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Socializing an der Uni

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Die Uni ist nicht nur zum Studieren da – sie ist auch ein soziales Biotop, der perfekte Ort, um im Studium Kontakte zu knüpfen. Hier findest du Verbündete für fade Freitagabende und herannahende Prüfungen. Nur: Wie spreche ich andere Hörsaalgeher am besten an? Und was sind brauchbare Networking-Strategien? In diesem Beitrag findest du unsere absolut ernstgemeinten Tipps dazu.

Zeitfenster beachten

Die beste Zeit, um neue Bekanntschaften zu schließen, ist naturgemäß am Beginn des Semesters. Noch schweigen alle betreten, blicken scheu umher wie Rehe im Lichtkegel eines herannahenden LKW. Bekämpf deinen Impuls, dich den Reihen der Rehe anzuschließen – sei der LKW! Panik und kollektives Unwohlsein sind bald verflogen, wenn du das Eis mit ein paar netten Sätzen gebrochen hast. Das Zeitfenster für unkompliziertes Anquatschen ist allerdings begrenzt: Im Lauf des Semesters bilden die zunächst freien Radikale feste Grüppchen.

Beobachten

Die Uhr tickt also, doch das ist noch kein Grund, um gleich dein ganzes Pulver zu verschießen. Bevor du deine Charme-Offensive startest, nimm dir etwas Zeit, um die Lage zu checken. Hat vielleicht jemand einen geistreichen Sticker auf seinem Laptop kleben? Wer stellt nervige/interessante Fragen? Wo sitzen die Internet-Heldinnen mit ihren tragbaren Routern? Wenn du deine Sympathieträger identifiziert hast, weißt du, wo du dich nach der nächsten Pause hinsetzen musst.

Gesprächseinstiege

Du hast dich also neben ein sympathisches Individuum gesetzt. Aber wie geht’s jetzt weiter? Gute Gesprächseinstiege sind immer solche, die aus einer gemeinsamen Situation schöpfen. Frag zum Beispiel nach dem Sticker, der dir so gut gefällt, oder lass dir eine Bemerkung erklären, die in der Vorlesung gefallen ist. Was auch immer geht, sind Komplimente à la „Hey, coole Schuhe! Wo sind die denn her?“. Pass nur auf, dass dein Tonfall nicht zu aggressiv rüberkommt. So eine aufgebrachte Schuh-Situation gleitet sonst schnell mal ab in Richtung versuchtem Raubüberfall.

Mach dich interessant!

Es erleichtert den Smalltalk ungemein, wenn du deinem Gegenüber Stoff für Fragen lieferst. Zieh doch das handgewebte Shirt an, das du aus dem letzten Nepal-Urlaub mitgebracht hast, schmücke deinen Rucksack mit bunten Buttons oder leg dein Lieblingsbuch vor dich aufs Pult. Wahre Aufmerksamkeitsmagneten sind Babys und kleine Hunde, allerdings machen sie Mist und werden viel zu schnell erwachsen.

 

 

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