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Der Trick

Roman

Cover Der Trick
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Einst war er der »Große Zabbatini«, der 1939 in Berlin als Bühnenzauberer Erfolge feierte, heute ist er ein mürrischer alter Mann in Los Angeles, der den Glauben an die Magie des Lebens verloren hat. Bis ihn ein kleiner Junge aufsucht, der mit Zauberei die Scheidung seiner Eltern verhindern will. Ein bewegender und aberwitziger Roman über verlorene und wiedergewonnene ...
Beschreibung
Einst war er der »Große Zabbatini«, der 1939 in Berlin als Bühnenzauberer Erfolge feierte, heute ist er ein mürrischer alter Mann in Los Angeles, der den Glauben an die Magie des Lebens verloren hat. Bis ihn ein kleiner Junge aufsucht, der mit Zauberei die Scheidung seiner Eltern verhindern will. Ein bewegender und aberwitziger Roman über verlorene und wiedergewonnene Illusionen.

Werbliche Überschrift
Eine Geschichte über verlorene und wiedergewonnene Illusionen. Ein magisches Debüt, das uns die Augen für die Wunder des Lebens öffnet. Ein Roman mit Chuzpe und Tempo, mit Herz und Humor. Emanuel Bergmann – die Entdeckung eines mitreißenden Erzähltalents.

Cover Der Trick
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Veröffentlicht 2016, von Emanuel Bergmann bei Diogenes

ISBN: 978-3-257-06955-6
Auflage: 2. Auflage
400 Seiten
18.4 cm x 11.6 cm

Über Emanuel Bergmann

Emanuel Bergmann, geboren 1972 in Saarbrücken, ging nach dem Abitur nach Los Angeles, um dort Film und Journalismus zu studieren. Er war viele Jahre lang für verschiedene Filmstudios, Produktionsfirmen und Verlage in den USA und Deutschland tätig. Derzeit unterrichtet er Deutsch, übersetzt Bücher und schreibt Artikel für diverse deutsche Medien. ›Der Trick‹ ist sein erster Roman. Rechte verkauft an: Prometheus (Niederlande), La nave di Teseo (Italien), Belfond (Frankreich), Atria/Simon&Schuster (USA), Anagrama (Spanien), La Campana (Katalanisch), Europa Könyvkiado (Ungarn)


Kundenrezensionen

Georgina

veröffentlicht am 18.04.2016

Dieser Roman ist ein Schmuckstück an Erzählkunst und der Kunst, Biografien und Personen zu erfinden und die dann so in reale Ereignisse einzubetten, dass jedes Wort darin wahr sein könnte. Hier stimmt dies alles zusammen und je länger man liest, desto ...

Dieser Roman ist ein Schmuckstück an Erzählkunst und der Kunst, Biografien und Personen zu erfinden und die dann so in reale Ereignisse einzubetten, dass jedes Wort darin wahr sein könnte. Hier stimmt dies alles zusammen und je länger man liest, desto mehr bekommt man das Gefühl, schon mal etwas vom Zauberer Zabbatini gehört oder gelesen zu haben. So genau lässt der Autor immer wieder Details zur Entwicklung der Zauberei und ihrer Illusionen einfließen. Doch seine Geschichte existiert (leider) nur in diesem wundervollen Buch. Lange Zeit wird das Leben von Mosche und Max abwechselnd in kurzen Abschnitten erzählt und später, allmählich, behutsam miteinander verflochten und der Leser hat auch die Möglichkeit, das eine oder andere vorauszuahnen und sich zu freuen, wenn er richtig lag. Zwei Generationen sind die beiden Protagonisten auseinander und nicht nur deshalb verläuft ihre Kindheit ziemlich unterschiedlich. Mosche wird in Prag geboren, Max lebt in Los Angeles, doch es gibt einiges, was die beiden Juden verbindet, ohne dass sie es wissen. Und ohne den einen gäbe es den anderen wohl nicht? Mit einer ganz eigenen Erzählsprache führt der Autor den Leser am Beispiel Mosches durch die Wirren Mitteleuropas in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Vergleichbar finde ich hier nur den Stil von Patrick Süßkind in ?Das Parfum?. Wem das also gefallen hat, der wird auch mit diesem Roman seine Freude haben und viele berührende Momente erleben. Auf den knapp 400 Seiten lässt Bergmann nichts aus: Seine Figuren leiden, kämpfen mit sich, dem Leben und den Umständen und werden nicht von einschneidenden Veränderungen verschont. Aber sie finden zwischendrin auch ihr Glück und auch amüsante Augenblicke finden ihren Platz. Auf der Buchrückseite steht ein Satz, der haargenau passt: ?Eine bewegende und aberwitzige Geschichte, die Zeiten und Kontinente umspannt, ein Roman über die Zerbrechlichkeit des Lebens und den Willen, sich verzaubern zu lassen.? Ich kann nur jedem raten, diesem Satz zu folgen, sich auf die Geschichte einzulassen ? dann wird man ganz von selbst verzaubert. Und das ist dann keine Illusion.

