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How to: WG finden

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Weg vom Land – rein in die Stadt. Diesen Gedankengang kennen wohl viele von euch. Wer nicht unbedingt in einem Studentenwohnheim wohnen will oder zufälligerweise kürzlich geerbt hat, wird sich früher oder später auf WG-Suche machen. Doch wie geht man das Projekt „WG-Zimmer finden“ am besten an?  Wir haben für euch 8 Tipps gesammelt.

  • Budget festlegen. Du wirst feststellen, dass es ein schier unendliches Angebot an WG-Zimmern gibt. Manche sind teurer, manche günstiger. Überlege dir im Vorfeld, wie viel Geld du für die Miete ausgeben kannst und sortiere so schon mal grob aus. Tu dir selbst den Gefallen, dich daran zu halten. Sonst wirst du ewig dem wunderschönen Altbauzimmer mit Stuck hinterhertrauern, weil es über deinem Budget lag.

  • Zeitraum festlegen. Bist du längerfristig an einem Zimmer interessiert oder willst du deine WG-Tauglichkeit erstmal austesten?

  • Die Lage aussuchen. Überlege dir, welche Bezirke für dich in Frage kommen. Ein supergünstiges Zimmer in Wien Floridsdorf bringt dir eher wenig, wenn du täglich wieder eine Stunde durch Wien gondeln musst, bis du bei der Uni oder am Arbeitsplatz bist.

  • Die Suchplattformen. Die wohl bekannteste Plattform ist wg-gesucht.de und bietet dir unendlich viele Angebote. Du kannst dir auch einen Alarm für deine bevorzugten Suchkriterien einrichten und dich per Mail benachrichtigen lassen. Auch Facebook und willhaben.at sind nicht zu unterschätzen. In den Facebook-Gruppen muss man sich zwar eigenhändig und ohne Filter durchwühlen, allerdings kannst du so schon mal die Profile deiner potentiellen Mitbewohnerinnen und Mitbewohner stalken und dir einen ersten Eindruck verschaffen. Ansonsten kannst du auch mal einen Blick auf das Schwarze Brett deiner Uni werfen oder deine Freundinnen und Freunde bitten, ebenfalls Augen und Ohren offen zu halten. Der „Freunde von Freunden“ Bonus kann oftmals das entscheidende Zünglein an der Waage sein.

  • Stell dich vor. Damit ist nicht gemeint, dass du eine Bewerbungsmappe samt Lebenslauf und Arbeitsproben fertig machst. Aber schicke einen kurzen Text, der dich als Person beschreibt. Bring die „Hardfacts“ kurz und knackig auf den Punkt und erzähle dann ein bisschen von dir als Person. Verzichte bitte auf Standardsätze oder übertriebene Beschönigungen. Hilfreich kann es auch sein, wenn man erwähnt was man an Hausrat mitbringen würde. Wäscheständer, Kaffeemaschinen oder Auflaufformen sind gerne gesehen.

  • Sei flexibel. Sicher ist es manchmal nervig (oder logistisch herausfordernd), wenn man noch am selben Tag zur Besichtigung vorbeikommen soll aber nutz die Chance, dich als unkompliziert zu beweisen. Die erste Person bei der Besichtigung zu sein lohnt sich oft.

  • Sei du selbst. Geschafft! Du wurdest zur Besichtigung eingeladen und willst natürlich einen guten Eindruck hinterlassen. Sei aber trotzdem du selbst. Wenn du am liebsten drei Mal wöchentlich eine Grundreinigung durchführst, deine potentiellen Mitbewohnerinnen und Mitbewohner aber „nach Bedarf“ putzen, werdet ihr nicht glücklich. Leg also die Karten auf den Tisch und sag klar, was dir beim Zusammenwohnen wichtig ist.

  • Höre auf dein Bauchgefühl. Gratuliere, du konntest überzeugen beim Gespräch und hast die Zusage? Nimm dir aber trotzdem noch einen Moment Zeit und hör auf dein Bachgefühl. Nicht nur du bewirbst dich bei der WG, die WG bewirbt sich auch bei dir. Wenn du also trotzdem noch Zweifel hegst, such lieber weiter. Oder such dir ein Zimmer zur Zwischenmiete und kümmere dich von dort aus um alles Weitere.

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