Roman „Nach Mattias“ gut unterhalten. Es werden Geschichten von 8 Personen, die irgend etwas mit Mattias zu tun haben erzählt. Nach dem ersten Stück mit Ambers Trauer war ich ...

Der niederländische Schriftsteller Peter Zantingh hat mich mit seinem Roman „Nach Mattias“ gut unterhalten. Es werden Geschichten von 8 Personen, die irgend etwas mit Mattias zu tun haben erzählt. Nach dem ersten Stück mit Ambers Trauer war ich kurz irritiert, das plötzlich jemand anderes zu Wort kam. Lange Zeit fragte ich mich, was eigentlich mit Mattias los ist. So richtig klar wurde es mir nie, nur das er plötzlich tot war. Besonder war die Geschichte um Quentin und den blinden Chris. Für den wortkarge Quentin wurde es eine große Herausforderung mit dem Blinden Chris zu laufen. Die Mutter erzählt aus der Kindheit Mattias. Dadurch verstand man ihn etwas besser. Auch die Großeltern sind gut getroffen. Die Beiden sind mir ans Herz gewachsen.

Nele

veröffentlicht am 24.02.2020

Nach Mattias von Peter Zantingh schildert die Zeit einzelner Charaktere nach dem Verlust eines Menschen. Mattias ein junger Mann um die 30, mit vielen Zielen, Wünschen und Hoffnungen ist nicht mehr da. Zurück bleiben Freundin, Eltern und ...

Nach Mattias von Peter Zantingh schildert die Zeit einzelner Charaktere nach dem Verlust eines Menschen. Mattias ein junger Mann um die 30, mit vielen Zielen, Wünschen und Hoffnungen ist nicht mehr da. Zurück bleiben Freundin, Eltern und Weggefährten. Alle kommen sie zu Wort. Wie haben sie Mattias erlebt und empfunden? Was bleibt von einem Menschen? Was hat Mattias bei dem Einzelnen bewirkt, wie durch sein Sein Einfluss genommen auf den weiteren Verlauf des Lebens dieser Protagonisten? Peter Zantingh hat mit "Nach Mattias" ein realistisches und doch berührendes Buch geschrieben, über plötzlichen Verlust, die Trauer und die Gefühlswelt der "Zurückgebliebenen". Im Verlauf des Buchs lernt der Leser Mattias aus verschiedenen Blickwinkeln kennen, nach und nach bietet sich dadurch ein Gesamt Bild über die gestorbene Person. Es gelingt dem Autor durch die wandelbare Sprache und deren Änderung von Person zu Person die Charakterzüge und die Empfindungen hervorragend zum Leser zu transportieren ohne dabei jemals ins kitschige abzdriften. Mich hat das Buch berührt und die unterschiedlichen Seiten der Trauer noch einmal klar vor Auge geführt. Ein wirklich überzeugendes Buch jenseits des Mainstreams.

Petris

veröffentlicht am 21.02.2020

Der erste Eindruck zu diesem Roman war, dass mir das Cover extrem gut gefiel. Ich mochte das Bild, Meer, Himmel, Sand, eine junge Frau im roten Bikini, die in die Ferne sieht, das alles sehr minimalistisch, geheimnisvoll. Nachdem mir weder der Autor etwas ...