HEYN Leserunde Volker Moser

veröffentlicht am 05.04.2016

Die Erzählweise ist faszinierend und die bilderreiche Geschichte ist packend von der ersten Seite an. Der Spannungsbogen ist gelungen gespannt! Dieses Buch ist wieder absolut lesenswert

 

HEYN Leserunde Ewa Wiercinska

veröffentlicht am 03.04.2016

Emanuel Bergmann ist es gelungen eine zauberhafte Geschichte zu schreiben. Wahre Zauberkunst. ?Wahrheit und Täuschung lebten Seite an Seite". Es gibt zwei Handlungsstränge, einen in Deutschland 1934 und einen 2007 in LA, sowie zwei jüdische Buben. ...

Emanuel Bergmann ist es gelungen eine zauberhafte Geschichte zu schreiben. Wahre Zauberkunst. ?Wahrheit und Täuschung lebten Seite an Seite". Es gibt zwei Handlungsstränge, einen in Deutschland 1934 und einen 2007 in LA, sowie zwei jüdische Buben. Der eine ist in höchster Gefahr, der andere ein verwöhntes Einzelkind. Wir lesen alles über die Kunst der Illusion und der Täuschungen im wahren Leben. Über Träume, die in unserem Inneren schlummern und dass wir die Geschichte mit einer Handvoll Tricks zurück drehen können. Er schreibt über das Grauen im Deutschen Reich, ausgelöschten Familien, die nicht mal Gräber haben, sie sind nur Geschichten. Perfekt, ausgezeichnet, nachdenklich, lesenswert. Ein Buch auch für Jugendliche.....

HEYN Leserunde Renate Geissler

veröffentlicht am 31.03.2016

Auf den Diogenes Verlag ist Verlaß ! Mit "Der Trick" und "Letzter Bus nach Coffeeville" hat der Verlag wieder 2 Bücher in gewohnt guter Qualität herausgebracht. Beide Bücher sind unterhaltsam,gut geschrieben und stimmungsvoll. Einfach ...

Auf den Diogenes Verlag ist Verlaß ! Mit "Der Trick" und "Letzter Bus nach Coffeeville" hat der Verlag wieder 2 Bücher in gewohnt guter Qualität herausgebracht. Beide Bücher sind unterhaltsam,gut geschrieben und stimmungsvoll. Einfach gute Unterhaltungsliteratur. P.S.: Mir persönlich hat "Der Trick"ausnehmend gut gefallen.

HEYN Leserunde Petra Hesse

veröffentlicht am 31.03.2016

Der Roman verschränkt das Erzählen von zwei Heranwachsenden aus dem 20. und dem 21. Jahrhundert. Gemeinsam ist ihren - ansonsten höchst unterschiedlichen - Schicksalen das Zerbrechen ihrer Familien und die eigenständige Suche nach Liebe, Anerkennung und ...

