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Schwarzer August

Lost in Fuseta. Ein Portugal-Krimi

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»Wer Portugal liebt, den wird bei ‚Lost in Fuseta‘ das Fernweh packen.« NDR Kultur.

Ganz Fuseta freut sich: Leander Lost, der so ungewöhnliche wie liebenswerte Austauschkommissar aus Deutschland, darf weiter in Diensten der portugiesischen Polícia Judicária in Faro ermitteln – und Soraia, die Schwester seiner Kollegin Graciana Rosado, folgt endlich ihrem Herzen …
Es ist Hochsommer ...
Beschreibung
»Wer Portugal liebt, den wird bei ‚Lost in Fuseta‘ das Fernweh packen.« NDR Kultur.

Ganz Fuseta freut sich: Leander Lost, der so ungewöhnliche wie liebenswerte Austauschkommissar aus Deutschland, darf weiter in Diensten der portugiesischen Polícia Judicária in Faro ermitteln – und Soraia, die Schwester seiner Kollegin Graciana Rosado, folgt endlich ihrem Herzen …
Es ist Hochsommer in Fuseta, dem kleinen Fischerort an der Algarve. Nach dem erfolgreichen Schlag gegen einen spanischen Drogenboss ist Soraia Rosado endlich zu Leander in die Villa Elias gezogen. Die beiden genießen ihre Zweisamkeit, die sternenklaren Sommernächte bei einem Glas Vinho Verde am Pool und lernen, was es bedeutet, wenn Aspie und Normalo zusammenleben. Doch die sommerliche Idylle wird jäh gestört, als im Hinterland eine Autobombe explodiert und eine Filiale der Crédito Agrícola in die Luft jagt. Der Spanier im Team, Miguel Duarte, ist überzeugt: Nun ist der islamistische Terror auch in Portugal angekommen. Doch warum explodieren zwei Tage später drei Thunfisch-Trawler im Hafen von Olhão? Und was hat es mit den 40.000 US-Dollar einer Immobilienmaklerin aus Vale de Lobo auf sich, die bei der Explosion der Bankfiliale in die Landschaft flatterten?
Graciana Rosado, Carlos Esteves und Leander Lost stehen vor einem Rätsel. Wer ist der raffiniert vorgehende Bombenleger, der mit verschlüsselten Bekennerschreiben Katz und Maus mit ihnen spielt? Zug um Zug kommen sie mit portugiesischer Menschenkenntnis und Leanders Kombinationsgabe dem Täter und seinen Motiven auf die Spur. Und Leander muss sich entscheiden, wie viel sein Leben im Vergleich zu dem eines Kollegen wert ist …
Auch der vierte Band der erfolgreichen Bestseller-Reihe um Leander Lost besticht durch eine einzigartige Mischung aus Spannung, Humor und Liebe zu Portugal – und fragt nach den Tücken des Idealismus.

Zitate
»Ein durchaus spannender Krimi mit gut beschriebenen starken Charakteren. Aber natürlich ist ›Schwarzer August‹ auch ein lesenswerter Roman für alle Freunde der Algarve – oder solche, die es werden wollen.«

Cover Schwarzer August
Auf die Merkliste

Veröffentlicht 2020, von Gil Ribeiro bei Kiepenheuer & Witsch

ISBN: 978-3-462-05269-5
Auflage: 3. Auflage
Reihe: Leander Lost ermittelt
400 Seiten
21.5 cm x 13.5 cm

Über Gil Ribeiro


<b>Gil Ribeiro</b>
<p>
<strong>Gil Ribeiro</strong>, geboren 1965 in Hamburg, landete 1988 während einer Interrail-Reise quer durch Europa nur dank eines glücklichen Zufalls an der Algarve und verliebte sich umgehend in die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Portugiesen. Seitdem zieht es ihn immer wieder in das kleine Städtchen Fuseta an der Ost-Algarve, wo ihm die Idee zu »Lost in Fuseta« kam. In seinem deutschen Leben ist Gil Ribeiro alias Holger Karsten Schmidt seit vielen Jahren einer der erfolgreichsten Drehbuchautoren Deutschlands. Holger Karsten Schmidt lebt und arbeitet bei Stuttgart.</p>


Über Gil Ribeiro

Gil Ribeiro, geboren 1965 in Hamburg, landete 1988 während einer Interrail-Reise quer durch Europa nur dank eines glücklichen Zufalls an der Algarve und verliebte sich umgehend in die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Portugiesen. Seitdem zieht es ihn immer wieder in das kleine Städtchen Fuseta an der Ost-Algarve, wo ihm die Idee zu »Lost in Fuseta« kam. In seinem deutschen Leben ist Gil Ribeiro alias Holger Karsten Schmidt seit vielen Jahren einer der erfolgreichsten Drehbuchautoren Deutschlands. Holger Karsten Schmidt lebt und arbeitet bei Stuttgart.

