Jetzt anmelden!

- versandkostenfrei ab € 30,–
- 4x in Wien
- 6 Mio. Bücher
- österreichisches Unternehmen
Quellen statt Qualen: How to wissenschaftlich schreiben
1. Oktober 2024
1. Baukasten für eine „stabile“ Arbeit
Punkt eins ist die Grundstruktur. Für eine wissenschaftliche Arbeit gibt es ein simples Rezept, das fast immer funktioniert: Einleitung, Hauptteil (Theorie + ggfs. Empirie), Schluss. Starte mit deiner Forschungsfrage und erkläre kurz, worum es geht, warum du diese Analyse anstrebst und wie du konkret vorgehst. Im Hauptteil folgen Theorie, dann Methodik und Analyse. Behalte die Forschungsfrage dabei im Blick und verknüpfe theoretische mit praktischen Erkenntnissen. Zum Schluss fasst du alles zusammen und beantwortest so die ursprüngliche Frage. Ein Ausblick sowie ein persönlicher Kommentar können deine Arbeit abrunden.
2. Formal ist nicht egal
Neben gut strukturierten Inhalten braucht es auch formale Elemente wie ein Titelblatt oder ein Inhalts- und Literaturverzeichnis, eventuell noch ein Anhang oder eine eidesstattliche Erklärung. Hier ein paar Hinweise zu den Formalia:
• Auf dem Titelblatt steht alles Wichtige – deine Uni, der Kurs, der Titel deiner Arbeit sowie Angaben zu deiner Person (Name, Matrikelnummer) und Abgabedatum. Möglicherweise stellt deine Hochschule Vorlagen zur Verfügung, an die du dich halten musst. Leider werden Titelblätter nicht zur vorgegebenen Zeichen- oder Wortanzahl einer Arbeit hinzugerechnet…
• Im Inhaltsverzeichnis listest du alle Kapitel mit deren Seitenzahlen auf – optimalerweise direkt im Dokument verlinkt. Das hilft auch dir beim letzten Check der Arbeit.
• Literaturverzeichnis & Co: Alle Quellen (Bücher, Internet, whatever vgl. „This was revealed to me in a dream“) kommen ins Literaturverzeichnis, alphabetisch sortiert und einheitlich formuliert. Wenn du Bilder oder Abkürzungen nutzt, pack auch die in separate Verzeichnisse.
3. Quälende Quellenangaben?
Richtiges Zitieren ist das A und O beim wissenschaftlichen Arbeiten. Alles, was du aus Büchern, dem Internet oder woher auch immer übernimmst – wörtlich oder implizit, 1:1 oder übersetzt, kritisch betrachtet oder zustimmend übernommen – muss gekennzeichnet werden, sonst gilt es als Plagiat. Doch woher nehmen, wenn nicht stehlen? Bücher und Publikationen aus der wissenschaftlichen Community sind optimale Quellen; deine Hochschule bietet hier bestimmt ein breites Sammelsurium in der (Online-)Bibliothek. Auch das Web kann gute Quellen bieten, man sollte jedoch immer deren Ursprung hinterfragen. Unter anderem Google Scholar oder Researchgate verfügen häufig über verlässliche Quellen.
Für alle im Bereich Personalmanagement haben wir einen speziellen Tipp: Die BEST-RECRUITERS-Studie nimmt die Recruiting-Qualität der mitarbeitenden- und umsatzstärksten Arbeitgeber im gesamten deutschsprachigen Raum unter die Lupe – und zwar aus Bewerber:innensicht. Dazu wird die Jahresstudie laufend an aktuelle Entwicklungen und Trends der Personalgewinnung angepasst, 2023/24 wurden über 1.200 Arbeitgeber anhand von 326 Kriterien analysiert. Mit bis dato über 2,9 Millionen erhobenen Einzelkriterien entlang der gesamten Candidate Journey und über 65.500 versendeten Bewerbungen à la „Mystery Shopping“ verfügt BEST RECRUITERS über einen einzigartigen Datenschatz. Und du kannst auf diesen zugreifen! Melde dich bei Interesse einfach unter office@bestrecruiters.eu!
4. Final Countdown
Bevor du nun abgibst, stell dir nochmal die wichtigsten Fragen: Zieht sich einen roter Faden durch die Arbeit? Ist alles verständlich? Sind alle Quellen sauber angegeben? Wenn du alles mit "Ja" beantworten kannst, dann steht deiner guten Note nichts im Wege!