Der Roman verschränkt das Erzählen von zwei Heranwachsenden aus dem 20. und dem 21. Jahrhundert. Gemeinsam ist ihren - ansonsten höchst unterschiedlichen - Schicksalen das Zerbrechen ihrer Familien und die eigenständige Suche nach Liebe, Anerkennung und Geborgenheit: Die äußerlich inszenierte Magie des einen, der zum professionellen Zauberer wird, spiegelt sich im Glauben des anderen Jungen, der fest an die Kraft der Magie im Bereich der Liebe (seiner in Scheidung befindlichen Eltern) glaubt. Die fast lakonische Kürze der Darstellung kommt ohne falsche Empathie für ein kindliches bzw. jugendliches Bewusstsein aus; Einfühlung bleibt den Leser_innen überlassen, und so beleuchten sich die Episoden aus dem Leben verschiedener Generationen in unserer Vorstellung umso überzeugender gegenseitig. Schade nur, dass die Erzählstränge zum Schluss in einer allzu konstruierten Friede-Freude-Eierkuchen-Idylle zusammengeführt werden - auch die bislang geneigte Leserin fühlte sich letztlich an den israelischen Gründungsmythos von der Verwandtschaft aller Juden erinnert.

HEYN Leserunde Manfred Angerer

veröffentlicht am 29.03.2016

Die grandiose Verknüpfung vom Schicksal des 1914 in Prag geborenen Mosche Goldenhirsch, Sohn aus einer jüdischen Dreiecksbeziehung, durch die Wirren seiner strengen und kaltherzigen Jugend, die Flucht in das Reich der Magie und Illusion, die (schmerzhaften ...

Die grandiose Verknüpfung vom Schicksal des 1914 in Prag geborenen Mosche Goldenhirsch, Sohn aus einer jüdischen Dreiecksbeziehung, durch die Wirren seiner strengen und kaltherzigen Jugend, die Flucht in das Reich der Magie und Illusion, die (schmerzhaften und entwürdigenden) Wirren des Nationalsozialismus mit dem Wunsch des 10 jährigen Max Cohn im Los Angeles des Jahres 2007, mit Hilfe der Zauberkraft dieses großen ?Zabbathini? bei seinen in Scheidung lebenden Eltern wieder eine Liebe entfachen zu können. Meisterhaft wechselt Emanuel Bergmann ständig vom Damals in das Hier und hin und zurück, beschreibt auch sehr bedrückende Situationen mit einer berührenden Leichtigkeit, die eine kräftige Portion Nachdenklichkeit hinterlässt und führt am Ende die Lebensgeschichten der Protagonisten auf einen überraschenden und dennoch so plausiblen Punkt zusammen. Absolute Leseempfehlung.

HEYN Leserunde Erika Liebminger

veröffentlicht am 29.03.2016

Emanuel Bergmann erzählt die Geschichte eines unglücklichen jüdischen Jungen aus Prag, der durch Tricks und Zauberei zum großen Sabbatini wird und als alter Mann feststellt, daß sein Liebeszauber, an den ein zehnjähriger Junge felsenfest glaubt, immer ...

Emanuel Bergmann erzählt die Geschichte eines unglücklichen jüdischen Jungen aus Prag, der durch Tricks und Zauberei zum großen Sabbatini wird und als alter Mann feststellt, daß sein Liebeszauber, an den ein zehnjähriger Junge felsenfest glaubt, immer noch wirkt. Ein wundersames Buch, das ich gerne weiter empfehle.

Irmgard Mandl

veröffentlicht am 29.03.2016

Dieses Buch erzählt zwei Geschichten: die vom Rabbinersohn Mosche Goldenhirsch im Prag des Jahres 1934 und die des zehnjährigen Max aus Los Angeles im Jahr 2007. Zwei zunächst voneinander unabhängige bewegende Geschichten, die im Laufe des Erzählens zu ...

Dieses Buch erzählt zwei Geschichten: die vom Rabbinersohn Mosche Goldenhirsch im Prag des Jahres 1934 und die des zehnjährigen Max aus Los Angeles im Jahr 2007. Zwei zunächst voneinander unabhängige bewegende Geschichten, die im Laufe des Erzählens zu einer gemeinsamen Geschichte verschmelzen. Es geht um die Faszination der Zauberei und den Glauben an Magie. Sehr berührend, manchmal fast ein paar zu viele Zufälle, lassen sie sich verzaubern!

Manfred Kohl

veröffentlicht am 29.03.2016

Gut, ich habe das Buch im Osterurlaub gelesen - und es war unterhaltsam, brachte mich zum Schmunzeln und zum Nachdenken. Lesenswert, ja. Aber manchmal übertreibt der Autor seine Witzigkeit bis ins Groteske - zum Beispiel beim Treffen mit Hitler im Auto. ...

