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Wir selber bauen unsere Stadt

Ein Hinweis auf die Möglichkeiten staatlicher Baupolitik

Cover Wir selber bauen unsere Stadt
Taschenbuch 17,30
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Das Buch mit dem provokanten Titel, das die beiden Herausgeber Markus Ritter und Martin Schmitz nach über 60 Jahren erneut vorlegen, erschien erstmals im Herbst 1953 im Verlag von Felix Handschin in Basel. Es behandelt einen Fragenkomplex, den die beiden Autoren Lucius Burckhardt und Markus Kutter in ihrer Heimatstadt Basel in den fünf Jahren zuvor mächtig umgetrieben hatte: Warum überlässt ...
Beschreibung
Das Buch mit dem provokanten Titel, das die beiden Herausgeber Markus Ritter und Martin Schmitz nach über 60 Jahren erneut vorlegen, erschien erstmals im Herbst 1953 im Verlag von Felix Handschin in Basel. Es behandelt einen Fragenkomplex, den die beiden Autoren Lucius Burckhardt und Markus Kutter in ihrer Heimatstadt Basel in den fünf Jahren zuvor mächtig umgetrieben hatte: Warum überlässt die Gesellschaft die Stadtplanung den Liegenschaftsspekulanten und Beamten der Bauverwaltung? Woher kommt es, dass die Stadtentwicklung so stark von verborgenen Kapitalinteressen, und nicht von den Anforderungen der Bewohnerschaft gelenkt wird? Diese wäre doch fähig und wohl auch interessiert, ihre Stadt selber zu bauen! Aber ihre Interessen setzen sich nicht durch. Und wenn sie organisiert sind in Vereinen und Verbänden, sind sie gegenüber der Groß-Spekulation wehrlos. Die Frage lautet also: Wie entsteht der Entwurf für die Planung einer Stadt, der Gültigkeit beanspruchen darf und nicht verworfen werden muss? Die trotzige Programmatik des „Wir selber bauen unsre Stadt“ wird später als bohrende Frage formuliert, die Lucius Burckhardt immer wieder aufruft: Wer plant die Planung?

Cover Wir selber bauen unsere Stadt
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Veröffentlicht 2015, von Lucius Burckhardt, Markus Kutter, Markus Ritter(Hg.),Martin Schmitz(Hg.) bei Schmitz, Martin

ISBN: 978-3-927795-52-5
Auflage: Neuausg.
120 Seiten
18 cm x 11.5 cm

Über Lucius Burckhardt

Lucius Burckhardt (1925-2003), Dr. phil., Soziologe, Lehrtätigkeit in Ulm, Zürich und Kassel. 1962-1972 Redakteur der Zeitschrift „Werk“, 1976-1983 Erster Vorsitzender des deutschen Werkbundes, korrespondierendes Mitglied der Deutschen Akademie für Stadt- und Landesplanung, Chevalier dans l‘Ordre des Arts et des Lettres, Mitglied des Gründungsbeirates der Hochschule der Bildenden Künste Saar von 1987-1989 und Gründungsdekan der Fakultät Gestaltung der Bauhaus-Universität Weimar von 1992-1994. Sein Werk wurde 1994 mit dem Hessischen Kulturpreis für herausragende Leistungen in den Bereichen der Wissenschaft, Ökologie und Ästhetik, mit dem Bundespreis für Förderer des Designs 1995 und dem Design-Preis Schweiz 2001 gewürdigt. Seine scharfen Beobachtungen und kritischen Analysen haben die Gestaltung unserer Umwelt, die Lehre in den planenden Berufen und das Verständnis von Stadt und Landschaft grundlegend beeinflußt.

Über Markus Kutter

Markus Kutter (1925-2005), Dr. phil., humanistisches Gymnasium Basel, Studium der Geschichte in Basel, Paris, Genf und Rom. 1954 Dissertation über Celio Secondo Curione, einen italienischen Glaubensflüchtling aus dem 16. Jahrhundert. Redaktor in einer Basler Chemiefirma, Aufbau einer Informationsabteilung, 1958 Durchführung des Firmenjubiläums „200 Jahre Geigy“. Mit den Partnern Karl Gerstner und Paul Gredinger 1959 Gründung und Aufbau der zuerst schweizerischen, dann internationalen Werbeagentur GGK. 1975 Verkauf seiner Anteile an Paul Gredinger. Kurze Zeit designierter Direktor der Schweizerischen Gartenbau-Ausstellung „Grün 80“. Beschäftigung mit Medien Lokalradio, Videotext, Bildplatte; 1983 Gründung der Agentur Alphaville AG in Basel. Mitglied des Grossen Rates des Kantons Basel-Stadt von 1992 bis 1997; Mitglied des Verfassungsrates Basel-Stadt seit 2002. Nachhaltigster politischer Erfolg im baselstädtischen Parlament: Einführung eines Stehpultes für Votanten (die vorher immer sitzend reden mussten).

Über Markus Ritter

Über Martin Schmitz

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