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Standardwerk zur regionalen Geschichte und Kulturgeschichte. Alle Rundgänge und die Beiträge zum Kulturleben sind aktualisiert, ergänzt durch neue Beiträge zur Stadtentwicklung in Wiesbaden, der Regional- und Verkehrsentwicklung im Rheingau, zu PPP- und anderen städtischen Großprojekten.Mit vielen neuen historischen und aktuellen ...
Beschreibung
Standardwerk zur regionalen Geschichte und Kulturgeschichte. Alle Rundgänge und die Beiträge zum Kulturleben sind aktualisiert, ergänzt durch neue Beiträge zur Stadtentwicklung in Wiesbaden, der Regional- und Verkehrsentwicklung im Rheingau, zu PPP- und anderen städtischen Großprojekten.Mit vielen neuen historischen und aktuellen Bildern.

Einführung oder Vorwort
Vorwort
„Ich schreibe nicht nur mit der Hand: auch der Fuß möchte immer schreiben.“ äußerte Friedrich Nietzsche bei seinem Aufenthalt im oberen Gardaseegebiet (Morgenröte, 1881). Das Durchstreifen der Landschaft, das Spazierengehen, Erkunden, der „Kultur-Spaziergang“ hat in der Landschaft des Rheingaus, aber auch in Wiesbaden und seiner reizvollen Umgebung eine lange Tradition: Im Jahr 1802 lassen wir die Rheinromantik beginnen, weil Clemens von Brentano mit seinem Freund Achim von Arnim zu jener legendären Rheinreise aufbrach, bei der der Wanderstab nicht fehlen durfte. Auch Bettine von Brentano liebte es, die Gegend um das neuerworbene Landhaus in Winkel zu durchstreifen und Goethe machte gerne immer dieselben Spaziergänge zu besonderen Aussichtspunkten in der Landschaft. Landschaft ist poetische Inspiration, sie erzählt über Geschichte und Gegenwart. Den Zu-Fuß-Gehenden erschließt sie sich in besonderer Weise.
In der heutigen Zeit unterliegen Landschafts- und Städtebilder ständigen Veränderungen, um nicht zu sagen: Bedrohungen. Damit wächst das Bedürfnis nach Bestandsaufnahme, nach Wahrnehmung von Bildern, die uns die Umwelt zeigt, bevor sie verschwinden. Gefragt ist eine kritische Wahrnehmung, die Zerstörungen und Verwerfungen nicht ausblendet – den Blick für das Schöne, Gewordene, Einmalige und Zu-Bewahrende dennoch behält.
Wiesbaden und Rheingau zu Fuß knüpft an den Städteführer Mainz/Wiesbaden zu Fuß an, den der Mainzer Verein für Sozialgeschichte e. V. gemeinsam mit der Geschichtswerkstatt Wiesbaden e. V. im Jahr 1990 herausgegeben hatte, und der seinerzeit Maßstäbe setzte für einen neuen historisch-kritischen Blick auf die örtlichen Gegebenheiten. Kein zusammenhangloses Aneinanderreihen von Sehenswürdigkeiten, sondern ein Eingehen auf die Fragen, die das zu betrachtende Objekt aufwirft. Wiesbaden und Rheingau zu Fuß sieht sich damit in der besten Tradition der Bewegung der Geschichts-„werkstätten“ der 1980er Jahre, die dem Motto „Grabe, wo du stehst“ folgten und dabei oft Erstaunliches zu Tage förderten, aber auch Alltägliches in einem neuen Licht erscheinen ließen. Viele Autorinnen und Autoren von damals sind wieder dabei, viele neue sind hinzugekommen, alle zusammen haben ein Werk geschaffen, das der Geist alleine nicht hervorbringen kann, bei dem auch die Füße mitgeschrieben haben.
Der Stadt- und Landschaftsführer Wiesbaden und Rheingau zu Fuß richtet sich an Menschen, die hier leben und an die, die Wiesbaden und den Rheingau besuchen. Er ist in Rundgängen von eineinhalb bis zweieinhalb Stunden organisiert, die sich an den örtlichen Gegebenheiten orientieren und oft einen thematischen Schwerpunkt haben. Sie nähern sich erzählend und historisch-kritisch reflektierend den vorgefundenen Objekten. Die Rundgänge sind ergänzt durch Beiträge zu verschiedenen Themen der Kultur und Geschichte, der Stadt- und Landschaftsentwicklung.

Die Herausgeber Geschichtswerkstatt Wiesbaden e. V.

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