Der erste Eindruck zu diesem Roman war, dass mir das Cover extrem gut gefiel. Ich mochte das Bild, Meer, Himmel, Sand, eine junge Frau im roten Bikini, die in die Ferne sieht, das alles sehr minimalistisch, geheimnisvoll. Nachdem mir weder der Autor etwas sagte, noch dem Titel viel zu entnehmen war, war ich gespannt, ob sich dieser erste Eindruck des Covers auch im Geschriebenen bestätigen würde. Schon im Klappentext erfahren wir, dass „Nach Mattias“ wortwörtlich zu nehmen ist. Mattias lebt nicht mehr, er hat eine Lücke hinterlassen, war anscheinend ein außergewöhnlicher Mensch, voller Begeisterung und Mut, der jeden Tag hingebungsvoll lebte. Es wird auch angedeutet, dass unterschiedliche Menschen aus seinem Umkreis zu Wort kommen würden, sich teilweise begegnen würden und ihre Geschichten ein Gesamtbild des Verstorbenen gestalten würden, wie ein Puzzle. Das klang vielversprechend und machte Lust auf die Lektüre. Das Konzept geht ganz wunderbar auf! Jeder Abschnitt wird aus Sicht einer anderen Person erzählt. Wir erfahren, wie sie mit dem Tod umgehen, wie sie versuchen weiterzuleben, wie sie mit Mattias verbunden waren und vor allem wird erzählt, was für ein Mensch er war. Nach und nach wird das Bild, das wir von ihm bekommen immer schärfer. Er war ein besonderer Mensch, einer von denen, bei denen man sich fragt: „Warum er?“, einer von denen, die die Menschen, einfach durch ihre Art zu sein beeinflussen. Zu Wort kommen dabei ganz unterschiedliche Menschen, Amber, Mattias Freundin, Kristianne, seine Mutter, auch die Großmutter erzählt, Quentin, Mattias bester Freund spricht in einem Kapitel, doch auch Issam, mit dem er sich nur über ein Computerspiel ausgetauscht hat, trägt einen Puzzleteil bei. Und dann gibt es noch ein paar Personen, bei denen nicht so schnell klar ist, wie sie in die Geschichte passen. Wir erfahren auch erst spät, wie Mattias gestorben ist. Das Ganze ist total stimmig, man verliert als Leser*in nie den Faden, manchmal weiß man eben nicht genau, wie die Person zu Mattias steht, wie sie mit der Geschichte zusammenhängt, aber das macht das Lesen nur noch spannender, weil man auf die Auflösung wartet und selber Theorien dazu entwickelt. Die Länge der einzelnen Kapitel sind harmonisch, kein Wort zu viel, keine Zeile zu wenig. Und dann ist da natürlich Zantinghs Sprache, seine Sätze. Ich habe ganz viele Stellen markiert, weil ich sie so schön fand, weil sie mich begeistert und berührt haben. Ein besonderer Bonus ist das Interview mit dem Autor am Ende des Romans, fast wie ein Nachwort. Hier erfahren wir mehr über den Autor. Unter anderem, was Musik für ihn bedeutet, da sie auch im Roman eine große Rolle spielt: „Es gibt für mich nichts Schöneres, als einen Song zu finden, den ich so sehr liebe, dass ich in ihm Erinnerungen einschließen kann und dabei weiß, dass sie da für den Rest meines Lebens sicher sind.“ S. 242 Er erzählt auch, dass die Songs der Rockband, die im Roman vorkommt, alle bis auf einen nach Kurzgeschichten von Raymond Carver benannt sind, den er als Autor verehrt. Wie schön, so einen Lieblingsautor zu zitieren! „Nach Mattias“ ist ein Buch, das alles hat, was mir beim Lesen wichtig ist. Interessante Sprache, stimmiger Aufbau, spannende Charaktere, eine Geschichte, die mich fesselt. Ich bin begeistert und habe mit diesem Roman ein erstes Lieblingsbuch 2020 gefunden!

April1985

veröffentlicht am 15.02.2020

"Nach Mattias" des niederländischen Autors Peter Zantingh beschreibt einfühlsam das Leben der Hinterbliebenen nach dem Verlust eines geliebten Menschen. Im Mittelpunkt steht Mattias, der mit Mitte 30 aus dem Leben gerissen wird. Welchen Einfluss ...

"Nach Mattias" des niederländischen Autors Peter Zantingh beschreibt einfühlsam das Leben der Hinterbliebenen nach dem Verlust eines geliebten Menschen. Im Mittelpunkt steht Mattias, der mit Mitte 30 aus dem Leben gerissen wird. Welchen Einfluss dieses Ereignis auf das Umfeld von Mattias hat bzw. welche Maschinerie dadurch in Gang gesetzt wird, wird in diesem Roman behandelt. Der Autor hat dabei den Tod, der hier zentrales Thema ist, geschickt in den Hintergrund gerückt. Vielmehr stehen die Leben der Menschen, die Mattias mehr oder weniger gut gekannt haben im Vordergrund. Der Autor porträtiert einfühlsam das Leben von 8 Menschen aus Mattias Umfeld und schildert, wie diese mit der Trauer und dem Schmerz umgehen und welche Methoden der Trauerbewältigung sie für sich gefunden haben. Dabei lernen wir als Leser auch Mattias nach und nach kennen und haben am Ende ein vollständiges Puzzle von ihm. Der Schreibstil von Peter Zantingh ist sehr einprägsam. Der Autor schreibt sehr direkt und schnörkellos und großteils in kurzen und prägnanten Sätzen. Beschönigungen und (unnötige) Füllwörter sucht man vergebens. Der Roman umfasst auch "nur" ca. 230 Seiten - in der Kürze liegt die Würze! Schön finde ich, dass am Ende des Buches eine Playlist gedruckt wurde. Die Playlist hat den Autor nicht nur während des Schreibvorganges begleitet, die Lieder spielen auch eine Rolle in den Leben der Personen im Buch. Auch das Interview mit Peter Zantingh, was sich Anschluss an die Lektüre findet, ist sehr interessant zu lesen. Was hat den Autor bewogen dieses Buch zu schreiben? Wie sind die Figuren entstanden? Diese Fragen beantwortet uns Peter Zantingh. Durch dieses Interview habe ich die eine oder andere Passage im Buch auch besser verstanden bzw. konnte mich besser in so manchen Charakter hineinversetzen. Warum kann ich trotz allem nur 2 Sterne vergeben? Wie gesagt, ich finde die Idee des Autors sehr gut und die Umsetzung auch sehr individuell und einzigartig. Leider habe ich mich an ziemlich vielen Stellen aber einfach gelangweilt. Von den acht Charakteren haben mich eigentlich nur Amber, Mattias Lebensgefährtin, und der alkoholkranke Nathan so richtig bewegt. Ihre Geschichten habe ich wirklich gerne gelesen. Bei den anderen Personen musste ich mich teilweise zwingen zu lesen und habe auch immer wieder nachgeschaut wie viele Seiten es denn noch bis zum nächsten Kapitel sind. Ich habe mich beim Lesen auch die ganze Zeit über gefragt was denn nun mit Mattias eigentlich passiert ist. Dieses Rätsel wird erst ziemlich spät im Buch gelüftet, was mich einerseits zum Weiterlesen animiert hat, andererseits auch etwas genervt hat. Für mich war "Nach Mattias" ein Ausflug in ein für mich neues Genre. Das Buch hat mich zwar nicht wirklich begeistert, ich bin aber dennoch froh es gelesen zu haben und einen neuen Autor kennen gelernt zu haben.

