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Krieg und Liebe
von Hans Boeters
EIn Blick in das Leben eines Getriebenen 24. Mai 2018
Der Schriftsteller Erich Maria Remarque (1898 – 1970) ist uns allen durch seinen Antikriegsroman „Im Westen nichts Neues!“ bekannt.
Sein Leben ist der Mehrheit der Leser vermutlich nicht so geläufig. Geboren als Erich Paul Remark in Osnabrück, erleidet er die Kindheit eines typischen „Sandwich-Kindes“: Sein älterer Bruder krank, die jüngere Schwester das Nesthäkchen. So wird er wenig beachtet und „läuft nebenher mit“.
Er wird im Ersten Weltkrieg schwer verwundet und verarbeitet seine und die Erlebnisse anderer Soldaten in seinem Roman (1929). Damit wird er schnell berühmt und für die damaligen Verhältnisse wohlhabend.

Hier setzt dann Hans Boeters biografischer Roman an. Remarque sonnt sich im Ruhm und ist dennoch ein Getriebener. An den Erfolg seines ersten Romans kann er nicht anschließen. So verlegt er sich – so scheint es – auf zahlreiche Liebschaften und Eroberungen. Die Liste seiner Geliebten liest sich wie das Who ist Who der Schickeria der Zwischenkriegszeit. Glücklich wirkt er nicht, wie aus den abfälligen Bemerkungen zu erkennen ist.
Mit der Machtergreifung Hitlers ist es vorbei mit seinem Status: Seine Bücher und Schriften landen am Scheiterhaufen, die Filme werden verboten. Er selbst kann dem Regime über Umwege entkommen und trifft im New Yorker Exil seine Ex-Freundinnen wie Greta Garbo und Marlen Dietrich wieder.

Meine Meinung:

Autor Hans Boeters ist im Brotberuf Patentanwalt und ist gewöhnt sachlich, nüchterne Texte abzufassen. Das merkt man hier deutlich. Den Dialogen, die Remarque mit seinen jeweiligen Frauen führt, sind für mich nicht ganz so gut gelungen. Ich fände es besser, das Buch als Biografie aufzuarbeiten. Recherchiert hat Boeters ja ausgiebig. So ist hier ein Werk entstanden, das für einen Roman zu nüchtern und für eine Biografie zu viel Interpretation enthält. Nicht Fisch, nicht Fleisch.
Gut hat mir gefallen, dass Briefe Remarques an seine Geliebten abgedruckt sind. Auch die Zeittafel ist gut gelungen, hilft sie doch, sich im bewegten Leben des Schriftstellers zurecht zu finden.

Es scheint, als hätte Erich Maria Remarque doch noch sein Lebensglück gefunden. Die Tänzerin Jutta Zambona heiratet er gleich zweimal. Seine letzte Ehefrau ist Paulette Goddard, die vorher mit Charlie Chaplin verheiratet war.

Fazit:

Ein biografischer Roman, in dem man vielen bekannten Namen begegnet, dessen Schreibstil allerdings nicht romanhaft ist. Daher diesmal nur 3 Sterne.

If Birds Fly Back
von Carlie Sorosiak
Karolin, 14 Jahre aus Innsbruck, 24. Mai 2018
Seit ihre große Schwester verschwunden ist, sammelt Linny Geschichten von Menschen, die auch verschwunden sind. Als dann der seit drei Jahren verschollen geglaubte Schriftsteller Alvaro Herrera plötzlich auftaucht, möchte sie alles über sein Verschwinden herausfinden.

Auch Sebastian möchte Alvaro - aus einem anderen Grund - näher kennenlernen. Dabei kommen sich Linny und Sebastian des öfteren in die Quere, bis sie beschließen, zusammen zu arbeiten. Dabei kommen sich die beiden auch sonst etwas näher...

Mir hat das Buch gut gefallen, da es eine schöne Geschichte ist. Da die Sicht abwechselnd aus Linnys und Sebastians Sicht erzählt wird, kann man sich gut in beide hineinversetzen. Außerdem kommen zwischendurch immer wieder Teile eines Drehbuches und Geschichten von verschwundenen Personen vor, was das Buch sehr abwechslungsreich macht.

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Albesa, 13 Jahre aus Innsbruck:

Ich finde das Cover ist sehr gut gelungen, da die Farben wirklich schön mit einander harmonieren. Ich persönlich hätte die zwei Personen, die auf dem Cover sind, weggelassen, da das meiner Meinung nach besser aussehen würde und die Leser dann kein Bild der Charaktere vor sich haben, sondern sich eben selbst nach ihrem Geschmack vorstellen können, wie die Charaktere aussehen.

