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Gastbeitrag von career Institut & Verlag

Stellenanzeigen lesen leicht gemacht

28. September 2023

Eine einzige Stellenanzeige soll dir alles über einen Job verraten, in dem du künftig die Hälfte deines Tages verbringen könntest? Im ersten Moment kaum vorstellbar, doch diese 6 Tipps helfen dir, so viele Informationen wie möglich herauszulesen:

1. Passt das Unternehmen zu mir?

Wie in allen braucht es auch in beruflichen Beziehungen ein Match. Denn kannst du dich mit einem Arbeitgeber nicht identifizieren, wird die Motivation bald schwinden. Und davon profitiert keine Seite. Die HR-Community setzt deshalb immer häufiger auf den sogenannten Purpose, er wird bereits in 16 % der Job-Inserate Österreichs größter Arbeitgeber thematisiert. Suche in Stellenenzeigen also nach Formulierungen, die den Sinn hinter einem Job und/oder den Corporate Purpose (den Sinn hinter der Unternehmenstätigkeit) erklären – und überlege dir, ob du dazu einen Beitrag leisten möchtest. (Mehr zum Purpose kannst du hier nachlesen.)

2. Angaben zu Arbeitszeit und -ort

Der Beruf ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Alltags, er muss sich also gut in diesen integrieren lassen. Überlege dir, welche Attribute essentiell für dich sind und mit welchen Nice-to-haves man deine Lebensqualität noch verbessern könnte. Ist es dir wichtig, fixe Arbeitszeiten zu haben oder wünscht du dir eher Flexibilität? Möchtest du Privatleben und Job komplett abgrenzen oder bestehst du auf Homeoffice?

3. Word of mouth

Die besten Ratgeber für einen Job sind potenzielle zukünftige Kolleg:innen. Verlinkt ein Arbeitgeber auf eine Bewertungsplattform wie kununu, kannst du dort nach Rezensionen zu deinem angestrebtem Bereich suchen. (Pro-Tipp: Dort siehst du meist auch, wie der Arbeitgeber mit Kritik umgeht…) Optimalerweise wird dir sogar direkt im Inserat eine Ansprechperson aus demselben Fachbereich, ein:e sogenannte:r Jobbotschafter:in, geboten.

4. Apropos Ansprechperson

Ein Kontakt zu einer HR-Ansprechperson in Stellenanzeigen erspart dir nicht nur die mühsame Recherche im Falle einer Rückfrage, sie dokumentiert auch, dass dem Unternehmen Bewerber:innen wichtig sind. Nutze die Chance, nimm das Telefon in die Hand und lerne die Personen dahinter kennen – dazu brauchst du nicht einmal eine konkrete Frage: Ein „Der Job klingt sehr spannend, erzählt mir bitte mehr darüber“ könnte dir auch gleich Sympathiepunkte im Bewerbungsprozess einbringen :-)

5. Let’s talk about money

Sind wir uns ehrlich: Im Endeffekt suchen wir alle einen Job, um unseren Lebensunterhalt zu finanzieren. Eine Angabe zum Lohn/Gehalt ist in österreichischen Stellenanzeigen verpflichtend, doch leider beschränken sich viele auf „Bezahlung lt. Kollektivvertrag mit Bereitschaft zur Überzahlung“. Nicht besonders informativ… Wie du trotzdem entspannt in eine Gehaltsverhandlung gehst, haben wir dir in diesem Beitrag zusammengefasst.

6. BEST-RECRUITERS-Siegel

Die BEST-RECRUITERS-Studie testet jährlich, welche Arbeitgeber im deutschsprachigen Raum besonders wertschätzend mit ihren Bewerber:innen umgehen. Halte also am besten Ausschau nach dem BEST-RECRUITERS-Gütesiegel oder wirf einen Blick ins aktuelle Studien-Ranking. Bei Fragen erreichst du hier auch die Profis in Sachen Bewerbungsprozess :-)

Let’s go!!

Und dann bleibt nur noch eines zu tun: die perfekten Bewerbungsunterlagen erstellen! Wie du mit deinem Lebenslauf herausstichst, erfährst du in diesem Blogbeitrag.

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