Maria Büchler

veröffentlicht am 10.02.2020

Mattias ist tot. Lange weiss man nicht, woran er gestorben ist, aber sein Tod reisst eine schmerzhafte Lücke ins Leben einiger Menschen. Die einzelnen Kapitel sind mit den Namen von acht Personen übertitelt. Wie Satelliten haben sie ihn umkreist, dabei aber ...

Mattias ist tot. Lange weiss man nicht, woran er gestorben ist, aber sein Tod reisst eine schmerzhafte Lücke ins Leben einiger Menschen. Die einzelnen Kapitel sind mit den Namen von acht Personen übertitelt. Wie Satelliten haben sie ihn umkreist, dabei aber nicht immer direkte Kontakte mit ihm gehabt. Nach und nach erfährt der Leser, dass und wie jeder mit Mattias zu tun hatte. Doch wird der Tote selbst nur indirekt beleuchtet, vielmehr das Leben dieser am Rand Beteiligten. Dabei tut sich Überraschendes vor uns auf. Aber es ist durchaus kein Trauerbuch. Ein Gedanke durchzieht den Roman: dass es Mut braucht, um weiterhin positiv zu denken. Dabei wirkt der tote Mattias im Nachhinein als Vorbild. Peter Zantingh hat den Roman spannend gestaltet, farbig und lebendig malt er die einzelnen Gestalten. Von Jenny Ehlers übersetzt, ist das Buch ein Pageturner, der nahe geht. Zwischendurch gibt es philosophische Passagen, und einige Weisheiten werden dem Leser mitgegeben. Wer nur will, kann für sich selbst Mut aus dem Text schöpfen. Ich möchte mehr von Zantingh lesen. Das Coverbild ist in guter Diogenes-Tradition gestaltet, ansprechend und vielschichtig deutbar.

Cynthia

veröffentlicht am 02.02.2020

Dieses Buch beinhaltet für mich keine richtige Geschichte, sondern eine Aneinanderreihung von vielen Einblicken in das Leben von ganz unterschiedlichen Menschen. Sie verbindet eines, die Bekanntschaft mit Mattias oder die Bekanntschaft mit Freunden oder ...

Dieses Buch beinhaltet für mich keine richtige Geschichte, sondern eine Aneinanderreihung von vielen Einblicken in das Leben von ganz unterschiedlichen Menschen. Sie verbindet eines, die Bekanntschaft mit Mattias oder die Bekanntschaft mit Freunden oder Familienmitgliedern von Mattias. Mattias war ein außergewöhnlicher junger Mann voller Tatendrang und vieler Pläne. Direkt am Anfang des Buches wird klar, dass dieser junge Mann unerwartet aus dem Leben scheiden musste und nun eine große Lücke in den Leben seiner Lieben hinterlassen hat. Diese Geschichten seiner Liebsten und Freunde werden auf eine sehr spannende Weise in kleinen Storys erzählt und alles ergibt am Ende einen Zusammenhang. Das Buch ist sehr gut geschrieben und birgt viele spannende Wendungen und Lebensgeschichten.

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