Gut, ich habe das Buch im Osterurlaub gelesen - und es war unterhaltsam, brachte mich zum Schmunzeln und zum Nachdenken. Lesenswert, ja. Aber manchmal übertreibt der Autor seine Witzigkeit bis ins Groteske - zum Beispiel beim Treffen mit Hitler im Auto. Übrigens: Nach etwa 130 Seiten treffen sich die beiden historischen Handlungsstränge und ich dachte mir, jetzt ist die Spannung weg. Nein, sie hat bis zur letzten Seite gehalten.

HEYN Leserunde Dagmar Pfleger

veröffentlicht am 28.03.2016

Diese Geschichte ist die Verflechtung zweier Handlungsfäden: Handlungsfaden eins erzählt die Geschichte des Prager Juden Mosche Goldenhirsch, der sich magisch angezogen von der Zauberei des ?Halbmondmannes? und auch von den Reizen der Assistentin des ...

Diese Geschichte ist die Verflechtung zweier Handlungsfäden: Handlungsfaden eins erzählt die Geschichte des Prager Juden Mosche Goldenhirsch, der sich magisch angezogen von der Zauberei des ?Halbmondmannes? und auch von den Reizen der Assistentin des Magiers, einem fahrenden Zauberzirkus anschließt. Er entflieht damit seiner Abstammung und Herkunft und schafft es, im Deutschland der Zwischenkriegszeit als ?Der große Zabbatini?, als Magier und Mentalist vorgeblich persischer Abstammung, Karriere zu machen. Lug und Trug sind nicht nur Basis seines Berufes sondern auch seines ganzen Lebens, bis das Lügengebäude zusammenbricht und er ins KZ Auschwitz kommt, wo er mit knapper Not dem Tod entrinnt. Handlungsfaden zwei erzählt die Geschichte des 10-jährigen Max Cohn, der verzweifelt versucht, die Trennung seiner Eltern zu verhindern, indem er einen Zauberer sucht, der einen Liebeszauber der ewigen Liebe für seine Eltern sprechen kann. Diese fixe Idee hat er von einem Langspielplatte aus dem Besitz seines Vaters über einen legendären Zauberer ?Der legendäre Zabbatini?. Und just diesen Zauberer findet er in einem naheliegenden Altersheim als senilen, lebensmüden, an nackten Frauen und Frauenunterwäsche interessierten Lustgreis. Wie dann die beiden Handlungsfäden miteinander verbunden werden, ist aber leider dilettantisch, die Erzählweise platt und krampfhaft um Witzigkeit bemüht. Der Autor schafft es nicht, die guten Ansätze aus dem ersten Handlungsfaden fortzuspinnen. Letztendlich fehlt der Geschichte der Tiefgang. Als zuletzt die Großmutter in dem Zauberer Ihren Lebensretter aus dem KZ erkennt und der Liebeszauber über die Eltern von Max in der Kindergeburtstagsfeier auch von Erfolg gekrönt ist, wird es auch noch kitschig. Meine Begeisterung an diesem Buch hat sich in Grenzen gehalten.

Andrée Feyertag

veröffentlicht am 28.03.2016

Es wird geschickt eine Geschichte zwischen zweier Generationen erzählt. Sehr unterhaltsam wird der Bogen zwischen dem Schicksal der Familie eines Rabbiners in Europa des 20. Jahrhunderts und einer modernen jüdischen Familie in Amerika gespannt.

 

HEYN Leserunde Renate Pfeiffer

veröffentlicht am 28.03.2016

Ein Buch, das mich wirklich verzaubert hat, nicht nur durch die Tricks des Großen Zabbatini! Es sind zwei Familiengeschichten, die hier verknüpft werden, die eine beginnt 1934 in Prag in einer ärmlichen Rabbinerfamilie, die andere im heutigen Los Angeles, ...