Kundenrezensionen

Sabine

veröffentlicht am 01.07.2020

Die kriminalistische Seite der Geschichte welche mit einer Autobombe vor einer Bankfiliale beginnt und der Auftakt von weiteren Anschlägen sein wird, ist gut durchdacht und vorstellbar. Der Portugal-Krimi, der Erste aus dieser Serie den ich kenne, ist sehr ...

Die kriminalistische Seite der Geschichte welche mit einer Autobombe vor einer Bankfiliale beginnt und der Auftakt von weiteren Anschlägen sein wird, ist gut durchdacht und vorstellbar. Der Portugal-Krimi, der Erste aus dieser Serie den ich kenne, ist sehr spannend und gespickt mit herrlich liebenswerten Personen welche besondere, spezielle Eigenheiten haben. Da wären zum einen der typisch Schöne der wie ein naiver aber eitler Pfau ist, als Hauptperson der seltsame Deutsche mit schwarzem Anzug gemixt mit Espandrillos als Schuhwerk und gestelzter Sprachweise, ein unbewusst verliebtes Kollegenpaar und weitere wunderbare Menschen. Das Ganze ist sehr unterhaltsam bestens verpackt und abwechslungsreich aus ständig wechselnder Sicht von mehreren Personen inklusive ihrer Gedankenwelt so dass das recht lange Buch kurzweilig ist. Herrlich sind auch die teils schrägen Dialoge, besonders aus der Sicht eines Aspergers der alles wortwörtlich nimmt und Redewendungen anders auslegt als quasi Normalos. Denn eben diese Krankheit hat Leander Lost, der Hauptprotagonist dieser portugiesischen Krimiserie. Als &quot;Aspi&quot; ist er emotional und verbal äusserst speziell aber die seelenvolle Fuseta Gemeinschaft hat ihn gut aufgenommen und nimmt Rücksicht auf ihn. Die scheinbar komplizierte, anstrengende Welt eines Aspergers erstrahlt so in einem komplett neuen, wundervollen Licht wie aus neugierig unschuldigen Kinderaugen. Das Buch war für mich eine wunderbare Erfrischung vom Alltagstrott und ich werde nun auch sicherlich noch die ersten Bände davon lesen.

yellowdog

veröffentlicht am 20.06.2020

Schwarzer August ist schon der vierte Teil der erfolgreichen Serie um den autistischen Kriminalkommissar Leander Lost in Fuseta, Portugal. Es sind wieder alle wohlvertrauten Figuren dabei. Zum Beispiel Soraia Rosado, die jetzt glücklich mit Leander ...

Schwarzer August ist schon der vierte Teil der erfolgreichen Serie um den autistischen Kriminalkommissar Leander Lost in Fuseta, Portugal. Es sind wieder alle wohlvertrauten Figuren dabei. Zum Beispiel Soraia Rosado, die jetzt glücklich mit Leander zusammenlebt. Dann Zara, die 17jährige Waise, um die sich Leander kümmert. Und natürlich Leanders Kollegen Graciana Rosado und Carlos Estevez. Das sind alles so sympathisch gemachte Figuren, das man ihnen als Leser gerne wieder begegnet. Das hilft, dass die eigentliche dünne Idee vom deutschen Austausch-Ermittler in Fuseta ein weiteres mal ein Buch trägt, obwohl ich die Handlung eigentlich nicht gerade spannend fand. Der deutsche Autor Gil Ribeiro schafft es außerdem, die Helligkeit im Erzählton seiner Romane ein weiteres mal aufrecht zu erhalten.

Bibliomarie

veröffentlicht am 16.06.2020

Es geht für mich zum vierten Mal nach Fuseta an der Algarve. Ich habe mir noch keinen Band der Krimis um den außergewöhnlichen Sub-Inspektor Leander Lost entgehen lassen. Lost kam mit einem EU-Austauschprogramm an die Algarve, hat aber mittlerweile eine ...

