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Gastbeitrag von career Institut & Verlag

Ready for Reality Check? Was Arbeitgeber:innen wirklich wollen

28. Mai 2025

Für dich heißt’s: Uni, Lernstress, Nebenjob und irgendwo dazwischen Karriereplanung? Egal ob dein Berufseinstieg bald ansteht oder du classic-österreichisch „nur amal schaust“ – wir haben aktuelle Zahlen aus der Praxis, was Arbeitgeber:innen wirklich von dir erwarten.

1) Soft Skills first. Zeugnisse second.

Noten und Studienabschlüsse sind für viele Unternehmen sekundär, nur 7 % sagen, dass sie bei Berufseinsteiger:innen stark auf Zeugnisse achten. Wichtiger: Was du konkret gemacht hast, also Praktika, Nebenjobs und Projekte. Und ganz wesentlich ist auch deine Motivation für die Bewerbung.

2) Können schlägt Curriculum

Laut career Monitor 2025 zählen beim Einstieg vor allem:
Engagement und Leistungsbereitschaft (75 %)
Zielorientierung und Lösungsdenken (72 %)
Vernetztes Arbeiten (67 %)

Das klingt banal, ist aber der Unterschied zwischen „Danke für Ihre Bewerbung, wir müssen leider absagen.“ und einer Einladung zum Job-Interview. Rhetorik, Selbstreflexion, Resilienz – das steht in keinem Modulhandbuch, aber ganz oben auf der Wunschliste von Recruiter:innen. Und nein, das bedeutet nicht „24/7 Hustle“, sondern realistische Erwartungen, Eigenverantwortung und Teamfähigkeit.

3) Was HR von der GenZ denkt – und was davon stimmt

Die befragten Personalverantwortlichen sehen Studierende oft als engagiert, aber auch:

"zu fixiert auf Homeoffice und Work-Life-Balance"
"unsicher im Business-üblichen Auftreten"
"zu unrealistisch bei Gehaltsfragen"
"wenig verbindlich im Bewerbungsprozess (Ghosting)"

Wir denken: Vieles davon sind Klischees, in denen man sich jedoch schnell bestätigt fühlt, wenn sie dann öfter einmal zutreffen. Am Ende entscheidest du mit deinem Auftritt, ob du in die Schublade fällst oder positiv auffällst. Informiere dich vor einem Gespräch über den Dresscode und deiner Laufbahn entsprechende Gehaltsschemata - dann fällt es den Recruiter:innen sicher leichter, dir in anderen Punkten entgegenzukommen.

4) Beende die Planlosigkeit :-)

Viele sind im Studium fachlich top, aber beruflich ein bisschen lost. Kein Wunder, bei der Fülle an Möglichkeiten, die dir offenstehen. Der Klassiker „Ich mach mal irgendwas mit Medien“ hat längst ausgedient. Also: Red mit Leuten aus dem Berufsfeld. Probier dich aus. Geh zu Karrieremessen. Und: Trau dich, Fragen zu stellen – auch die unbequemen. Das zeugt von Interesse.

Unser Tipp: Nutze die Studienzeit auch zur Berufsorientierung. Nicht alles ergibt sich von selbst. Und je eher du rausfindest, was du kannst und willst, desto entspannter wird dein Berufseinstieg.

Schau doch mal in unseren sozialen Medien vorbei - nicht nur für Maturant:innen spannend!

🎧 Podcast: https://open.spotify.com/show/6qCjkbwx6BlwrshqQEKyYz?si=8b30378182b54419 
📲 Insta und TikTok: @maturant.innen

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