Ein Buch, das mich wirklich verzaubert hat, nicht nur durch die Tricks des Großen Zabbatini! Es sind zwei Familiengeschichten, die hier verknüpft werden, die eine beginnt 1934 in Prag in einer ärmlichen Rabbinerfamilie, die andere im heutigen Los Angeles, wo der zehnjährige Max Cohn die Ehe seiner Eltern retten will, und zwar mit Hilfe der Magie. Vergangenheit, Gegenwart, und die dunkle Zeit der Judenvernichtung in Dritten Reich werden im Roman so meisterhaft miteinander verbunden, dass man immer wieder überrascht ist. Nichts wird beschönigt, nichts ausgelassen, und trotzdem bleibt es eine Geschichte voller Humor und Liebe. Gleichzeitig ist es eine Geschichte voll von unvorhersehbaren Wendungen, sie bleibt spannend von Anfang bis zum Ende, mit ein paar besonderen Glanzpunkten, die für mich auch den jüdischen Humor auszeichnen, der Große Zabbatini würde dazu sagen: Daruh Khaneh Kojast. Was es bedeutet, muss man selber nachlesen, es ist ein absolut empfehlenswertes Buch!

HEYN Leserunde Lieselotte Fieber

veröffentlicht am 28.03.2016

Wie so oft glauben Kinder, dass sie an der Scheidung der Eltern Schuld haben. Und wenn man noch wie Max, seinen Vater nach einem Konflikt wegwünscht, ist die Suche nach dem großen Zauberer, der alles ungeschehen machen soll, nachvollziehbar. Wie oft ...

Wie so oft glauben Kinder, dass sie an der Scheidung der Eltern Schuld haben. Und wenn man noch wie Max, seinen Vater nach einem Konflikt wegwünscht, ist die Suche nach dem großen Zauberer, der alles ungeschehen machen soll, nachvollziehbar. Wie oft wünschen wir uns, dass durch einen Zaubertrick alles Ungemach verschwinden möge? Durch die beiden Handlungsstränge, einerseits dem Werdegang vom Rabbinersohn zum großen Zauberer und andererseits der Suche von Max nach eben jenem Zauberer, ist dem Autor ein zauberhafter Roman gelungen.

HEYN Leserunde Nicola Strahl

veröffentlicht am 24.03.2016

Wir alle, egal welchen Alters, welcher Herkunft und welcher Religion lieben es, verzaubert zu werden. Die Kraft der Illusion lässt Unwirkliches wahrhaftig werden und schafft es, beklemmende Situationen zu entschärfen. Dieses Buch setzt die ...

Wir alle, egal welchen Alters, welcher Herkunft und welcher Religion lieben es, verzaubert zu werden. Die Kraft der Illusion lässt Unwirkliches wahrhaftig werden und schafft es, beklemmende Situationen zu entschärfen. Dieses Buch setzt die unterschiedlichsten Emotionen beim Leser frei : es ist märchenhaft und spannend, es ist traurig und amüsant, es bewegt und stimmt nachdenklich. Und es beruhigt, denn so manch ein Trick gelingt tatsächlich!

HEYN Leserunde Marianne Schaffer-Schellander

veröffentlicht am 24.03.2016

Nach der Lektüre von Emanuel Bergmanns Buch könnte man meinen, alles im Leben lässt sich durch den richtigen Trick lösen. Er schildert die tragische Lebensgeschichte eines jüdischen Jungen, der im hohen Alter entdeckt, dass seine Zauberkunst nicht nur ...

Nach der Lektüre von Emanuel Bergmanns Buch könnte man meinen, alles im Leben lässt sich durch den richtigen Trick lösen. Er schildert die tragische Lebensgeschichte eines jüdischen Jungen, der im hohen Alter entdeckt, dass seine Zauberkunst nicht nur alte Liebe erweckt, sondern auch Leben rettet. Ich empfehle dieses Buch wärmstens.

Ingrid Weilharter

veröffentlicht am 24.03.2016

Der Autor erzählt uns eine zauberhafte Geschichte, welche zwei Schicksale über Generationen hinweg miteinander in Verbindung bringt. Vor dem Hintergrund des Holocaust und seinen damit verbundenen Tragödien werden allzu menschliche Verhaltensweisen mit ...