Zum Buch und zur Story muss ich jedoch sagen, das sie zwar wirklich süß sind, aber nicht ganz mein Geschmack, da mir der Schreibstil der Autorin nicht so sehr gefallen hat. Ich finde da waren einfach viel zu viele zb. Physiksprüche und dass man es lockerer und etwas spannender hätte schreiben können, da die Spannung manchmal wirklich verloren ging.

Die Charaktere waren an sich ganz okay. Vor allem Linny ist mir mit der Zeit immer mehr ans Herz gewachsen. Sebastiano jedoch auch irgendwie, aber seine komischen Witze und Physiksprüche haben mich etwas abgeschreckt.

An sich fand ich das Buch ganz in Ordnung, doch leider auch nicht mehr.

Johannes, 10 Jahre aus Volders, 24. Mai 2018
Terry Denton und Andy Griffiths leben in einem Baumhaus mit 52 Stockwerken. Früher hatte das Baumhaus weniger Stockwerke. Terry und Andy haben die neuen Stockwerke dazu gebaut. Sie haben ganz viele Abteilungen gemacht. So zum Beispiel die Melonenkaputtmacherstation, die Donutstation, die Surferstation, die Motorsägenstation und die Pizzastation.

Terry hat sogar Ninja Schnecken ausgebildet!!!!! Andy war nicht so begeistert, weil er dachte, dass das nur Unsinn ist. Aber Terry versicherte Andy, dass die Schnecken nur sehr, sehr langsam lernen. So fängt das Buch schon lustig an.

Als der Verleger Professor Riesennase verschwindet, suchen ihn beide. Sie steigen in ein Spiegelei-Raumschiff und gehen damit auf die Suche. Ihre neuge Detektivagentur ist dabei sehr hilfreich.

Die Suche ist sehr lustig dargestellt, und man hat viel Spaß beim Lesen. Mit den Bildern kann man sich alles noch besser vorstellen. Wer Greg’s Tagebuch mag, liest bestimmt auch dieses Buch gerne.

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Constantin, 11 Jahre aus Heiterwang:

Als Andy Geburtstag hat und sein Freund und Mitbewohner Terry es vergisst, wird er von Andy in die Erinnerungskapsel geschickt. Dort erinnert er sich, dass sie ein Buch für ihren Chef schreiben müssen. Als sie mit ihrem Spiegeleiflugzeug in das Büro von Mr. Riesennase fliegen, sind dort Spuren eines Kampfes und eine kleine Raupe zu finden…

Ich finde das Buch sehr spannend und empfehle es auf jeden Fall weiter.

Tobias, 14 Jahre aus Birgitz, 24. Mai 2018
In diesem Buch geht es um Tess, ein Mädchen, das mitten in der Abschlussklasse steckt, als ihr virtueller Freund Selbstmord begeht. Sie bricht die Schule ab und zieht bei ihrem Vater ein, wo sie verschiedene Arten von Trauer kennenlernen „muss“. Doch eines Tages bekommt sie eine Nachricht von ihrem toten Freund…

Mir hat das Buch gefallen, auch wenn es ein bisschen braucht, bis man sich eingelesen hat. Ich würde es weiterempfehlen, weil es den Tod in manchen Momenten sehr gut erklärt, aber es sind auch viele lustige Geschichten dabei. Ich würde dieses Buch an Jugendliche ab 14 Jahren weiterempfehlen.
Hannah, 12 Jahre aus Oberperfuss, 24. Mai 2018
Alicia ist 13 Jahre alt und findet alles, was mit Liebe zu tun hat, einfach nur blöd. Doch alle um sie herum verlieben sich plötzlich. Ihre beste Freundin, ihr bester Freund und sogar ihr Vater! Dieser verliebt sich in Alicias ehemalige Mathelehrerin, die dann sogar mit ihren zwei Kindern bei ihnen zuhause einzieht! Und alles was Alicia bedrückt, kann sie niemanden erzählen, denn alle sehen die Welt durch eine rosarote Brille.

Und zu allem Überfluss muss Alicia jemanden küssen, um noch ein Tagebuch von ihrer verschwundenen Mutter lesen zu dürfen. Alicia findet das einfach nur gemein. Doch dann tauchen die Zwillinge Tim und Tom auf, und plötzlich findet Alicia die Vorstellung, sich zu verlieben, gar nicht mehr so schlimm...

