Menü
Buch (Hardcover)
30,00
inkl. gesetzl. MwSt.
österreichweit versandkostenfrei ab 20,00
Click & Collect
Artikel online bestellen und in der Filiale abholen.
Artikel in den Warenkorb legen, zur Kassa gehen und Wunschfiliale auswählen. Lieferung abholen und bequem vor Ort bezahlen.
 
Die verlorene Calven-Schlacht von 1499 und die damit verbundene Zerstörung von Glurns brachte eine deutliche Zäsur in der Stadtgeschichte. Durch den von Kaiser Maximilian angeordneten Wiederaufbau erhielt Glurns Aussehen und Gestalt, so wie sie sich im Grunde genommen noch heute präsentiert. Ein Symposium des Südtiroler Kulturinstitutes, in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Glurns, ...
Beschreibung
Die verlorene Calven-Schlacht von 1499 und die damit verbundene Zerstörung von Glurns brachte eine deutliche Zäsur in der Stadtgeschichte. Durch den von Kaiser Maximilian angeordneten Wiederaufbau erhielt Glurns Aussehen und Gestalt, so wie sie sich im Grunde genommen noch heute präsentiert. Ein Symposium des Südtiroler Kulturinstitutes, in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Glurns, beschäftigte sich 2018 mit einigen Aspekten dieses neuen Zeitabschnittes: Glurns an der Zeitenwende um 1500: Gerichtssitz, Gerichtspfleger, Richter und Mäuseprozess; die Menschen im Obervinschgau, Gotteshausleute und Herrschaftsleute, eingeklemmt zwischen den Machtansprüchen des Churer Fürstbischofs oder des Tiroler Landesfürsten; die Bewappnung der Stadt an Tortürmen und Herrschaftshäusern als Machtpräsenz und Machtdemonstration; Stadtplanung und Befestigungsbau nach dem Muster eines idealen Renaissancezentrums; Glurns und seine Kirchen; war auch Albrecht Dürer in Glurns? die Frage, wie bleibt oder verändert sich eine spätmittelalterliche Stadt nach den Gesetzen und Auflagen der Denkmalpflege? Die Ergebnisse des Symposiums von 2018 sind im diesem Tagungsband gesammelt.

Klappentext
Wie war es in Glurns um 1500, also vor rund 500 Jahren, welche Merkmale zeigte die Stadt als Zentrum der landesfürstlichen Verwaltung? Diesen Fragen gehen Historiker*innen, namhafte Wissenschaftler*innen und Forscher*innen in diesem Band nach. Die Katastrophe von 1499 stellt für den Oberen Vinschgau eine einschneidende historische Zäsur dar. Auch in Glurns begann danach eine neue Zeit. Die Stadt bekam Aussehen und Gestalt, wie wir Glurns im Kern heute noch kennen. Und es gab ein reges Bau- und Verwaltungsleben.

Cover Glurns zwischen Spätmittelalter und Früher Neuzeit
Auf die Merkliste

Veröffentlicht 2020, von Leo Andergassen, Christof Anstein, Mercedes Blaas, Concino de Concini, Giorgio Fedele, David Fliri, Kathrin Kininger, Waltraud Kofler Engl, Gustav Pfeifer, Manfred Schlapp, Herbert Raffeiner(Hg.) bei Athesia Tappeiner Verlag

ISBN: 978-88-6839-497-4
Reihe: Veröffentlichungen des Südtiroler Kulturinstitutes
208 Seiten
130 Abbildungen und Kartenausschnitte
26 cm x 20 cm

Über Leo Andergassen

PD Dr. phil. Leo Andergassen, Studium der Kunstgeschichte an den Universitäten Innsbruck und Wien; 2013 Habilitation an der Universität Innsbruck. 1992 1997 Inventarisation der beweglichen Kunstgüter der Diözese Bozen-Brixen, 1998 2007 Direktor des Diözesanmuseums Hofburg Brixen, 2008 2013, Direktor der Landesabteilung Denkmalpflege in Bozen, seit 2014 Direktor des Südtiroler Landesmuseums für Kultur- und Landesgeschichte Schloss Tirol. Veröffentlichungen zur Kunst in Tirol und zu Spezialfragen der Ikonographie und Kunsttopographie.

Über Christof Anstein

Mag. Christof Anstein, geb. 1974, Glurns, Studium der Geschichte an der Universität Innsbruck (Schwerpunkt: Die Epoche der frühen Neuzeit; Diplomarbeit: „Die Pfarre Glurns und ihre Geschichte“, 1997), unterrichtet z. Z. am Gymnasium Schlanders Geschichte und Philosophie. Forschungen im Bereich der Lokalgeschichte, u. a. Veröffentlichungen zur Geschichte der Stadt Glurns, und Tätigkeit als Referent.