Der Autor erzählt uns eine zauberhafte Geschichte, welche zwei Schicksale über Generationen hinweg miteinander in Verbindung bringt. Vor dem Hintergrund des Holocaust und seinen damit verbundenen Tragödien werden allzu menschliche Verhaltensweisen mit ihren mitunter dramatischen Konsequenzen beschrieben. Dies passiert oft auch auf amüsante Weise, jedoch ohne ins Zynische und Entwertende abzugleiten - quasi mit einem Augenzwinkern - vielleicht, um das Unerträgliche erträglich bzw. erzählbar zu machen. Ich finde das sehr gelungen, vor allem auch deshalb, weil die Protagonisten differenziert dargestellt werden. Menschen bzw. ihre Beziehungen beschreibt der Autor trotz ihrer Dramatik und Brutalität auch auf eine berührenden, fast zärtliche Art und Weise. Die teilweise poetische Sprache unterstreicht die "zauberhafte" Darstellung der Geschehnisse.

h_schellander

veröffentlicht am 24.03.2016

Welche Tricks hat Emanuel Bergmann bloß angewendet, dass ich seinen Roman nicht mehr aus der Hand legen konnte? Trick Nr. 1: Zwei parallel laufende, rasant erzählte Geschichten mit jeweils einem Buben als Protagonisten, die allerdings zeitlich und räumlich ...

Welche Tricks hat Emanuel Bergmann bloß angewendet, dass ich seinen Roman nicht mehr aus der Hand legen konnte? Trick Nr. 1: Zwei parallel laufende, rasant erzählte Geschichten mit jeweils einem Buben als Protagonisten, die allerdings zeitlich und räumlich getrennt leben. Trick Nr. 2: Was vorerst so gar nichts miteinander zu tun hat, wird auf wundersame Weise zusammengeführt und bleibt bis zum Schluss voll überraschender Wendungen. Trick Nr. 3: Die zentrale Holocaust-Geschichte wird behutsam, teilweise aus der Distanz von Jahrzehnten und auch mit Humor geschildert. Und was war letztlich der titelgebende ?Trick?? Lebensrettend auf jeden Fall, zutiefst menschlich und großartig wie der gesamte Roman.

vielleser18

veröffentlicht am 22.03.2016

Die Geschichte beginnt Anfang des 20. Jahrhunderts bei den Eltern von Mosche Goldenhirsch, in Prag. 1919 wird er geboren. 1934 verlässt er das Elternhaus, nachdem ihm ein Besuch in einem Wanderzirkus verzaubert hat. Er beschließt dem Zirkus zu ...

Die Geschichte beginnt Anfang des 20. Jahrhunderts bei den Eltern von Mosche Goldenhirsch, in Prag. 1919 wird er geboren. 1934 verlässt er das Elternhaus, nachdem ihm ein Besuch in einem Wanderzirkus verzaubert hat. Er beschließt dem Zirkus zu folgen. 2007, Los Angeles, Max Cohn ist zehn, als seine Eltern beschließen sich zu trennen. Der Junge kommt mit der Trennung nicht klar und versucht alles, um sie zu verhindern. Sein letzter Strohhalm ist ein Liebeszauber des "Großen Zabbatinis", den er auf einer alten Schallplatte entdeckt. Doch leider hat diese einen Sprung und so kann er sich den Liebeszauber nicht anhören. Er macht sie auf den Weg um Zabbatini zu besuchen. Emanuel Bergmann erzählt die Geschichte in zwei Erzählsträngen. Abwechselnd begleiten wir Mosche und Max. So unterschiedlich die Zeiten, in denen beide geboren worden sind, gibt es doch Ähnlichkeiten und Parallelen und der Autor erzählt in einem wahrhaft mittreissendem Schreibstil von den beiden Figuren. So macht es auch nichts aus, dass wir als Leser von einer Figur zu anderen springen, schnell ist doch klar, dass es sich bei Mosche um den Mann handelt, den der junge Max viele Jahre später sucht. Durch die eingschobenen Rückblenden bekommen wir die Lebensgeschichte des Mosche Goldenhirsch erzählt. Eine berührende Geschichte, eine Geschichte, die meisterhaft, fast zauberhaft vom Autor erzählt wird, die aber auch sehr tragische und traurige Momente in sich birgt und gerade am Ende hin immer bewegender wird. Dabei ist es gerade die Sprache, die Erählkunst des Autors, die einen durch diese Geschichte trägt, die es schafft, mitzufühlen, mitzuerleben und mit den Augen der Protagonisten zu sehen und zu hoffen. Dennoch ist es nicht nur düster und beklemmend, nicht nur traurig. Der Autor hat trotz allem auch viele humorige Szenen mit eingebaut, die einen auch schmunzeln lassen. Vor allem hat er den Figuren Leben eingehaucht, man kann sich alles so gut vorstellen, auch die Entwicklung, die sie in dieser Geschichte durchlaufen. Am Ende schließt sich der Kreis der Figuren und der Leser bleibt gefangen zurück. Eine Geschichte, die einen so schnell nicht wieder loslässt, die nachhallt und die den Leser verzaubert.