Es geht für mich zum vierten Mal nach Fuseta an der Algarve. Ich habe mir noch keinen Band der Krimis um den außergewöhnlichen Sub-Inspektor Leander Lost entgehen lassen. Lost kam mit einem EU-Austauschprogramm an die Algarve, hat aber mittlerweile eine Planstelle erhalten und denkt gar nicht mehr an eine Rückkehr nach Hamburg. In Fuseta ist der Asperger Lost angekommen und fühlt sich heimisch, nicht zuletzt Soraias wegen, der Schwester seiner Chefin und Kollegin Graciana Rosada. Aber das frische Glück mit Soraia ist nicht länger ungestört, eine Bombenexplosion fordert die Policia Judicaria heraus, Graciana, Carlos Estevez, der Spanier Duerte und Lost stehen vor einem verstörenden Fall, denn der Täter fordert nicht weniger als ökonomische Gerechtigkeit und ein ökologisches Umdenken. Die Algarve-Krimis von Gil Ribeiro (Holger Karsten Schmidt) sind nicht nur immer fesselnd, sie leben auch vom Zusammenspiel mit dem sehr unterschiedlichen Team und ihren Interaktionen. Während Duerte häufig über seine Eitelkeit, als sprichwörtlich stolzer Spanier stolpert, setzt Leander Lost durch sein Asperger-Syndrom Akzente. Seine Logik, kombiniert mit seiner Unfähigkeit zu lügen, bringt eine besondere Dynamik in die Ermittlungen. Das begeistert und fasziniert mich bei jedem Band auf’s Neue. Aber auch die anderen Figuren sind vielschichtig charakterisiert, sie werden dadurch sehr lebendig für mich. Ihre verschiedenen Persönlichkeiten prägen auch die Ermittlungen. Ribeiros Bücher sind auch einzeln zu lesen, aber ich finde die Entwicklung, die Lost in Fuseta nimmt, besonders reizvoll und die kann man natürlich mit Vorkenntnis noch besser nachvollziehen. Der Autor verbringt viel Zeit in Fuseta und diese Ortskenntnis und vor allem die Liebe zu diesem Landstrich und zur portugiesischen Seele spürt man beim Lesen. Ja, ich bekomme jedenfalls immer größere Lust, Fuseta selbst kennenzulernen. Wer weiß, vielleicht gibt es ja bald einen Büchertourismus in diese portugiesische Kleinstadt. Auch dieser Band hat alle meine Erwartungen erfüllt und ich warte wieder mit Spannung auf das nächste Buch.

Marie aus E.

veröffentlicht am 14.06.2020

Ich bin mit Band 4 quer eingestiegen und konnte problemlos folgen. Das Buch lebt von der Beschreibung seiner Charaktere, insbesondere von Leander Lost, der mit seinem Asperger Syndrom oft ganz anders reagiert als seine Kolleg*innen. Aber auch diese werden ...

Ich bin mit Band 4 quer eingestiegen und konnte problemlos folgen. Das Buch lebt von der Beschreibung seiner Charaktere, insbesondere von Leander Lost, der mit seinem Asperger Syndrom oft ganz anders reagiert als seine Kolleg*innen. Aber auch diese werden für das Buch bereichernd beschrieben. Dazu kommt dann noch eine große Portugalliebe, hach ja, nach dem Buch möchte man so unbedingt sein Köfferchen packen und umgehend unzählige Pastéis de Nata verdrücken - ein weiterer großer Pluspunkt des Krimis. Der Kriminalfall an sich allerdings - hier war ich nach den vielen positiven Rezensionen der Vorgängerbänder ja sehr gespannt - hat mich enttäuscht. Es plätscherte so vor sich hin, von Spannung keine Spur und die Auflösung, nun ja. Wenn dann die letzten Seiten so völlig aus dem Nichts eine*e Täter*in hervorgezaubert wird, dann hält sich meine Begeisterung auch sehr in Grenzen. Zudem haben für mich die Liebesbeziehungen der Charaktere zu sehr dominiert, klar, von Leander konnte ich gar nicht genug lesen, aber auch seine Beziehung fand ich angesichts seiner vorausgegangenen Asperger-Züge nicht stimmig und seine stets verständnisvolle und rücksichtsvolle Freundin ohne eigene Interessen nicht realistisch geschildert. Für Leander und das Portugal-Setting gibt es volle fünf Sterne, nachdem es aber ein Krimi ist, muss ich für den schwachen Krimi-Plot leider zwei Sterne abziehen.

ingrid78

veröffentlicht am 14.06.2020

&quot;Schwarzer August&quot; ist der vierte Fall für Leander Lost, den etwas anderen Ermittler aus Deutschland, der für die portugiesische Polícia Judicária in der Algarve ermittelt. Man muss die anderen Teile nicht unbedingt gelesen haben, da jeder Fall ...