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, man kann sich gut die Situation von Alicia vorstellen. Vorallem geht es in dem Buch nicht nur um Liebe, sondern es ist auch viel Spannung dabei!

One of us is lying
von Karen M. McManus
Tobias, 14 Jahre aus Birgitz, 24. Mai 2018
Dieses Buch ist Geschichte über einen Selbstmord, der einen langen gerichtlichen Prozess mit sich zieht. Der unbeliebte Schüler Simon Kelleher sitzt mit vier anderen Personen nach, und als sich alle Aufmerksamkeit auf einen Auffahrunfall zieht, erleidet Simon einen brutalen Allergieanfall. Die vier Verdächtigen sind Bronwyn das Superhirn, Addy die Homecoming-Queen, Nate der Drogendealer und Cooper der Baseball-Star.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich würde es aber eher an geübte Leser weiterempfehlen, weil es sehr oft den Erzähler wechselt und es so schwierig ist, die Geschichte zu verfolgen. Es ist aber auf jeden Fall lesenswert für Leser ab 14 Jahren.

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Marie, 14 Jahre aus Innsbruck:

Fünf Jugendliche, die verschiedener nicht sein könnten, müssen gemeinsam nachsitzen. Doch nur vier verlassen lebend den Raum. Simon, Besitzer der berüchtigten Gossip-App, stirbt an einem allergischen Schock. Jeder der Vier hat ein Geheimnis, das Simon droht zu lüften. Jeder ist demnach verdächtig.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist spannend bis zur letzten Seite und obwohl die Protagonisten sehr klischeehaft sind, sind sie interessant. Der Schreibstil ist flüssig, und man kommt schnell in die Handlung hinein. Auch das Cover finde ich sehr passend.

Dies ist eines der besten Bücher, die ich gelesen habe!
Wenn du plötzlich kämpfen musst, wirst du es tun? 24. Mai 2018
Serina und Nomi sind Schwestern, doch sie könnten unterschiedlicher nicht sein. Serina ist bildschön, demütig, gehorsam und tut alles um die Grace des Thronfolgers zu werden. Nomi ist intelligent, aufmüpfig und rebellisch und schon ihr Posten als Serinas Dienerin ist ihr zu Wider. Wo sich Serina in ein ihr vorbestimmtes Leben einfügt, kämpft Nomi dagegen an und versteht nicht, warum Frauen nicht mal lesen, geschweige denn ihre Meinung äußern dürfen. Und dann kommt alles anders. Nomi wird anstelle Serinas zur Grace des Thronfolgers ernannt und die Schwestern merken schnell, dass jede von ihnen kämpfen muss, wie sie es noch nie zuvor getan hat.

Mir hat diese Geschichte wirklich gut gefallen. Am besten hat mir gefallen, dass ich so eine Art Geschichte noch nicht gelesen habe. Es ist Fantasy aber eben ohne Magie aber dabei auch keine Dystopie. Da hatte ich schon lange nicht mehr.
Die Hauptfiguren Nomi und Serina sind sehr unterschiedlich gezeichnet, was es für mich interessant gemacht hat, die einzelnen Kapitel zu lesen. Gut fand ich es auch, dass die Kapitel abwechselnd aus Nomis und Serinas Sicht geschrieben sind.
Auch alle anderen Figuren, egal ob sympathisch oder nicht, fand ich ganz gut beschrieben. Leider fehlte mir hier öfters die Tiefe, so dass mich ihre Schicksale nicht richtig berühren konnten. Was für mich jedoch nur ein kleines Manko darstellt.
Die Geschichte und der Schreibstil haben mir im Großen und Ganzen wirklich gefallen und ich habe dieses Buch innerhalb eines halben Tages verschlungen.
Ich freue mich schon auf Band 2.
eine supersüße Haferhorden-Geschichte 23. Mai 2018
Kurz zum Inhalt:
Beim Picknick treffen die Ponys Schoko und Keks und ihre Zweibeiner auf den kleinen Frischling Freddy.
Eines Tages taucht Freddy am Blümchenhof auf, weil er seine Eltern verloren hat, und versteckt sich dort. Die Superponys Schoko und Keks sind natürlich Super-Rettungsponys und wollen Freddy helfen, seine Eltern zu finden. Solange darf er bei ihnen im Stall bleiben.
Die Stute Gräfin ist natürlich total dagegen, dass so ein stinkendes Wildschwein in ihrem Stall ist.
Dann muss Schoko auch noch lernen, wie man ein richtiges Springpony wird, weil die Chefin ein Turnier veranstalten will. Dazu geht er zum Hof des Donnerheinis und spioniert dort das Training aus.
Können sie das Springturnier gewinnen und findet Freddy seine Familie wieder?


