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Die erste Polka

Roman

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Gleiwitz, am 31. August 1939, dem Tag vor dem deutschen Überfall auf Polen: Die Familie der Klavierlehrerin Valeska Piontek steckt mitten in den Vorbereitungen für die Hochzeit der Tochter Irma. Valeskas fünfzehnjähriger Sohn Josel und dessen Cousin Andreas gehen unter­dessen ihre eigenen Wege; beide sind verliebt ins gleiche Mädchen – und beide werden auf unterschiedliche Weise Zeugen ...
Beschreibung
Gleiwitz, am 31. August 1939, dem Tag vor dem deutschen Überfall auf Polen: Die Familie der Klavierlehrerin Valeska Piontek steckt mitten in den Vorbereitungen für die Hochzeit der Tochter Irma. Valeskas fünfzehnjähriger Sohn Josel und dessen Cousin Andreas gehen unter­dessen ihre eigenen Wege; beide sind verliebt ins gleiche Mädchen – und beide werden auf unterschiedliche Weise Zeugen jener Ereig­nisse, die in die Katastrophe des Krieges münden. Um die Familie Piontek herum arrangiert Bienek eine bunte Gesellschaft, Abbild seiner schlesischen Heimat: preußisch wie polnisch geprägt, mehrsprachig, kirchentreu und dem «Reich» gegenüber sichtlich auf ­Distanz bedacht. Und Bienek zeigt das Gift, das damals bereits seit geraumer Zeit ein­sickerte: Nationalismus, Antisemitismus, Blindheit gegen­über fremden Kulturen, Hochmut, vulgäre Selbstherrlichkeit und die Anfälligkeit für politische Phrasen und Lügen.

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Veröffentlicht 2019, von Horst Bienek bei Elsinor Verlag

ISBN: 978-3-942788-44-1
Auflage: Neuausg.
320 Seiten
22 cm x 14 cm

Über Horst Bienek

Horst Bienek, geboren 1930 in Gleiwitz (Oberschlesien), gestorben 1990 in München. Seit 1949 als Journalist und Schriftsteller in der DDR, u. a. als Schüler Bertolt Brechts; 1952 wegen «antisowjetischer Hetze» zu zwanzig Jahren Zwangs­arbeit verurteilt. Nach vier Jahren Entlassung aus dem Arbeits­lager Workuta; Übersiedlung in den Westen. Dort wird Horst Bienek Kultur­redakteur, Verlagslektor und freier Schriftsteller. Bienek, ursprünglich vor allem Lyriker, erhielt für die vier Romane der «Gleiwitzer Tetra­logie» zahlreiche Literaturpreise.


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