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Ein Sohn ist uns gegeben

Commissario Brunettis achtundzwanzigster Fall

Cover Ein Sohn ist uns gegeben
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Gonzalo Rodríguez de Tejeda – ursprünglich aus Spanien stammend – hat im Kunsthandel ein Vermögen gemacht. Nun verbringt er seinen Lebensabend in Venedig. Was kommt dann? Soll die rigide Familie, die mit seinem freizügigen Lebenswandel noch nie einverstanden war, seine Schätze erben? Oder wer ist der Auserwählte? Brunettis Schwiegervater fürchtet, seinem Freund Gonzalo könne Übles ...
Werbliche Überschrift
Venedig, Stadt des Reichtums und der Gier

Beschreibung
Gonzalo Rodríguez de Tejeda – ursprünglich aus Spanien stammend – hat im Kunsthandel ein Vermögen gemacht. Nun verbringt er seinen Lebensabend in Venedig. Was kommt dann? Soll die rigide Familie, die mit seinem freizügigen Lebenswandel noch nie einverstanden war, seine Schätze erben? Oder wer ist der Auserwählte? Brunettis Schwiegervater fürchtet, seinem Freund Gonzalo könne Übles zustoßen. Der Commissario soll helfen – und verläuft sich beinahe in den Abgründen des menschlichen Herzens.

Cover Ein Sohn ist uns gegeben
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Veröffentlicht 2019, von Donna Leon bei Diogenes

ISBN: 978-3-257-07060-6
Auflage: 1. Auflage
Reihe: Commissario Brunetti
320 Seiten
18.4 cm x 11.6 cm

Über Donna Leon

Donna Leon, geboren 1942 in New Jersey, arbeitete als Reiseleiterin in Rom und als Werbetexterin in London sowie als Lehrerin an amerikanischen Schulen in der Schweiz, im Iran, in China und Saudi-Arabien. Die ›Brunetti‹-Romane machten sie weltberühmt. Donna Leon lebt heute in der Schweiz und in Venedig.


Über Donna Leon

Über Werner Schmitz

Kundenrezensionen

Gertie Gold

veröffentlicht am 02.10.2019

Wie der Titel leicht erahnen lässt, spielt hier eine Adoption eine Rolle. Doch nicht von einem Kleinkind, sondern von einem Erwachsenen, der sich als Nichtsnutz und gierig herausstellt. Es ist der betagte Kunsthändler Gonzalo Rodriguez de Tejeda, ein ...

Wie der Titel leicht erahnen lässt, spielt hier eine Adoption eine Rolle. Doch nicht von einem Kleinkind, sondern von einem Erwachsenen, der sich als Nichtsnutz und gierig herausstellt. Es ist der betagte Kunsthändler Gonzalo Rodriguez de Tejeda, ein Freund von Brunettis Schwiegervater Orazio Falier und gleichzeitig Paolas Patenonkel, der seinen jungen Liebhaber an Sohnes Statt annehmen möchte. Dass das weder Gonzalos Familie noch seinen Freunden wie Falier gefällt, ist nachvollziehbar. Diesmal ist es Orazio, der bei Brunetti einen Gefallen einfordert - der Commissario soll das Leben des Adoptivsohnes durchleuchten... Noch während Brunetti Signorina Elettra die diversen Datenbanken nach Ungereimtheiten im Leben von Attilio durchforsten lässt, sterben Gonzalo und eine betagte Freundin, die zur Verabschiedung des Toten nach Venedig gekommen ist. Purer Zufall?? Meine Meinung: Dieser 28. Kriminalfall für Commissario Brunetti ist bei Weiten nicht so gelungen wie seine Vorgänger. In der langen Reihe des Schaffens von Donna Leon hat es immer wieder Fälle gegeben, die ein wenig geschwächelt haben. Dieser wirkt zusätzlich noch ein wenig lieblos hingeschrieben. Klar, die fesselnden Themen wie Umweltverschmutzung, Mafia, Grundstücksspekulationen, Korruption, Nazi-Vergangenheit oder Kunstdiebstähle sind alle schon behandelt worden. Da kann es nicht mehr viel Neues geben. Was ich aber mehr bedauere ist, dass die spitzigen, amüsanten Wortgeplänkel, sei es mit Elettra oder Paola weitgehend fehlen. Auch die Szenen in Vice-Questore Pattas Wohnhaus wirken irgendwie gequält. Ein Achtjähriger, der Pattas Frau beschimpft und ihr die Schultasche aufs Schienbein drischt, und Patta reagiert hilflos. Das ist nicht leicht zu verstehen. In den Brunetti-Krimis steht im allgemeinen nicht die Jagd nach dem Täter im Vordergrund, sondern eher die Philosophie der Hintergründe. Diesmal liegen sie so klar und eindeutig vor, sodass es mir wenig Spaß gemacht hat, das Buch zu lesen. Brunetti scheint langsam auch zu altern, denn er liest seinen Euripides noch viel lieber als sonst. Alles wirkt ein wenig retardiert auf mich. Venedig ist auch nicht mehr das, was es einmal war: Sogar die Blumenhandlung Biancat, in der Sowohl Brunetti als auch Signorina Elettra die schönsten Blumen kauften, musste einem Souvenirladen weichen. Fazit: Leider nicht so amüsant wie die meisten seiner Vorgänger. Dieser 28. Fall hat mich enttäuscht zurückgelassen, daher nur mit Nachsicht 3 Sterne. Schade!

PFIFF

veröffentlicht am 15.08.2019

Brunettis Schwiegervater bittet ihn, seinen langjährigen Freund, einen bekennenden Homosexuellen, davon abzuhalten, seinen 40 Jahre jüngeren Freund zu adoptieren, damit der sein Vermögen erben kann. Zumindest sieht es so aus auf den ersten Blick. Doch ...

Brunettis Schwiegervater bittet ihn, seinen langjährigen Freund, einen bekennenden Homosexuellen, davon abzuhalten, seinen 40 Jahre jüngeren Freund zu adoptieren, damit der sein Vermögen erben kann. Zumindest sieht es so aus auf den ersten Blick. Doch als Rodrigo Gonzales de Tejeda plötzlich stirbt und seine Freunde ein Abschiedfest für ihn ausrichten wollen, wird Rodrigos beste Freundin tot aufgefunden. Alte Geheimnisse werden aufgedeckt und der Mörder enttarnt.


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