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Steuertipps zum Jahresende 2019 & Jahresanfang 2020

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Aktuelle Themen werden kurz und leicht verständlich beschrieben. Der Leser erhält Anregungen zum Handeln und Nachfragen beim Steuerberater.
Schwerpunkte 2019/20:
- Steuerreformgesetz 2020
Pauschalierung für Kleinunternehmer mit Umsatz bis € 35.000,--
Anhebung Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter
Umsatzsteuer Anhebung Kleinunternehmergrenze
Änderung ...
Beschreibung
Aktuelle Themen werden kurz und leicht verständlich beschrieben. Der Leser erhält Anregungen zum Handeln und Nachfragen beim Steuerberater.
Schwerpunkte 2019/20:
- Steuerreformgesetz 2020
Pauschalierung für Kleinunternehmer mit Umsatz bis € 35.000,--
Anhebung Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter
Umsatzsteuer Anhebung Kleinunternehmergrenze
Änderung Normverbrauchsabgabegesetz
- Abgabenänderungsgesetz 2020: Digitalsteuer ab 1.1.2020
- Änderungen bei innergemeinschaftlichen Lieferungen: verschärfte Transportnachweise ab 1.1.2020
- Die wichtigsten Änderungen 2019 und Ausblick auf 2020
- Wichtige Termine und Fristen
- Ermittlung & Glättung des Einkommens
- Anregungen zum Jahresende: zB Freibeträge, die man noch vor dem Jahresende nützen sollte
- Maßnahmen zur steueroptimalen Planung
... sowie zahlreiche Tipps für alle Steuerpflichtigen und Unternehmen!

Einführung oder Vorwort
Werte Steuerzahler!
Noch am 30. April 2019 verkündete die Bundesregierung eine vielversprechende Steuerreform, die ab 2020 umgesetzt werden sollte. Ein Monat später wurde nach der Ibiza-Affäre der Regierung das Misstrauen ausgesprochen, in der Folge eine Beamtenregierung eingesetzt und der Beschluss gefasst, Neuwahlen auszuschreiben. Von der geplanten Reform, die insbesondere eine Besserstellung der arbeitenden Gesellschaft durch Steuererleichterungen bringen sollte, wurde im „freien Spiel der Kräfte“ fast nichts umgesetzt; beschlossen wurden hingegen einmal mehr Wahlzuckerln, die Österreich nach Berechnungen des derzeitigen Finanzministers wieder in ein Budgetdefizit führen werden. Auch wenn sich durch diese Vorkommnisse an der – bisherigen und neuen – Regierungs¬linie vermutlich nicht viel ändern wird, so ist dennoch gewiss, dass es nun länger dauern wird, bis längst fällige echte steuerliche Reformen umgesetzt werden. Dazu gehören neben der generellen Notwendigkeit der Absenkung der Abgabenquote insbesondere die Senkung der Abgaben auf den Faktor Arbeit und die Vereinfachung des Steuersystems. Bis dahin bleibt uns Steuerzahlern wohl nichts anderes übrig, als sich mit vielen Details auseinanderzusetzten, die dazu beitragen können, die persönliche Steuerbelastung auf ein Minimum zu reduzieren und vor allem auch keine Fehler zu machen, die im Nachhinein teuer sein können.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen, dass sie auf den folgenden Seiten das eine oder andere Thema finden, das für Sie relevant ist und Ihnen zum Steuersparen hilft!