Über Mercedes Blaas

Dr. phil. Mercedes Blaas, Studium der Geschichte und Germanistik, langjährige Verlagstätigkeit im Universitätsverlag Wagner in Innsbruck, als freischaffende Historikerin und Lektorin tätig. Forschungsschwerpunkte: Beziehungen Tirol – Graubünden, Geschichte des Bistums Chur in Tirol, regionalgeschichtliche Aspekte der Geschichte des Vinschgaus mit Schwerpunkt auf Spätmittelalter und Früher Neuzeit.

Über Concino de Concini

Dott. Concino de Concini, Cles, 1943, Heim & Raum: Tovel, Chiusa/Klausen, Sacco, Schluderbach, Bolzano e trekking storico ambientali in solitaria. Organizzatore ed operatore culturale, Illustratore, Editor, tiene corsi di storia locale. Laurea in Estetica all’Università di Padova con tesi su psicoanalisi e dinamica urbanistica a Neubozen. Insegna e inaugura a Bolzano la pedagogia glocal dello scambio classi. Come semiologo e storico umanista, razionalista e popperiano studia Glurns/Glorenza, A. Dürer e Leonardo da Vinci.

Über Giorgio Fedele

Arch. Giorgio Fedele, laurea a Venezia 1980, vive e studia a Bolzano. Lavora dal ‘73 presso l’Assessorato all’Urbanistica del Comune di Bolzano dove conclude 2007 la carriera tecnica come direttore ufficio gestione territorio. Ha collaborato a tutte le principali vicende del piano urbanistico e sue varianti anche con progetti di piani insediativi ed opere pubbliche oltre alla impegnativa rielaborazione del piano di Recupero del centro storico. Ha elaborato pubblicazioni, collaborato a servizi TV Rai, partecipato a Giurie di Concorsi urbanistici ed architettonici internazionali.

Über David Fliri

MA David Fliri, Studium der Geschichte, Geschichtsforschung, Historische Hilfswissenschaften und Archivwissenschaft an der Universität Wien; Mitglied des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung. Seit 2017 Archivar in der Abteilung Haus-, Hof- und Staatsarchiv des Österreichischen Staatsarchivs, dort zuständig für die Bestände der Außenpolitik und Diplomatie bis 1848.

Über Kathrin Kininger

MMag. Kathrin Kininger, Studium der Geschichte, Geschichtsforschung, Historische Hilfswissenschaften und Archivwissenschaft an der Universität Wien; Mitglied des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung. Seit 2010 Archivarin in der Abteilung Haus-, Hof- und Staatsarchiv des Österreichischen Staatsarchivs, dort zuständig für die Urkundenreihen und die Handschriftensammlung.

Über Waltraud Kofler Engl

Dr. phil. Waltraud Kofler Engl, Studium der Kunstgeschichte und Geschichte in Innsbruck und Florenz, Promotion 1985 mit einer Arbeit über die Frühgotische Wandmalerei in Tirol, 1995 publiziert. 1986 Eintritt in den Dienst des Landesdenkmalamtes der Autonomen Provinz Bozen/Südtirol als Inspektorin und ab 1994 als Direktorin des Amtes für Bau- und Kunstdenkmäler bis 2018. Seit September 2018 Leiterin der Plattform Kulturerbe/Kulturproduktion der Freien Universität Bozen. Forschungsschwerpunkte: Restaurierung und Konservierung von materiellem Kulturerbe, Themen der Aneignung und Vermittlung, Architektur und Kunst der Zwischenkriegszeit und des Faschismus, Zeugnisse des Krieges und der Militarisierung der Landschaft sowie die historischen Gartenanlagen in Südtirol. Mitglied des Arbeitskreises für Theorie und Lehre der Denkmalpflege Deutschland, von ICOMOS Deutschland und Italien.

Über Gustav Pfeifer

Dr. phil. Gustav Pfeifer, geb. 1966 in Bozen, Studium der Geschichte und der Historischen Hilfswissenschaften an der Universität Wien, Mitglied des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, Promotion 2003, seit 1992 Archivar am Südtiroler Landesarchiv in Bozen, seit 2008 dessen stellvertretender Direktor. Veröffentlichungen zum spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Tiroler Adel, zur Tiroler Stadtgeschichte und zu hilfswissenschaftlichen Themen (Paläographie, Sphragistik, Heraldik).

Über Manfred Schlapp

Prof. Dr. Manfred Schlapp, geb. 1943 in Innsbruck, studierte Philosophie und Altphilologie. Lehrtätigkeit an der Liechtensteiner Universität für Humanwissenschaften, an der Staatlichen Universität Liechtenstein und an der Karlsruher Hochschule. Ist seit seinem Studium publizistisch tätig (siehe www.schlapp.li). 1974 wurde er in den Internationalen PEN-Club aufgenommen. 1978 gründete er den PEN-Club Liechtenstein, dessen Ehrenpräsident er ist. Er ist u. a. mit dem „Josef-von-Rheinberger-Kulturpreis“ ausgezeichnet worden.

Über Herbert Raffeiner

facultas-Newsletter

Aktuelle Neuerscheinungen, Empfehlungen, Angebote und Aktionen