&quot;Schwarzer August&quot; ist der vierte Fall für Leander Lost, den etwas anderen Ermittler aus Deutschland, der für die portugiesische Polícia Judicária in der Algarve ermittelt. Man muss die anderen Teile nicht unbedingt gelesen haben, da jeder Fall für sich abgeschlossen ist. Leander Lost hat das Asperger Syndrom, seine Inselbegabung war in seinen vorigen Fällen schon hilfreich, so auch in seinem neuen Fall, in dem eine Serie von Anschlägen die Region in Aufregung versetzt. Die verschlüsselten &quot;Bekennerbriefe&quot; kann Lost mit Hilfe seiner außergewöhnlichen Begabung entschlüsseln und die Ermittlungen nehmen ihren Lauf. In gewohnt flüssigen Schreibstil beschreibt der Autor Landschaft und Leute, man fühlt sich beim lesen direkt in die malerische Algarve versetzt. Das Lokalkolorit gibt der Handlung  ihren eigenen Rahmen. Die Geschichte wirft viele Fragen auf, ist spannend und kommt ohne viel Blut aus. Punktet dafür mit interessanten Charakteren und einer gut durchdachten Handlung zu aktuellen Themen. Wer Krimis  mit Urlaubsflair liebt sollte hier zugreifen.

gaby2707

veröffentlicht am 13.06.2020

An einem Sonntag im August explodiert eine Bombe in der örtlichen Bank in einem Olivenhain. Zwei Tage später explodieren im Hafen von Olhão drei Fisch-Trawler einer japanischen Firma. Was treibt den Täter an, der sich durch kryptische Bekennerschreiben ...

An einem Sonntag im August explodiert eine Bombe in der örtlichen Bank in einem Olivenhain. Zwei Tage später explodieren im Hafen von Olhão drei Fisch-Trawler einer japanischen Firma. Was treibt den Täter an, der sich durch kryptische Bekennerschreiben ins Rampenlicht drängt? Wer ist er? Terroristische Anschläge werden ins Auge gefasst. Das Team um Leander Lost hat es nicht einfach bei seinen Ermittlungen, da sich bei diesem Fall auch übergeordnete Stelle einschalten. Sie merken auch nicht, dass sie dem Täter immer wieder gefährlich nahe kommen und Leanders Loyalität wird auf eine harte Probe gestellt. „Schwarzer August“ ist der vierte Fall für den Hamburger Kommissar Leander Lost, der mir sofort sympathisch war. Die Einheimischen nennen ihn nur den „Alemão“. Nachdem er dank seiner analytischen Fähigkeiten drei Fälle sehr gut gelöst hat, darf er weiterhin für die Judicária in Faro im Süden Portugals ermitteln. Im Team mit seinen Kollegen Carlos Esteves und Miguel Duarta fühlt er sich trotz seines Asperger-Syndroms richtig wohl. An der Algarve in dem kleinen Fischerort Fuseta fühlt er sich zuhause und das liegt nicht zuletzt an seiner neuen Liebe Sonia, der Schwester seiner Vorgesetzten Graciana Rosado, mit der er die Liebe gerade sehr genießt und die er sogar in seine Villa Elias einziehen lässt. Bei diesem Fall braucht es eine Zeit bis die Spannung sich aufgebaut hat. Vielleicht auch deswegen, weil die private Situation von Leander und Sonia einen sehr großen Teil in der Geschichte einnehmen. Ich finde es gerade wegen des Asperger-Syndroms von Leander sehr interessant zu lesen, wie die Menschen in gewissen Situationen auf ihn oder er auf seine Umwelt reagieren. Aber den Fall lässt das etwas in den Hintergrund treten. Mir persönlich gefällt es sehr gut, dass ich es hier mit sehr wenig Brutalität und Blutvergießen zu tun bekomme. Die Personen, denen ich hier begegne machen alle einen mehr oder weniger sympathischen Eindruck. Ich kann mich in die meisten gut hineinversetzen und sie mir bildlich vorstellen. Die Mentalität und das Leben der Menschen im Süden Portugals wird sehr gut vorstellbar beschrieben. Aber auch gesellschaftliche Missstände werden durchleuchtet. Bei der Beschreibung der Natur möchte ich mir dort sehr gerne alles selbst anschauen. Überhaupt habe ich den Eindruck mit vor Ort zu sein, so plastisch erscheint mir alles vor Augen. Obwohl es schon der vierte Fall für den deutschen Kommissar ist, hatte ich nicht den Eindruck, etwas verpasst zu haben. Aber ich werde die ersten drei Bücher bestimmt noch lesen. Vor allem um die Personen noch näher kennenzulernen. Der für mich erste Fall von Kommissar Lost mit sehr viel Privatleben und nur mäßiger Spannung hat mich doch gut unterhalten. Dafür vergebe ich 4 von 5 Sternen.