Wien/Graz, Oktober 2019

Textauszug
1.2 Steuerreformgesetz 2020
Kurz zusammengefasst wurde im Bereich der Einkommensteuer mit dem StRefG 2020 im Wesentlichen eine Pauschalierung für Kleinunternehmer mit einem Umsatz von bis zu € 35.000,-- beschlossen (siehe Pkt 3.1.3) und die Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter von € 400,-- auf € 800,-- (siehe Pkt 4.13) erhöht.
Im Bereich der Umsatzsteuer wurde die Kleinunternehmergrenze ab 2020 von € 30.000,-- auf € 35.000,-- erhöht, der Steuersatz für elektronische Druckwerke mit 10% festgelegt und der Vorsteuerabzug für (rein) elektrische Krafträder zugelassen. Weiters wurde im Umsatzsteuergesetz erfreulicherweise eine gesetzliche Regelung für Konsignationslager geschaffen und weitere Definitionen zum Reihengeschäft vorgenommen.
Im Normverbrauchsabgabegesetz war eine Änderung erforderlich, da ab 2020 zur Ermittlung des CO2-Ausstoßes ein anderes Messverfahren anzuwenden ist, bei dem sich ein vermutlich um 20%–25% höherer CO2-Ausstoß ergibt. Damit sich durch diese Veränderung der Bemessungsgrundlage nicht generell eine höhere NoVA ergibt, wurde der Minderungsbetrag, der jedenfalls zusteht, von 90g/km auf 115g/km angehoben und die Malusgrenze von 250g/km auf 275g/km angehoben. Dadurch sollte es bei Durchschnittsautos zu keiner Änderung der NoVA kommen. Hingegen wurde für Fahrzeuge mit besonders hohem CO2-Ausstoß (mehr als 275g/km) der Malusbetrag von € 20,-- auf € 40,-- pro Gramm CO2-Ausstoß angehoben. Die tatsächlichen Auswirkungen der Änderungen sind noch nicht absehbar. Da die Änderungen aber grundsätzlich neutral sein sollten, wurde im Gesetz eine umfassende Verordnungsermächtigung vorgesehen, die den Finanzminister (ohne Einschaltung des Nationalrates) in die Lage versetzt, Anpassungen (nach oben und nach unten hin) vorzunehmen. Diese Verordnungsermächtigung ist sehr weit gefasst und lässt durchaus auch eine Erhöhung der Normverbrauchsabgabe zu. Es bleibt abzuwarten, ob diese Verordnungsermächtigung nicht verfassungswidrig ist.

2.2 Sonderausgaben
Sonderausgaben sind klar bestimmte Ausgaben, die vom Einkommen abgezogen werden dürfen, wenn diese Ausgaben weder Betriebsausgaben noch Werbungskosten sind.

2.2.1 Renten und dauernde Lasten
Vermögensgegenstände können nicht nur gegen Barzahlung, sondern auch gegen Leibrente übertragen werden. Übersteigen die Rentenzahlungen den Wert der gegen Rente erworbenen Wirtschaftsgüter, dann können diese Beträge beim Rentenverpflichteten als Sonderausgaben abgezogen werden. Der Rentenempfänger muss ab diesem Zeitpunkt die Renten versteuern. Ein Rentenerwerb kann dann vorteilhaft sein, wenn der Grenzsteuersatz des Erwerbers höher ist als der des Veräußerers.

TIPP:
Diese Sonderausgabenregel sollte auch jeder im Auge behalten, der – schon vor Jahren – etwas gegen Leibrente erworben hat.

Vielleicht gibt es für 2019 bereits Sonderausgaben!

2.2.2 Topf-Sonderausgaben
Beträgt das Einkommen weniger als € 36.400,--, kann von den nachstehenden „Topf-Sonderausgaben“ ein Viertel aller Ausgaben abgesetzt werden:
- jedoch höchstens € 730,-- bzw
- € 1.460,-- bei Anspruch auf den Alleinverdiener- bzw Alleinerzieherabsetzbetrag.
Für die „Topf-Sonderausgaben“ gilt grundsätzlich, dass diese bei einem Einkommen über € 60.000,-- nur mehr mit einem Pauschalbetrag von € 60,-- abgesetzt werden können. Zwischen € 36.400,-- und € 60.000,-- wird der absetzbare Betrag linear vermindert.

Achtung:
Beachten Sie, dass seit 1.1.2016 die „Topf-Sonderausgaben“ grundsätzlich – aber mit einer Übergangsregelung – abgeschafft wurden.
Die Regelungen gelten nur noch für Zahlungen aufgrund von „Altverträgen“, das sind solche, die bereits vor dem 1.1.2016 abgeschlossen worden sind, und sind bis zum Veranlagungsjahr 2020 anwendbar.
„Topf-Sonderausgaben“ sind:

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Veröffentlicht 2019, von Joseph Böck bei dbv-Verlag (Österreich)

ISBN: 978-3-7041-0742-8
Auflage: 11.11.2019 Auflage
104 Seiten
21 cm x 10.5 cm

Über Joseph Böck

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