Meine Meinung:
"Immer den Nüstern nach" ist der 3. Teil der Reihe um Schoko Superpony und seine Freunde.
Die Geschichte ist kindgerecht erzählt und extrem witzig! Der süße Schoko mit seinen Flausen ist unser Liebling! Und auch das kleine Wildschwein Baby Freddy ist total süß!
Das Buch bringt den Kids die Werte von Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Mut nahe.

Die Geschichte wird von Bürger Lars Dietrich gelesen, der den einzelnen Charakteren mit unterschiedlichen Stimmen Leben einhaucht.
Das Cover enstpricht der Printausgabe.


Fazit:
Der 3. Teil der Reihe ist eine unterhaltsame witzige Geschichte über die Rettung eines kleinen Frischlings und eines Springturniers, die nicht nur Klein, sondern auch Groß begeistert! Ein Muss für alle Haferhorde-Fans. Eindeutige Hör-Empfehlung!
Toller Schreibstil 23. Mai 2018
Agneta ist von den engen Konventionen auf dem Landgut ihrer Eltern nach Stockholm geflüchtet. Dort lebt sie mit ihrem Freund Michael zusammen, studiert Kunst und hat sich den Suffragetten angeschlossen. Alles ist gut – bis ein Telegramm ihrer Mutter sie zurück auf den Hof ruft. Agneta muss nun Verantwortung übernehmen, sehnt sich aber nach Liebe und Freiheit. Doch auch als Gutsherrin steht sie ihre Frau und geht ihren Weg. Als mit Max wieder die Liebe in ihr Leben tritt, scheint sie angekommen zu sein. Doch dann bricht der Krieg aus…
Bomanns Bücher sind sehr intensiv. So hat mir auch der vorliegende erste Band der Löwenhof-Saga wieder sehr gut gefallen. Ihre Charaktere sind sehr lebendig und anschaulich beschrieben. Auch die Handlung ist logisch aufgebaut, gut recherchiert und mitreißend. Agnetas Weg ist steinig, aber sie gibt nie auf. Interessant sind auch die Einblicke in die „Arbeit“ der Suffragetten und welche Schwierigkeiten sie zu überwinden hatten. Das Buch spielt in den Jahren 1913 – 1915 und heute kann man sich kaum noch vorstellen, wie Frauen damals behandelt wurden.
Die Geschichte hat mich gleich von Anfang an gefangen genommen und ich konnte das Buch kaum zur Seite legen. Die 726 Seiten verfliegen wie im Nu. Dazu trägt sicherlich Bomanns flüssiger Schreibstil bei.
Das Buch ist in sich abgeschlossen, die Handlung kommt zu einem sinnvollen Ende und dennoch möchte man gerne wissen, wie es Agneta noch ergeht.
Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.
Band 2 "Mathildas Geheimnis" erscheint im September 2018
Band 3 "Solveigs Versprechen" erscheint im Januar 2019
Eine mitreisende und durchweg spannende Geschichte! 23. Mai 2018
Der Schreibstil von Tracy Banghart ist einfach nur fesselnd und alles ist toll bildhaft beschrieben aber dabei nicht zu überladen. Es wird aus der Sicht von den beiden Schwestern Nomi und Serina geschrieben, Serina die als Grace aufgezogen wurde und Nomi die kleine Rebellin.

Am Anfang dachte man beim Lesen an die Selection-Reihe und wurde dann aber mit einer tollen und spannenden Geschichte, die an die Tribute von Panem erinnert, überrascht. Serina und Nomi kämpfen um die Rechte der Frauen in ihrem Land.

Im Laufe der Story sind mir beide Charaktere richtig ans Herz gewachsen und man hat die ganze Zeit mitgefiebert und gehofft. Da die Handlungen nicht vorhersehbar waren, wurde man mit vielen Wendungen und Intrigen überrascht. Es war durchweg spannend und man konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen.

Ich fand die Charakterentwicklung der beiden Schwestern auch einfach nur klasse und ganz überrascht war ich von Serina. Sie ist als Grace aufgewachsen und nun eine richtige Kämpferin.

Ich bin so gespannt wie es im 2. Teil weitergeht, denn nach einem fiesen Cliffhanger am Ende möchte man eigentlich sofort weiterlesen.


Fazit:

Eine spannende und fesselnde Geschichte über den Zusammenhalt zweier Schwestern und den Kampf um die Rechte der Frauen.

Eine absolute Leseempfehlung!
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