Menü

 

 

Praktika – Der Weg zum Ziel!?

 

 

  • Foto
 

 

Barista-Fähigkeiten sind praktisch und in manchen Kreisen hoch angesehen, haben aber mit deinem Studium gar nichts zu tun? Wir haben Tipps, wie du bei deinem Praktikum nicht als Kaffeeköchin oder Kaffeekoch endest, sondern den Grundstein für deine berufliche Laufbahn legst. 


Heute Praktikum – morgen Traineeship – übermorgen Fixanstellung

Ein Praktikum ist  wie die Startbahn am Flughafen. Wenn du nicht gerade eine Senkrechtstarterin oder ein Senkrechtstarter bist oder einen komplett alternativen Lebensstil anstrebst, wird es dir äußerst nützlich sein. Es schafft Verbindung zwischen Theorie und Praxis, nützt der Verfeinerung deiner Soft Skills und hilft beim Knüpfen wertvoller Kontakte in „die Szene“.


Wer nicht fragt, bleibt dumm

Das gilt vor, im und nach dem Praktikum. Warum? Was? Wie? Wie viele? Und dann noch bezahlt oder unbezahlt? Mache dir im Vorfeld klar, warum du ein Praktikum machen möchtest. Was erwartest du dir davon? Was willst du erleben? Warum möchtest du es erleben? Eine Priorisierung deiner Erwartungen (1 = unbedingt notwendig bis 3 = zu verschmerzen, wenn nicht der Fall) macht die Suche einfacher. Frage dich auch, was du auf keinen Fall erleben willst und kläre dies vorab beim Aufnahmegespräch ab. 

 

Verliere dein Ziel nie aus den Augen

Das Praktikum ist dazu da, zu erfahren, welche Tätigkeitsfelder dich im späteren Berufsleben erwarten, welche Aufgaben auf dich zukommen werden und wie im Tagesgeschäft damit umgegangen wird. Vielleicht wird man dir diese Infos nicht auf dem Silbertablett servieren, aber wer proaktiv auf seine Kolleginnen und Kollegen zugeht, dem erzählen die meisten gerne und ausgiebig über ihre Arbeit. Durch Mut, Eigenantrieb und eine positive Grundeinstellung zeigst du dem Unternehmen ganz klar, dass du über das Praktikum hinaus dabei bleiben möchtest. Ein Praktikum kann dir Türen für deutlich mehr öffnen. Zeig vom ersten Tag an, dass du dieses „mehr“ anstrebst.  

 

Karrieresprungbrett oder der berüchtigte Griff ins Klo?

Deine Hauptaufgaben bestehen aus Kaffee holen, Kopien machen, Listen erstellen und copy & paste?  Du merkst, dass du bei deinem Praktikum absolut nichts Neues lernen wirst und als billige Arbeitskraft missbraucht wirst? Das schreit förmlich nach Kündigung. Diese sollte fristgerecht in schriftlicher Form erfolgen, kurz und neutral formuliert. Aber – gib nicht zu früh auf! Versuche das beste aus deiner Praktikumszeit herauszuholen. Zumindest die Referenz im Lebenslauf wird bleiben und manchmal lohnt es sich, durchzuhalten. 

 

Wie geht es weiter? Was nehme ich mit?

Nimm dir Zeit, das Praktikum Revue passieren zu lassen: Was hat es gebracht? Was hast du gelernt? Welche Rückschlüsse ziehst du? Du hast wertvolle Kontakte geknüpft, Erfahrungen gesammelt und vielleicht einen konkreten Zukunftsplan? Wer das Netz auswirft, kann einen Fang machen…

 

 

Quelle: Bloss, Michael: Praktika als Karrieresprungsbrett. München: UTB 2014., S. 20ff.

 

 

Jetzt kanns losgehen!

 

via GIPHY

 

 

 


 

 

 
 

facultas-Newsletter

Aktuelle Neuerscheinungen, Empfehlungen, Angebote und Aktionen