Petra Gutsche

veröffentlicht am 21.03.2016

Das Buch erzaehlt die Geschichte zweier Maenner. Mosche Goldenhirsch der sich vom Zauber der Manege hinreißen laesst und zum großen Zauberer Zabbatini wird und vom kleinen Max Cohn der mit Hilfe des großen Zauberers die Scheidung seiner Eltern ...

Das Buch erzaehlt die Geschichte zweier Maenner. Mosche Goldenhirsch der sich vom Zauber der Manege hinreißen laesst und zum großen Zauberer Zabbatini wird und vom kleinen Max Cohn der mit Hilfe des großen Zauberers die Scheidung seiner Eltern verhindern moechte. Das Buch ist sehr gut geschrieben, leicht und fluessig zu lesen und beinhaltet sowohl Dramatik als auch Witz. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und kann es auch weiterempfehlen! Ich wuensche viel Spaß beim Lesen!

Maria Dörfler

veröffentlicht am 13.03.2016

Die Idee, das Schicksal eines Rabbinersohnes mit sehr abenteuerlicher Lebensgeschichte mit dem Wunsch eines kleinen Amerikaners, die Scheidung seiner Eltern zu verhindern zu verknüpfen, ist durchaus vielversprechend. Die Durchführung ist meiner Meinung ...

Die Idee, das Schicksal eines Rabbinersohnes mit sehr abenteuerlicher Lebensgeschichte mit dem Wunsch eines kleinen Amerikaners, die Scheidung seiner Eltern zu verhindern zu verknüpfen, ist durchaus vielversprechend. Die Durchführung ist meiner Meinung nach mittelmäßig. Es ist einfach alles drin, zu viel an seltsamen Zufälligkeiten, viele Klischees werden bedient und das Ende ist trotz Längen zwischendurch absolut vorauszusehen. An sich über weite Strecken amüsant und witzig, wechseln diese Passagen mit ernsten, ja tragischen Ereignissen. Die Figuren bleiben dennoch etwas blaß - was auch an der flüssigen, journalistischen Sprache liegen mag, die sich für den Inhalt nicht wirklich eignet. Es fehlt mir die Poesie, die aus der Geschichte vielleicht ein schönes Bild hätte weben können. Maria Dörfler

HEYN Leserunde Manuela Meierhofer

veröffentlicht am 08.03.2016

Das Leben des großen Magiers Zabattini verlief alles andere als vorhersehbar und geradlinig. Geboren als unehelicher Jude Mosche in Prag verleumdete er bald nicht nur seine Herkunft sondern auch seine Religion. Wenige Tage vor seinem Tod begegnete er Max, ...

Das Leben des großen Magiers Zabattini verlief alles andere als vorhersehbar und geradlinig. Geboren als unehelicher Jude Mosche in Prag verleumdete er bald nicht nur seine Herkunft sondern auch seine Religion. Wenige Tage vor seinem Tod begegnete er Max, einem unglücklichen Jungen der mit der Scheidung seiner Eltern nicht klar kam. Max wünschte sich nichts sehnlicher, als dass der große Zabattini seine Eltern durch einen Liebeszauber wieder zusammenbrächte. Beim Lesen des Buches musste ich oft wegen der klischeehaften Aussagen laut auflachen (z. B. "...sie war ja nur ein Mädchen und nicht zu großer Vernunft fähig..."). Das Buch ist zum Teil sehr amüsant geschrieben und liest sich schnell und ohne Anstrengung. Die ernsten Themen (Ehebruch, Kuckuckskind, Homosexualität, Holocaust etc.) werden eher subtil gestreift, als dass sie in den Vordergrund gerückt werden. Das hat mir gut gefallen. Dennoch ist es kein Buch das mir lange im Gedächtnis bleiben wird, da es mich nicht wirklich berührt hat.

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