Gertie Gold

veröffentlicht am 11.06.2020

Dieser Krimi ist der vierte Fall für den den sympathischen Austauschkommissar aus Deutschland, Leander Lost. Leanders Leben hat sich grundlegend geändert. Er darf weiter im Dienst der portugiesischen Polícia Judicária in Faro ermitteln. Außerdem ...

Dieser Krimi ist der vierte Fall für den den sympathischen Austauschkommissar aus Deutschland, Leander Lost. Leanders Leben hat sich grundlegend geändert. Er darf weiter im Dienst der portugiesischen Polícia Judicária in Faro ermitteln. Außerdem genießt er die traute Zweisamkeit mit seiner Herzensdame Soraia Rosado, der Schwester seiner Vorgesetzten Graciana. Die romantische Idylle wird durch einen Bombenanschlag auf eine Bank jäh unterbrochen. Miguel Duarte, der einzige Spanier im Team vermutet entgegen aller Wahrscheinlichkeit einen islamischen Terrorakt. Leander Losts analytischer Verstand bezweifelt das allerdings. Warum dann ein paar Tage später drei Tunfisch-Trwaler in die Luft fliegen, ist allen vorerst ein Rätsel. Die Bekennerschreiben, die eintreffen geben wenig Information zu Motiv und Täter. Meine Meinung: Dieser vierte Band ist leider nicht ganz so spannend wie die drei Vorgänger. Leander, der als Aspi über außergewöhnliche Fähigkeiten besitzt, muss sie diesmal nicht zwingend einsetzen. Das Team rund um Garciana hätte den Kriminalfall auch ohne ihn lösen können. Vielleicht hätten sie ein, zwei Tage länger benötigt. Auch fehlt in diesem Fall die Spritzigkeit, die sich aus dem Unvermögen Leanders, die Zwischentöne in den Anmerkungen seiner Umgebung zu deuten, ergibt. Es scheint als würde sich Lost seinen Mitmenschen zu sehr anpassen. Der Fokus liegt diesmal auch nicht ausschließlich auf Leander Lost, sondern das Gefühlsleben von Graciana und Carlos spielt eine größere Rolle. Das hat mich schon ein wenig irritiert. Dass Garciana, als Leiterin der Ermittlung, mit einem Verdächtigen ein Pantscherl eingeht, ist höchst unprofessionell und aus meiner Sicht, durchaus verzichtbar. Ein unerwarteter Neuzugang ist Gracianas neuer Dienstwagen: Ein grüner Ford Mustang. Fazit: Leider nicht der beste Krimi aus der Leander-Lost-Reihe. Mit viel Nachsicht gebe ich hier 4 Sterne.

Harakiri

veröffentlicht am 09.06.2020

Leander Lost hat es wieder mit einem schwierigen Fall zu tun: in seiner schönen neuen Heimat werden diverse Bombenattentate begangen. Leanders Spürsinn bringt ihn auf die Spur des Täters, doch der ist ihm immer einen Schritt voraus. Wird es Leander und ...

Leander Lost hat es wieder mit einem schwierigen Fall zu tun: in seiner schönen neuen Heimat werden diverse Bombenattentate begangen. Leanders Spürsinn bringt ihn auf die Spur des Täters, doch der ist ihm immer einen Schritt voraus. Wird es Leander und seinem Team gelingen, sein Motiv zu entschlüsseln und ihn zu fassen? Wieder ein spannender Fall für das Team aus Fuseta. Und vor allem einer, so ganz ohne Anhaltspunkte. Hier ist Leanders Spürsinn wieder einmal sehr gefragt. Vor allem die Sache mit den Sätzen (ich will jetzt nicht zu viel verraten), hat mich begeistert. Da wäre ich nie draufgekommen. Allerdings fand ich das Motiv des Bombenlegers ein wenig schwach ausgearbeitet, hier hätte ich gern noch etwas mehr Hintergrund gehabt. Sehr spannende Szenen, wie die von der Verfolgung des Erpressers, wechseln sich ab mit etwas viel Privatleben. Mir hat das ein wenig zu überhandgenommen. Leander ist endlich glücklich mit Soraia, aber das wurde mir teilweise etwas zu breitgetreten. Zwischendurch gibt es wieder Szenen, die absolut zum Schmunzeln anregen. Und nicht nur durch Leanders Art, auch andere Charaktere machen durchaus auf sich aufmerksam. Fazit: ein gelungenes Buch, das durch einen aufsehenerregenden, kaum zu lösenden Fall, punktet. Allerdings mit ein paar kleinen Minuspunkten.

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