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Hand-Orakel und Kunst der Weltklugheit

Aus dem Spanischen von Arthur Schopenhauer

Cover Hand-Orakel und Kunst der Weltklugheit
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Die psychologischen Einsichten des Jesuiten Gracián (1601–1658) fanden als Ausdruck des spanischen Hochbarock im 17. und 18. Jahrhundert europaweit große Verbreitung. In Deutschland waren es im 19. Jahrhundert vor allem Friedrich Nietzsche und Arthur Schopenhauer, die in Gracián einen geistigen Vorläufer ...
Werbliche Überschrift
Arthur Schopenhauer fühlte sich ebenso wie Nietzsche von den psychologischen Ansichten des Jesuiten Baltasar Gracián, geboren 1601 in Aragón, gestorben 1658 in Tarragona, angezogen und in manchen eigenen Überlegungen bestätigt. Von ihm stammt ›die‹ deutsche Übersetzung von Graciáns erstmals 1647 erschienenem ›Handorakel‹.

Beschreibung
Die psychologischen Einsichten des Jesuiten Gracián (1601–1658) fanden als Ausdruck des spanischen Hochbarock im 17. und 18. Jahrhundert europaweit große Verbreitung. In Deutschland waren es im 19. Jahrhundert vor allem Friedrich Nietzsche und Arthur Schopenhauer, die in Gracián einen geistigen Vorläufer erkannten.

Cover Hand-Orakel und Kunst der Weltklugheit
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Veröffentlicht 2003, von Baltasar Gracián bei Diogenes

ISBN: 978-3-257-22589-1
Auflage: 5. Auflage
Reihe: detebe
272 Seiten
18 cm x 11.3 cm

Über Baltasar Gracián

Baltasar Gracián wurde 1601 in Belmonte bei Calatayud (Aragón) geboren. Seine Beredsamkeit begründete seinen Ruhm als Prediger und Professor an Jesuitenkollegien und machte ihn zum willkommenen Gast am Madrider Königshof, den er aus unbekannten Gründen nach kurzer Zeit enttäuscht verließ. Durch seine Schriften aber kam er in Verruf. Als sein Orden nämlich dahinterkam, daß er sie unter dem Namen seines Bruders veröffentlicht hatte, um der Zensur zu entgehen, wurde er mit Zellenhaft »bei Wasser und Brot« und »ohne Tinte und Feder« bestraft. Nach der Entlassung schrieb Gracián trotzdem weiter. Seiner Bitte, aus dem Orden austreten zu dürfen, wurde nicht entsprochen, man versetzte ihn statt dessen in die Provinz. Gracián starb 1658 in Tarragona.


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